Skoda Superb 2013 Test: Nicht nur für China

29.05.2013 Alle Testberichte

Der neue Skoda Superb 2013Rund 40 Prozent aller Kunden des Skoda Superb übernahmen das Flaggschiff der tschechischen VW-Tochter in China. Die mittlerweile überarbeitete Generation hat aber auch für den Rest der Welt einen sehr eigenständigen und verführerischen Charme.

Platz ohne Ende


So wurde der Superb nun auch der neuen Design- und Formensprache angepasst. Neben dem neuen Fahrzeuggrill und dem neu gestalteten Logo wurden auch Stoßfänger und Scheinwerfer erneuert, Kotflügel und Motorhaube modifiziert.

Die traditionelle Stärke bietet der Superb aber mit seinem Innenraum. Zwischen den 4,83 Metern vom vorderen zum hinteren Stoßfänger steht quasi Platz ohne Ende zur Verfügung. Besonders die Insassen auf der Rückbank werden fast wie im Rolls-Royce chauffiert, selbst Fußstützen stehen zur Auswahl, damit die ausgestreckten Beine irgendwo Halt finden.

Überarbeitete Heckklappe


Der neue Skoda Superb 2013 CockpitUnd auch die zweigeteilte Heckklappe, die zu Beginn der neuen Generation eingeführt wurde, wurde geliftet. Die so genannte Twindoor kann nun mit zwei Schaltern unterhalb der Heckklappe bedient werden. Mit dem einen Knopf wird nur der Kofferraumdeckel geöffnet, der andere lässt die gesamte Heckklappe hochschnellen.

Dass sich unterhalb der Heckklappe wieder viel Platz wiederfindet sollte keine Überraschung sein. Die Limousine stellt zu Beginn 595 Liter zur Verfügung, beim Kombi sind es 633 Liter, die auf 1700 beziehungsweise 1833 Liter mit dem Umklappen der Rücksitze erweitert werden können.

Sieben Motoren zur Auswahl


Auch die Motoren erhielten eine Überarbeitung und wurden effizienter getrimmt. Mit bis zu 19 Prozent weniger Kraftstoff sollen die Aggregate – vier Benziner und drei Diesel - nun auskommen. Der 1.6 TDI Greenline mit 105 PS soll sich nun mit 4,2 Litern auf 100 Kilometern zufrieden geben, was einem CO2-Ausstoß von 109 Gramm pro Kilometer entspricht.

Der neue Skoda Superb 2013 hintenUnd auch der von uns gefahrene 2.0 TDI mit 140 PS gab sich sehr genügsam. Nach den ersten Fahrten wurde der von Skoda angegebene Durchschnittsverbrauch von 5,4 Litern gerade mal um 0,2 Liter überboten. Dafür dürfen von dem Diesel, der als Kombi in der Ausstattungsvariante Active mindestens 30.190 Euro, als Limo 1000 Euro weniger  kostet, keine sportlichen Leistungen erwartet werden. Zwar verfügt der mit einem Drehmoment von 320 Newtonmetern ausgestattete 1,5 Tonner über einen kräftigen Anzug und absolviert den Sprint innerhalb von 10,2 Sekunden. Doch bei der Kurvenhatz präsentiert sich der Superb eher träge.

Fahrassistenten fehlen noch


Doch ist die Hatz auch nicht die Sache des Skoda-Flaggschiffs. Mit seinen 2,76 Metern Radstand liegt der Superb gut auf der Straße und bietet angenehmen Reisekomfort. Dass auf der langen Fahrt dabei Assistenzsysteme wie Spurwechselwarner oder Totwinkelassistent fehlen, ist zu verschmerzen. Diese werden erst in der neuen Generation des Mittelklassemodells zur Verfügung stehen. Doch auch ohne die elektronischen Helferlein ist der äußerst geräumige Superb ein günstiger Tipp in der Mittelklasse und dank seines geringen Durstes auch für Flottenkunden sehr attraktiv – und zwar nicht nur in China.

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von Frank Mertens / in Kooperation mit Automagazin Autogazette
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