Tipps zum Fahren im Winter

Die Winterzeit mit Schnee und Glatteis steht vor der Tür und besonders jetzt müssen Autofahrer vorsichtig sein. Der ADAC und der Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) und seiner Partner mit der Kampagne „Reifenqualität – Ich fahr auf Nummer sicher!“ geben daher Tipps, wie man mit seinem Auto perfekt durch den Winter kommt. Nur Winterreifen reichen für eine sichere Fahrt oft nicht aus.

Sicher Autofahren im Winter

Winter Reifen SchneeWenn es abends wieder früher dunkel wird und Nebel, Schnee und Glatteis hinzukommen, dann fordert das Autofahren den Fahren einiges ab. Ist man unerfahren oder übermütig kann es sogar zu Unfällen kommen. Und das trotz der Verwendung von Winterreifen.

In diesem kurzen Ratgeber möchten wir Ihnen darstellen, wie Sie sicher durch den Winter kommen und auf jeden Notfall vorbereitet sind:

  1. Freie Sicht im Winter schützt vor Unfall und Bußgeld
  2. Anfahren und Gas geben im Winter
  3. Bremsen auf glatter Fahrbahn
  4. So ist das Auto fit im Winter
  5. Gegenstände, die Sie mitnehmen sollten
  6. Jacke aus oder an beim Fahren?

Freie Sicht schützt vor Unfall und Bußgeld

Vor dem Losfahren müssen alle Scheiben von Schnee und Eis befreit sein, ein Guckloch ist dabei nicht genug. Wer damit erwischt wird, muss mit einem Bußgeld von 10 Euro rechnen, bei einem Unfall droht sogar Mithaftung. Darüber hinaus müssen Blinker, Rücklichter und Scheinwerfer sowie das Autodach frei von Schnee sein.

Die besten Hilfsmittel dafür sind Eiskratzer aus Plastik mit oder ohne Metallkante. Von scharfen Gegenständen wird abgeraten, diese können Scheiben beschädigen. Zusätzlich kann man auch die Autoscheibe mit einer Folie abdecken. Dringend abgeraten wird vor dem Gebrauch von heißem Wasser zur Eisentfernung auf der Frontscheibe. Die Temperaturunterschiede können zu Rissen führen oder die Scheibe gar springen lassen.

Eine zügige freie Sicht erhält man zudem, wenn man die Heizung auf Defrost stellt. Allerdings darf man den Motor dabei nicht warmlaufen lassen, hier droht ein Verwarnungsgeld von 10 Euro.

Anfahren und Gas geben im Winter

Schon beim Anfahren gilt es, Vorsicht walten zu lassen. Bei glatter Fahrbahn sollte notfalls im zweiten Gang angefahren werden, auch das Gaspedal muss behutsam gedrückt werden, um durchdrehende Räder zu vermeiden. Zudem sollte im möglichst großem Gang und niedriger Drehzahl gefahren werden. Wer plötzlich Gas gibt oder bremst, riskiert das Ausbrechen des Fahrzeugs. Hier gilt vorausschauendes Fahren.

Sollte das Fahrzeug trotzdem ins Schleudern geraten, empfiehlt der ADAC auskuppeln und schnelles, aber gefühlvolles gegenlenken. Zeigt das Fahrzeug keine Reaktion, heißt es Vollbremsung.

Bremsen auf glatter Fahrbahn

Wer ohne Antiblockiersystem (ABS) unterwegs ist, muss auf glatter Fahrbahn auskuppeln und das Bremspedal mit geringem Druck betätigen. Die Reifen sollten nicht blockieren, denn dann verlieren diese komplett die Haftung. In Kurven oder beim Ausbrechen des Fahrzeugs muss der Fahrer schnell reagieren und von der Bremse gehen. Anschließend in die gewünschte Fahrtrichtung lenken und erneut bremsen.

