Seat Leon – der preiswerte Sportler

Seat Leon VorneSeit 1986 ist der katalanische Autobauer Seat Teil des Volkswagen-Konzerns. Als das wohl ambitionierteste Produkte dieser deutsch-spanischen Zusammenarbeit erblickte 1999 der Seat Leon das Licht der Autosalons. Ausgestattet mit deutscher Technik – etwa aus dem VW Golf oder dem Audi A3 – und gewürzt mit südländischem Temperament, sollte der Seat Leon vor allem dem VW-Golf-Konkurrenten Alfa Romeo Paroli bieten.

Sieht man sich die jüngsten Verkaufszahlen des Seat Leon an – er ist seit 2005 in 2. und vermutlich ab Ende 2012 in 3. Generation auf dem Markt – scheint das Konzept voll und ganz aufgegangen zu sein.

Wie sich das spanische Temperamentsbündel im Test schlägt, wollen wir Ihnen im Folgenden verraten.

Seat Leon – Fahrspaß pur

Seat Leon SeiteTemperamentvoll soll er sein, der Seat Leon – und wo könnte er sein Temperament besser unter Beweis stellen als auf der Fahrbahn. Hier, insbesondere auf kurvenreichen Landstraßen, zeigt sich rasch, dass man von Seiten Seats keine leeren Versprechungen gemacht hat.

Die Fahrwerksabstimmung ist spürbar sportlich, doch nicht übertrieben hart und verlangt geradezu nach einer dynamischen Fahrweise. Zu dieser verleiten auch die präzise, direkte Lenkung und das knackige, wahlweise manuelle oder automatische, Getriebe. Damit der Fahrspaß jedoch nicht von störenden Sicherheitsbedenken eingebremst wird, hat Seat dem Leon zudem erstklassige Bremsen verpasst.

Nimmt man noch die hervorragenden Sitze hinzu, die vor allem einen ausgezeichnet Seitenhalt bieten, besteht der Seat Leon den Fahrdynamik- und den Fahrspaß-Test ohne Fehl und Tadel. So sieht dies auch die Auto Motor und Sport, die den Leon in Sachen Handling und Fahreigenschaften zum Sieger im Bereich der Kompaktklasse gekürt hat.

Der Seat Leon hintenAlle Dynamik bei Fahrwerk und Federung nützt jedoch wenig, wenn die Motoren zu wenig Leistung bringen. Doch auch hier hat Seat dem Versprechen Taten folgen lassen und den Leon mit einer vielseitigen Motorenpalette bestückt, die den katalanischen VW-Spross energisch antreiben soll: Bei den Benzinmotoren reicht die Palette vom 1,4-l- Einsteigermodell mit 85 PS bis zum 2.0 T FSI Kraftprotz mit satten 265 PS und 350 Nm Drehmoment, der den Leon in 6,2 Sekunden auf 100 km/h beschleunigt.

Die Dieselmotoren-Reihe beginnt mit dem 105 PS starken 1.6 TDI CR (250 Nm, 0 bis 100 km/h in 11,7 Sekunden) und endet beim 2.0 TDI mit 170 PS. Letzterer lässt mit seinen 350 Newtonmetern den Spanier in 8,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h spurten.

Aber schlagen sich Fahrdynamik und Motorleistung nicht negativ auf den Verbrauch nieder? – Jein, muss hier die Antwort lauten. Hinsichtlich des Verbrauchs liegt der Leon auf einem Niveau mit seinen Konzernbrüdern, dem Audi A3 und dem VW Golf. Er lässt sich mit zurückhaltendem Gasfuß sehr sparsam fahren, erweist sich aber bei zügiger Fahrt über die Autobahn oder durch die Serpentinen einer Bergstraße als recht durstig.

So kommt der 1.4 l TSI laut Werk im Schnitt etwa mit 6,3 Litern Superbenzin pro 100 km aus. Die Autozeitung las von der Benzinuhr in ihrem durchaus sportlich gefahrenen Test hingegen einen Durchschnittsverbrauch von 8,0 Litern und Spitzen von 9,5 Litern ab.

Wer es sparsamer will, der kann aber entweder zu einem Seat Leon aus der Modellreihe Ecomotive oder direkt zu einem Dieselmotor greifen. Der 2,0-Liter-TDI mit 140 PS verbraucht bspw. laut Autobild im Drittelmix mit manuellem Getriebe nur 4,8 Liter und mit Sechsgang-DSG nur 5,3 Liter.

Sportlich im Design, leichtgewichtig im Preis

Der Seat Leon CockpitMit seinen klaren, runden Linien präsentiert sich der Seat Leon aber auch optisch temperamentvoll und dynamisch. Ein Umstand, der wenig verwundert, trägt das Design des „spanischen Golfs“ doch seit 2005 die unverkennbare Handschrift des ehemaligen Alfa-Romeo-Stardesigners Walter de Silva.

In Bezug auf die Gestaltung und die Verarbeitung des Innenraums sind die Tester hingegen geteilter Meinung. So mancher zeigte sich von der Verarbeitungsqualität der Innenraum-Hartplastik und von der Positionierung einiger Schalter nicht gerade angetan. Anderen erscheint der Innenraum wiederum vornehm reduziert und durchwegs stimmig.

Alles in Allem ist der Seat Leon in jedem Fall ein absolut gelungenes Gesamtpakt, das vor allem mit seinen ausgezeichneten Fahreigenschaften brilliert; und – last but not least – mit seinem günstigen Preis.

Denn bei vergleichbarer Ausstattung kostet der Leon durch die Bank deutlich weniger als z.B. der VW Golf oder Audi A3. Auf MeinAuto.de ist der Seat Leon etwa schon ab 10.339 Euro zu haben.

In wenigen Wochen wird der neue Seat Leon 2012 an den Start gehen, die neue Generation soll Seat helfen aus den roten Zahlen zu klettern. Weitere Informationen zum Leon 2012 von Seat in unseren News.

von Norbert Auer (nau)



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