VW Multivan Test: einfach nur klassisch oder auch klassisch gut?

Auch wenn er als VW Multivan nicht mehr ganz den Charme des alten Bulli versprüht, der VW Bus ist und bleibt ein Klassiker. In der jüngsten Generation hat er mittlerweile aber bereits 11 Jahre auf dem Buckel, auch das letzte Facelift liegt schon 5 Jahre zurück. Ist der Multivan damit überhaupt noch auf der Höhe der Zeit? Unser Test soll es zeigen.

Nutzfahrzeug im PKW-Kleid

vw multivan 2014Sind elf Jahre aber wirklich schon ein hohes Alter? Ein Blick auf die Mitbewerber unter den PKW-ähnlichen Schleppkähnen zeigt klar: nein, denn die Großen rechnen in anderen Zeiteinheiten als die Kleinen. Beim Ford Turneo Custom etwa zogen 11 Jahre ins Land, bis eine neue Generation auf den Markt kam; und bei der V-Klasse hat sich Mercedes für die Neuauflage mehr als 10 Jahre Entwicklungszeit gegönnt. Da VW jedoch erst 2015 den neuen Spross der VW-Bus-Ahnenreihe in die Serie entlassen wird, muss bis dahin die alte Generation die Stellung halten. Doch die bringt dafür beste Anlagen mit.

Beispiel Innenraum: In ihm erinnert nichts an die Abstammung aus der VW-Nutzfahrzeugflotte. Selbst in der Standard-Ausstattungslinie Startline gemahnt der Multivan in Materialwahl und Verarbeitung stark an einen PKW. Das Armaturenbrett ist übersichtlich, die Bedienung eingängig und die Verarbeitung sehr sorgfältig.

Das Platzangebot hat indessen so gar nichts mit dem zu tun, was wir aus PKWs gewohnt sind. Ob mit fünf oder mit sieben Sitzplätzen, im VW Multivan kommt nie auch nur der Ansatz eines Platzmangels auf, weder für Beine noch für Köpfe. Letztere haben dank einer Fahrzeughöhe von fast zwei Metern – 1.990 Millimeter sind es genau – sogar erfrischend viel Platz nach oben. Zudem sorgt das hohe Dach dafür, dass sich das Einsteigen über die riesigen Schiebetüren bereits mit leicht eingezogenem Kopf gänzlich gefahrlos gestaltet.

Sitz- und Stauraum in variabler Fülle

vw multivan 2014 hintenSein üppiges Platzangebot offeriert der VW Bus dabei bereits in der Standardstellung der dreisitzigen Fondbank und der zwei optionalen Zusatzsitze. Dank des variablen Schienensystems, auf dem die Bestuhlung ruht, lässt sich der Multivan aber noch auch ganz nach Belieben anpassen. Einen Hacken hat die Variabilität allerdings: das verschieben der Sitzmöbel ist schweißtreibende Arbeit. Die teils komplett entfernbaren Sitze etwa wiegen an die 40 kg pro Stück und wissen sich gegen das Ausbauen auch zur Wehr zu setzen. Hier merkt man dem Multivan erstmals das Alter an. Denn dass VW den Verschiebe- und Ausbaumechanismus besser im Griff hat, beweist etwa der neue Sharan.

Die harte Arbeit, die hinter der großen Variabilität steckt, wird vom Multivan allerdings fürstlich entlohnt – und zwar mit einer umfassenden Transportfreiheit. Die exakte Größe des Stauraums verschweigt VW wie die meisten Konkurrenten zwar, mit Sicherheit aber nicht aus Scham. Reist man bspw. zu siebt, passen immer noch 650 Liter Gepäck in den Kofferraum. Baut man die Sitze komplett aus, steigt das Volumen bis zur Fensterunterkante auf 2.870 Liter. Doch nicht nur das: selbst der stehende Transport von Fahrrädern und Rollern ist dann ein Klacks. Auch, da die Heckklappe des VW Busses großzügig aufschwingt und die Ladekante mit 57 Zentimetern angenehm niedrig platziert ist.

Kultivierte Dieselpower & sanftes Fahrwerk

Hat man es schließlich noch geschafft, die schwergängige Klappe zu schließen, ist der VW Multivan auch zur Ausfahrt bereit. Bewegt wird er in unserem Fall vom stärksten der fünf verfügbaren Common-Rail-Diesel, dem 2.0 TDI mit 4 Zylindern, Bi-Turbo, 179 PS und 400 Newtonmetern Drehmoment. Der schiebt den gut 2,3 Tonnen schweren Bus bereits bei niedrigen Drehzahlen kräftig an und lässt bis zur Spitzengeschwindigkeit von 191 km/h auch nicht mehr locker. Der Bi-Turbo bleibt dabei stets kultiviert, ruhig im Lauf und vergleichsweise genügsam im Verbrauch. Im Schnitt notieren wir knapp über 9 Liter pro 100 Kilometer; mit angehängtem und maximal beladenem Anhänger (2,5 Tonnen) waren es 14,1 Liter. Für 476 Euro Aufpreis geht das Kraftpaket, ausgestattet mit dem Blue-Motion-Sparpaket, sogar noch genügsamer zu Werke. Und wer gerne besonders bequem unterwegs ist, der kann für knapp 2.340 Euro die Gänge vom zackigen und ansatzlosen 7-Gang-DSG wechseln lassen.

Weshalb dieser Luxus? Nun, weil die Ruhe des DSG hervorragend zum Fahrkomfort des VW Multivan passt, der mit seinen gut gepolsterten Sitzen und seinen langbeinigen, sanften Federn großmütig über alle Unebenheiten hinweggeht. Dass er dabei hin und wieder etwas nachwippt, sei ihm gerne verziehen.

vw multivan 2014 SeiteFazit: Der VW Multivan ist trotz seines fortgeschrittenen Alters immer noch der Traumwagen für jede Großfamilie, kombiniert er doch ein herrschaftliches Raumangebot mit ausgezeichnetem Fahrkomfort und sehr guten Fahrleistungen. Diese Kombination hat freilich ihren Preis, in der Basisversion startet der VW Bus auf MeinAuto.de ab 27.793 Euro und 14,3% Neuwagen Rabatt. Mit dem 179 PS starken 2.0 TDI kostet er in der Comfortline-Ausstattung samt 7-Gang DSG ab 45.421 Euro.

Zum Vergleich: der Ford Turneo Custom beginnt etwa bei 27.042 Euro und satten 31,02% Rabatt, der Hyundai H1 bei 23.331 Euro; und der Renault Trafic Bus bei 27.248 Euro und 26,9% Rabatt. (nau)

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