Mit ABS kann gleichzeitig gebremst und gelenkt werden. Der Fahrer muss das Pedal voll durchdrücken, damit das Antiblockiersystem richtig arbeiten kann. Rattert das Bremspedal heißt es Ruhe zu bewahren, da dies ein Zeichen für ein funktionierendes und arbeitendes ABS ist. Pulsiert das Pedal bei normaler Fahrweise, ist die Geschwindigkeit für den Untergrund zu hoch. Möglicherweise aufgrund von extremer Glätte.

Diese 6 Punkte müssen Sie im Winter besonders beachten:

  1. Reifen
  2. Batterie
  3. Licht
  4. Frostschutz
  5. Sicht
  6. Zubehör

So ist das Auto fit im Winter

ADAC technik_frostschutzDoch auch abseits des Fahrens gilt es im Winter einiges zu beachten. Frostschutz in Kühler- und Scheibenwischanlage muss überprüft werden, sodass kein Motorschaden aufgrund zu wenig oder gefrorener Flüssigkeit entsteht. Alle Fenster müssen vor jeder Fahrt von innen und außen gereinigt werden. Bilden die Scheibenwischer Schlieren, sollte man sie austauschen. Wenn das Fahrzeug mehrere Tage stehen sollte, empfiehlt der ADAC eine Schutzfolie auf der Windschutzscheibe und unter den Wischern. So frieren die Scheibenwischer nicht an der Scheibe an.

Zudem müssen alle Lichter überprüft werden, damit optimale Sicht herrscht. Weitere Tipps finden Sie in unserem Ratgeber zum Thema Autolicht. Bei defekten Lampen, sollten diese unverzüglich ausgetauscht werden. Achten Sie aber darauf, dass Sie die richtigen Birnen verwenden, denn sonst kann der Gegenverkehr geblendet werde.

Ein spezieller Pflegestift für die Tür- und Heckklappengummis sorgt dafür, dass diese nicht zufrieren. Sollte dies doch der Fall sein, hilft ein entsprechendes Enteisungsspray. Beides findet man im gut sortierten Autofachhandel.

Nach einer Autowäsche sollte der Lack mit Hartwachs gepflegt werden. Steinschläge auszubessern ist ebenfalls hilfreich, damit das Streusalz keine zusätzlichen Schäden anrichtet. Empfehlenswert ist außerdem immer eine Unterbodenwäsche um das Salz abzuwaschen, welches sonst von unten die Karosserie und die Technik angreift. In unserem Ratgeber „Autopflege im und nach dem Winter“ finden Sie weitere Hinweise, wie Sie Ihr Auto vor Langzeitschäden durch Witterungseinflüsse schützen können.

Hier zeigt der ADAC die Vorbereitungen für den Winter im Video:

Gegenstände, die Sie im Winter mitnehmen sollten

In jedem Auto sollten sich die gesetzlich vorgeschriebenen Gegenstände zur Sicherheit befinden. Dazu gehören für jeden Sitz im Auto eine Warnweste, ein Warndreieck und ein gültiger Verbandskasten. Darüber hinaus sind natürlich auch Winterreifen mit Alpine-Symbol ein absolutes Muss.

Neben den gesetzlich vorgeschriebenen Gegenständigen sollten Sie auch folgende immer dabei haben:

