VW Golf Sportsvan Test: mehr Platz fürs Volk

VW Golf Sportsvan 2013Damit ein Volkswagen auch wirklich ein Wagen fürs Volk ist, muss er viele Stücke spielen. Ein Modell allein vermag diese Vielfalt kaum abzudecken, selbst ein Alleskönner wie der VW Golf nicht. Die Lösung sind verschiedene Modellvarianten, beim Golf neben der Limousine bspw. ein Kombi (Variant) und ein Van, der bisher unter dem Namen Golf Plus firmierte. Dessen nagelneuen Nachfolger, den VW Golf Sportsvan, haben wir diesmal zum Test gebeten.

Ein Zauberkasten & sechs effiziente Antriebe

Ganz unverbraucht ist er also noch, der VW Golf Sportsvan, frisch dem Zauberkasten von Volkswagen, dem Modularen Querbaukasten, entsprungen. Der hilft den Wolfsburgern nicht nur dabei, die Produktionskosten zu senken; er eröffnet ihnen auch viele Möglichkeiten, das ein oder andere Kilo einzusparen. 90 Kilo sind es beim Sportsvan im Vergleich zum Vorgänger geworden – und die fehlenden zwei Zentner machen sich an allen Ecken und Enden bemerkbar.

VW Golf Sportsvan 2013 hintenBesonders gut tut der Gewichtsverlust bspw. den Antrieben. Obwohl die Turbobenziner und Turbodiesel durchweg „alte“, nur leicht modifizierte Bekannte des Stammmodells sind, sollen ihre Verbrauchswerte um rund ein Fünftel gesunken sein. Nun, das können wir den VW glauben, oder wir können es austesten: wir haben uns natürlich für letzeres entschieden. Zunächst nehmen wir uns den 1.2 TSI vor, der 110 PS hat und maximal 175 Nm Drehmoment auf die Kurbel wuchtet. Die knapp mehr als 1.300 Kilogramm des Sportsvan beschleunigt er in 10,7 Sekunden von 0 auf 100 und auf eine Spitzengeschwindigkeit von 192 km/h. Damit es mit dem Sportsvan aber auch wirklich sportlich wird, muss der Kunde zum stärkeren der beiden 1.4 TSI greifen. Der produziert 150 PS, zwischen 1.500 und 3.500 Touren  250 Nm Spitzendrehmoment und jagt den Van in 8,8 Sekunden auf Tempo 100. Der Normverbrauch hält sich dafür mit rund fünfeinhalb Litern in engen Grenzen, der in der Praxis mit etwas mehr als 7 Litern auch.

Ein Van gibt sich sportlich

Noch sparsamer ist man erfahrungsgemäß mit einem Diesel unterwegs – und die Erfahrung liegt diesmal auch goldrichtig. Als Obersparer positioniert VW den kleineren Selbstzünder, den 1.6 TDI BlueMotion mit 110 PS und 250 Nm. Er soll dank einer tiefer gelegten Karosserie, eines verkleideten Unterbodens und teilverschlossener Kühleinlässe auf einen Normverbrauch von 3,6 Litern respektive 95 Gramm CO2 pro Kilometer kommen, mit über 5 Litern muss man im Alltag aber rechnen. Die Standardsprintzeit von 11,3 Sekunden beweist dabei, dass der Obersparer keine lahme Krücke ist. Flotter und nur unwesentlich durstiger ist indes der zweite Diesel, der 150 PS starke 2.0 TDI, der den Sportsvan auf eine Höchstgeschwindigkeit von 212 km/h beschleunigt.

Ob Benziner oder Diesel, die Antriebe des Sportsvan sind also durchaus in der Lage, dem Van-Alltag sportliches Leben einzuhauchen. Da trifft es sich gut, dass das Fahrwerk den sportlichen Eifer der Motoren auch in ein agiles, dynamisches Handling ummünzen kann. Das minimale Mehrgewicht gegenüber der Golf-Limousine schadet der Agilität jedenfalls nicht, der um 5 Zentimeter längere Radstand verhilft dem Sportsvan jedoch zu mehr Gelassenheit. Aufpreispflichtige Dynamikförderer wie die Progressivlenkung (stammt aus dem GTI) oder die adaptiven Dämpfer (kosten 1.000 Euro zusätzlich) sind also nicht notwendig, um dem Sportsvan Beine zu machen. Das adaptive Fahrwerk aber bringt einen spürbaren Komfortgewinn.

Golf Sportsvan: geräumiger und wandlungsfähiger

Der stärkste Trumpf des Golf Sportsvan verbirgt sich allerdings nicht unter der Motorhaube, er steckt im Innenraum. Die Grundlage dafür schafft VW mit leicht veränderten Dimensionen, denn anders als der Golf Plus ist der Sportsvan länger als die Golf-Limousine, und zwar um rund 8 Zentimeter. Das hört sich nach wenig an, in der Praxis aber macht es gemeinsam mit klugen Detaillösungen einen unverkennbaren Unterschied.

VW Golf Sportsvan 2013 CockpitSchon der Einstieg in den Van gestaltet sich leichter als in die Limousine, wobei hier die deutlich höhere Sitzposition fürsorglich zur Hilfe eilt. Noch markanter sind die Unterschiede im Fond. Im Vergleich zum Golf VII bietet der Sportsvan hier nämlich vor allem den Beinen mehr Entfaltungsfreiraum. Außerdem kann bei Bedarf die Rücksitzbank der Länge nach um bis zu 18 Zentimeter verschoben werden, wobei die Bank selbst im Verhältnis 60:40 und die Lehne im Verhältnis 40:20:40 teilbar sind. Das eröffnet für den Transport eine große Bandbreite an Beladeoptionen, die in der Limousine so nicht vorhanden sind. Das hat auch damit zu tun, dass der Kofferraum im Sportsvan um einiges größer ist. 500 zu 424 Liter lautet das Verhältnis, bei ganz nach vorne geschobener Fondbank wird der Abstand mit 590 Litern sogar noch größer. Maximal passen in den Laderaum des Golf-Van dabei 1.520 Liter, der um gut 20 Zentimeter längere Golf-Variant schafft 605 bis 1.620 Liter. Zum Vergleich: ein Peugeot 3008 kann hier mit seinen 377 bis 1.185 Litern nicht mithalten, ein Citroen Grand 4 Picasso mit 645 Liter hingegen schon.

Fazit: Der Golf Sportsvan bringt alle Anlagen mit, um die Nachfolge des zweiterfolgreichsten Golf-Modells, des Golf Plus, anzutreten. Er fährt sich ebenso dynamisch und sparsam wie die Limousine, ist aber viel geräumiger und flexibler als diese – und das für nur 1.400 Euro Aufpreis. Bei MeinAuto.de startet der Sportsvan mit dem 110 PS starken 1.2 TDI bei 17.825 Euro, 18,3% oder umgerechnet rund 3.900 Euro günstiger als gelistet. (nau)

Auf MeinAuto.de führen wir dabei ausschließlich deutsche Neuwagen, EU-Fahrzeuge gibt es nicht, dafür aber viele Alternativen zum neuen Golf Sportsvan, etwa den Peugeot 3008 ab 17.586 Euro (23,8%) oder den Citroen Grand C4 Picasso ab 16.610 Euro bei maximal 24,2% Neuwagen Rabatt.

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