28.01.2026 | Der niederländische Hersteller Donkervoort hat mit dem P24 RS den Nachfolger des F22 vorgestellt. Das neue Modell bleibt der puristischen Markenphilosophie treu und kombiniert extremen Leichtbau mit klassischer Technik wie einem manuellen Getriebe.
Donkervoort P24 RS
600 PS auf 780 Kilo
Maßgeschneiderte Turbolader
Der P24 RS basiert auf einem Hybridchassis aus Aluminiumrohren und Carbonverstärkungen und wiegt fahrfertig rund 780 Kilogramm. Angetrieben wird der Zweisitzer von einem 3,5-Liter-V6-Biturbo von Ford, der je nach Konfiguration 400, 500 oder 600 PS leistet und bis zu 800 Newtonmeter Drehmoment bereitstellt. Die Kraftübertragung erfolgt über ein manuelles Fünfgang-Schaltgetriebe mit Torsen-Sperrdifferenzial an die Hinterräder. Der Sprint auf 200 km/h soll in rund 7,3 Sekunden gelingen, die 100-km/h-Marke wird laut Hersteller in unter 2,5 Sekunden erreicht.
Zur Reduzierung des Turbolochs setzt Donkervoort auf maßgeschneiderte Turbolader, extrem kurze Ansaugwege und 3D-gedruckte Ladeluftkühler, inspiriert von der Formel 1. Motor und Antriebseinheit bleiben mit unter 170 Kilogramm vergleichsweise leicht. Fahrwerk, Dämpfer und Traktionskontrolle sind elektronisch einstellbar und auf die gewählte Leistungsstufe abgestimmt. Optional sind Carbon-Keramik-Bremsen sowie ein Aerodynamikpaket mit abnehmbaren Flügeln erhältlich, das den Abtrieb um bis zu 90 Kilogramm erhöhen soll. In der Querbeschleunigung nennt Donkervoort Werte von bis zu 2,3 g.
Limitierte Serie hat ihren Preis
Optisch bleibt der P24 RS der bekannten Formensprache der Marke treu: flach, breit und konsequent funktional. Auffällig sind die kompakten Tagfahrlichter in der Motorhaube, während leistungsstärkere Scheinwerfer bei Bedarf aus der Front ausklappen. Der Innenraum verzichtet bewusst auf klassisches Infotainment und setzt stattdessen auf ein hochauflösendes digitales Kombiinstrument mit integriertem GPS-Rundenzeitmesser. Trotz des Fokus auf die Rennstrecke bietet der Wagen einen Kofferraum mit rund 249 Litern Volumen und ausreichend Platz auch für großgewachsene Fahrer.
Der Donkervoort P24 RS ist auf 150 Exemplare limitiert, mehr als ein Drittel davon ist bereits vergeben. Der Einstiegspreis liegt bei 298.500 Euro zuzüglich Steuern und Individualisierungsoptionen. Produziert wird das Modell weiterhin in Handarbeit im niederländischen Lelystad, womit Donkervoort seinen Ansatz fortsetzt, kompromisslose Fahrerautos in kleiner Stückzahl zu bauen.
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