  • Durch die vermehrte Batteriebeanspruchung und die häufige Nutzung des Lichts kann es passieren, dass bei altersschwachen Batterien, oder auch aus keinem direkt ersichtlichen Grund, die Batterie den Geist aufgibt. Für diesen Fall ist es nützlich, ein Starthilfeset zur Hand zu haben.
  • Ebenso nützlich ist es, einen Schwamm oder Lappen im Auto zur Hand zu haben. Diese können im Notfall echte Lebensretter sein, wenn im morgendlichen Stress wieder mal die Scheiben von innen beschlagen sind. Mithilfe des Lappens schaffen Sie es, sich schnell wieder den Durchblick zu verschaffen.
  • Für Sichtbehinderungen, die sich außerhalb Ihres Fahrzeugs befinden, wie Eis und Schnee, ist ein Eiskratzer und sogar ein Schneebesen nötig. Hier ist es verlockend, während Sie die Scheiben freikratzen, das Auto schon im Stand mit laufender Heizung warm laufen zu lassen. Das sollten Sie allerdings unterlassen. Denn dieses Vorgehen ist nicht nur sehr umweltschädlich, sondern bedeutet auch ein Bußgeld für Sie, wenn Sie erwischt werden.
  • Gerade auf langen Fahrten in der Urlaubszeit gibt es oft Staus mit vielen Unfällen. Doch auch Pannen können den Weg ungeplant verlängern. Wir empfehlen Ihnen deshalb, für solche Fälle immer eine Decke dabei zu haben. Wenn Sie sehr gut vorbereitet sind, haben Sie für einen solchen Fall auch Thermodecken dabei, die sehr wenig Platz im Auto einnehmen, in einer solchen Situation aber Gold wert sind, denn sobald der Motor aus ist, kühlt auch das Auto schnell aus.
  • Das Warten im Stau oder auf den Pannendienst kann unter erschwerten Bedingungen zur Geduldsprobe werden. In diesem Fall helfen auch warme Getränke aus der Thermoskanne.
  • In den Wintermonaten wird es außerdem spät hell und früh dunkel. Das kann Ihnen zum Verhängnis werden, wenn Sie nach einer Panne ihren Wagen inspizieren wollen. Hier empfiehlt es sich, für den Notfall eine gute Taschenlampe oder sogar eine Stirnlampe dabei zu haben. Eine Taschenlampe ist aber generell ein Gegenstand, den Sie immer im Auto dabei haben sollten.
  • Eine geladene Powerbank ist ebenfalls sehr praktisch. Wenn Ihr Auto plötzlich schlapp macht und Sie keinen Strom mehr haben, kann eine aufgeladene Powerbank sehr hilfreich sein, um mit dem Telefon den Pannenservice zu rufen und mit diesem in Kontakt zu bleiben oder die Kinder von der misslichen Lage durch eine längere Akkulaufzeit des Mobiltelefons abzulenken.
  • Wenn Sie in den Winterurlaub fahren, sollten Sie auch auf jeden Fall mit Schneeketten ausgestattet sein. Diese sind in einigen Gebieten mit extremer Witterung nicht nur eine große Hilfe, sondern sogar Pflicht.

Jacke aus oder an beim Fahren?

Wenn es draußen eisig kalt ist, tendieren viele Autofahrer dazu, ihre Jacke im Auto anzubehalten. Der Grund dafür ist verständlich: das Auto ist nicht sofort gemütlich warm. Was viele aber nicht wissen ist, dass sie dadurch unnötigen Risiken ausgesetzt sind. Die Gurte verlieren durch die dicken Jacken an Effektivität, da sie weiter vom Körper entfernt sind. Bei Kindern kommt der Risikofaktor hinzu, dass der Gurt beispielsweise an der Schulter, durch den glatten Stoff der Jacke, abrutscht und so ebenfalls an Effektivität verliert.

Nicht lesbare Verkehrsschilder – was tun?

Zum Schluss noch die Aufklärung eines sich hartnäckig haltenden Mythos: Nur weil ein Verkehrsschild verschneit ist, heißt es nicht, dass es ungültig ist. Durch Ihre ohnehin schon den Witterungen angepasste Fahrweise sollte es gar nicht nötig sein, genau zu wissen, welches Schild sich unter der Schneedecke befindet, da Sie bereits aus Vorsicht lieber langsamer fahren.

Ein Tipp: Die Verkehrsschilder und deren Bedeutung lassen oft schon an deren Form erkennen:

  • Gefahrenzeichen (z.B. “Achtung”): dreieckig mit Spitze nach oben und mit breitem rotem Rand
  • Richtzeichen (z.B. das Vorfahrtszeichen): rechteckig in blau oder gelb
  • Vorschriftzeichen (z.B. “Stop”): rund oder achteckig mit breitem rotem Rand
  • Zusatzzeichen (z.B. Erklärungen zur Parkzone): rechteckig mit weißen Hintergrund und schwarze Schrift.

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