▶ Innenraum & Ausstattung
Überraschend geräumiges Cockpit mit erfreulich komfortablen Sitzen
Kurz und knapp gesagt: Der Citroen e-C3 Van und der e-C3 sind elegante kleine Crossover. Als besonders praktisch sind diese gemischten Karosserieformen weniger bekannt. Wie passt das zum Konzept eines Vans mit Nutzfahrzeugzulassung? Unerwartet gut. Vorne haben wir schon im Test mit dem e-C3 über das Platzangebot gestaunt. Das Cockpit ist im e-C3 Van das gleiche, i.e. es ist ebenso geräumig.
Konkret sitzt man vorne zu zweit selbst mit einer Größe von 1,90 Metern ohne Zwang – und für die Klasse auch ungewöhnlich komfortabel. Diesen Umstand dürfen sich in erster Linie die ʺAdvanced Comfort" aufs Revers heften. Das besteht im e-C3 Van aus einem feinen Stoffbezug in ʺUrban Grau". Dass diese Komfort-Sitze im Van Serie sind, liegt an der guten Grundausstattung.
Eine Ausstattungslinie ohne Chance auf eine Klimaautomatik und induktives Laden
Für den herkömmlichen e-C3 bietet Citroen die Linien ʺYou", ʺPlus" und ʺMax" an; besonders beliebt ist die ʺMax"-Version. Die Ausstattung des e-C3 Van baut wie die der “Max”-Linie auf der ʺPlus"-Ausstattung auf. Unsere Befürchtung, dass mit der Nutzfahrzeugzulassung eine Nutzfahrzeug-Ausstattung und ein Nutzfahrzeug-Ambiente einziehen, erweist sich als unbegründet. Nun in einer Hinsicht patzt Citroen beim Ausstatten.
Dem e-C3 Van fehlt eine Klimaautomatik: sowohl ab Werk wie als Option. Die manuelle Klimaanlage der Serienausstattung ist in dieser Beziehung das Komfort-Maximum. Dass Fehlen einer induktiven Ladeschale dürften viele auch als Komfort-Einbuße empfinden. Der Sitzkomfort entschädigt für diese Einbußen zum Teil. Gefördert wird er durch recht umfangreiche Einstellmöglichkeiten der Sitze und des Lenkrades.
Navi als Option, Head-up-Display, Trennwand und 1.220 Liter großer Laderaum als Serien-Features
Hinter dem Lenkrad lässt auch der e-C3 Van das gewohnte Digitalinstrument vermissen. Citroen ersetzt es bewusst durch ein kleines Head-up-Display. Im Grunde handelt es sich um eine kleine Anzeige; die weit oben, direkter im Sichtfeld platziert als das gewöhnliche Kombiinstrument ist. Der Vorteil: Wir sind weniger abgelenkt. Der Nachteil: Der Gehalt der angezeigten Informationen ist eingeschränkt.
Das Infotainmentsystem “MyCitroen Play Plus" hat auf seinem gut 10 Zoll großen Touchscreen mehr Platz. Genutzt wird er für ein übersichtlich aufgebautes Bediensystem. Ergänzend zur Touchbedienung offeriert uns Citroen auch Drehregler und Schalter. Die Smartphones bindet das System kabellos ein; gegen Aufpreis ist es als 3D-Navigationssystem ausgeführt. So weit, so stimmig.
Damit kommen wir zum Clou des e-C3 Van: dem erweiterten Laderaum. Das ʺVan"-Paket installiert hinter den Vordersitzen eine Trennwand; im oberen Bereich ist sie als Gitter ausgeführt. Auf diese Weiser erweitert der Van das Ladevolumen auf 1.220 Liter. Beim e-C3 fasst der Kofferraum 310 Liter. In diesem Sinn ist der e-C3 Van also auch ein “Max”.