VW Polo Cross 1.2 TSI Test: mit Planken kennt der Polo keine Schranken

Wie sich die Zeiten ändern. Früher hat es genügt, wenn die Brötchen auf dem Frühstückstisch kross waren. Heute müssen offenbar auch die Autos vor dem Haus „cross“ sein. Die Konjunktur der Cross-, Allroad-, Alltrack- und Outback-Modelle macht jedenfalls auch vor der Kleinwagenklasse nicht Halt. Mit dem VW Polo Cross haben wir nun eines dieser Exemplare genauer unter die Lupe genommen.

1.2 TSI – ein kräftiger Kern?

vw crosspolo 2014Wer im Gelände unterwegs ist, der sollte auch tunlichst genügend Kraft mitbringen: denn sonst endet der Ausflug abrupt, mit dreckigen Händen zum Beispiel, nachdem man vergeblich versucht hat, den kleinen Karren aus dem Dreck zu ziehen. Die Gefahr aber, dass man wegen fehlender Antriebskraft stecken bleibt, die besteht beim neuen Cross Polo mit dem 1.2 TSI nicht. Der Reihen-Vierzylinder mit Abgasturbo ist zwar das schwächste Aggregat im vierteiligen Cross-Motorensortiment, doch der Benziner produziert aus seinen 1.197 Kubikzentimetern Hubraum ordentliche 90 PS und gute 160 Newtonmeter Topdrehmoment. Da das zudem schon bei 1.400 Touren zupackt, kommt der Polo mit dem 1.2 TSI flott in die Gänge, von denen bei dieser Motorisierung entweder fünf handgeschaltete oder sieben per Automatik gewechselte zur Verfügung stehen. Soll heißen: den Cross Polo 1.2 TSI gibt es mit 5-Gang-Handschaltung und – für knapp 1.500 Euro Aufpreis – auch mit flockiger 7-Gang-Tiptronic.

Der Antritt des kleinen Pfadfinders jedenfalls ist mit beiden Getriebearten flott: in 12,6 Sekunden ist aus dem Stand die Hunderter-Marke geknackt, in weiteren 6 Sekunden auch die 120er. Danach allerdings wird es mühsam, bis Tempo 140 vergehen dann noch einmal 10 Sekunden. Bis die Höchstgeschwindigkeit von 177 km/h erreicht ist, braucht es also vor allem eines, nämlich Zeit. Wer die nicht hat oder sie sich nicht nehmen will, der kann entweder zum 20 PS stärkeren Benzinbruder (rund 1.000 Euro teurer) oder zu einem der beiden 90 bzw. 105 PS starken Turbodiesel greifen (ca. 2.000 bis 2.500 Euro Mehrpreis); eine Allradantrieb wir er aber auch dort vergeblich suchen.

Trotzdem. Der schwächere 1.2 TSI verrichtet die typischen Polo-Alltagsarbeiten kultiviert, laufruhig und recht genügsam. 6,7 Liter haben wir im Schnitt gemessen, wobei das DSG kaum einen Mehrverbrauch nach sich zieht.

Karosserie: sicher beplankt

Bei der Karosserie setzt VW beim Cross Polo dann auf die üblichen Zugaben, die eine langweilige Limousine zum geschickten Kraxler machen sollen. Für diese wundersame Verwandlung stellt Volkswagen den Polo bspw. 15 Millimeter höher und überdies auf vier 17-Zollräder, die auf Alufelgen aufgezogen sind. Die Front- und die Heckschürze werden darüber hinaus mit wuchtigen, silberfarbenen Stoßfängern geschützt, an den vier Türen und den Kotflügeln übernehmen hingegen ganz in Schwarz gehaltene Kunststoff-Planken diese Aufgabe. Oben – gewissermaßen als Krönung – setzten die Wolfsburger dem Polo dann noch eine Dachreling auf. Eh voilà! Der Polo Cross ist fertig.

vw crosspolo 2014 hintenIm Vergleich zur Topausstattung des klassischen Polo kostet diese optische und teils auch technische Aufwertung 775 Euro mehr, ein recht moderater Aufpreis, wie wir finden. Zwei Rosshaare haben wir in der Cross-Polo-Suppe allerdings gefunden. Seine Ausstattung ist nicht ganz so umfangreich wie die des Polo Highline; und das Fahrverhalten nicht ganz so feinfühlig und souverän. Das betrifft vor allem das Abrollen und liegt am höher gelegten Fahrwerk und an den serienmäßigen 17-Zoll-Pneus, die einen 40er- anstelle eins 60er-Querschnitts haben.

Ansonsten aber fährt sich der Polo Cross so kross und „crisp“ wie sein eben aufgefrischter Stammhalter, der Polo V. Die Lenkung arbeitet präzise und direkt, das Handling ist agil und trotzdem sicher; und die Bremsen können, falls es notwendig ist, auch einmal kräftiger zupacken. Tun sie das, dann steht der Polo mit den Planken an den Flanken aus 100 km/h schon nach knapp 36 Metern, egal ob die Scheiben vorher kalt oder warm waren. Als Zutat serviert VW einen sauber verarbeiteten Innenraum mit feinen Sitzmöbeln, einer leicht durchschaubaren Bedienung und einem – nach Kleinwagenmaßstäben gemessen – sehr ordentlichem Platzangebot.

Fazit: Ein wenig höher gestellt, eine Spur rustikaler eingekleidet bzw. abgestimmt – und etwas teurer in der Anschaffung – so lässt sich der neue VW Polo Cross in seiner Quintessenz zusammenfassen. Der Preisaufschlag aber hält sich wie bereits erwähnt in Grenzen, in der Herstellerliste ist der VW Cross Polo 1.2 TSI ab 18.675 Euro vermerkt. Das ist zwar viel Geld für einen Kleinwagen, doch auf den Listenpreis gibt es bei MeinAuto.de satte Neuwagenrabatte. Beim Polo Cross sind es derzeit zwischen 13,5 und 21,9%.(nau)

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