Seat Alhambra – der Seriensieger

Der neue Seat AlhambraZwar haben ihm die SUVs zuletzt ein wenig den Rang abgelaufen, doch wer in Bezug auf Platzangebot und Funktionalität keine Kompromisse eingehen will, für den ist der Großraum-Van nach wie vor die erste Wahl.

Ein mehrfach preisgekrönter Vertreter dieser Gattung ist der Seat Alhambra. Doch was leistet die spanische Großraumlimousine, die von den Lesern der „Auto Motor und Sport“ sowohl 2010 wie 2011 zum Import-Van des Jahres gekürt wurde, auf der Straße?

Sachlich in der Optik, praktisch im Design

Auch wenn Seat mit dem Namen auf die majestätische Stadtburg Granadas, die Alhambra, anspielt – Kunstpreise wird der Alhambra vermutlich nicht gewinnen. Das heißt aber nicht, dass der im portugiesischen Palmela gefertigte Spanier nicht eine durchaus passable Figur macht: So wirkt er angesichts seiner zugespitzten Nase etwa viel sportlicher und spritziger als der baugleiche VW Sharan.

Letztlich ist ein Van aber nicht dazu geschaffen, Schönheitswettbewerbe zu gewinnen, er soll groß und praktisch sein – und in diesen Disziplinen weiß der Seat Alhambra 2014 zweifelsohne zu glänzen.

Der neue Seat Alhambra hinten offenDie als Fünf- und Siebensitzer angebotene Großraumlimousine erfreut seine Besitzer zunächst mit einem fürstlichen Kofferraumvolumen von maximal 2.430 Litern. Um den gesamten Stauraum ausschöpfen zu können, müssen die Sitzreihen im neuen Alhambra dabei nicht mehr ausgebaut werden; mit Hilfe des Easy Fold Systems lassen sie sich mit wenigen Handgriffen umklappen. Bei besonders sperrigem Ladegut kann überdies der Beifahrersitz in den Boden versenkt und das Platzangebot auf knapp 3 Meter verlängert werden.

Reichlich Platz gibt es aber auch für Fahrer und Passagiere, selbst in der dritten Reihe genießen hohe Köpfe und lange Beine noch volle Bewegungsfreiheit. Für ein müheloses Ein- und Aussteigen im Fonds sorgen zudem die Schiebetüren, die per Aufpreis auch elektrisch zu bedienen sind.

Abgerundet wird die vorzügliche Innenraumgestaltung des Alhambra durch die sauber verarbeiteten Materialien und das handliche Bedienkonzept. Störend fällt hier nur die dicke Dachsäule auf, die den Rundumblick ein wenig einschränkt.

Seat Alhambra: Sicherheit großgeschrieben

Bei designierten Familienautos ist die Sicherheit stets ein besonders Thema. Der Seat Alhambra braucht sich hier aber wahrlich nicht zu verstecken, bietet er doch serienmäßig eine breite Palette an Sicherheitszubehör an: so etwa eine elektrische Kindersicherung für die Schiebetüren, ESP mit integriertem Bremsassistenten, ein Reifendruckkontrollsystem und Run-flat-Reifen.

Im Euro NCAP-Crashtest brachte ihm das mit 5 Sternen die Bestnote ein, wobei er besonders in zwei Teilbereichen überzeugen konnte: In der Erwachsenensicherheit, wo er 96% der möglichen Punkte erreichte; und beim Kinderschutz, wo er sehr gute 80% der Punkte einheimste. Einzig beim Schutz der Fußgänger schwächelt der Alhambra mit bescheidenen 16 Punkten.

Motoren: Diesel oder Benziner?

Viel Platz und viel Sicherheit sind sehr löblich, mag sich nun so mancher denken – aber was tut sich eigentlich unter der Haube? Allerhand, darf man hier getrost zur Antwort geben, denn Seat bietet drei verschiedene Diesel- und zwei Benzinmotoren an.

Der neue Seat Alhambra SeiteBei den Selbstzündern setzten die spanischen Autobauer auf 2 Liter Hubraum und die etablierte Common-Rail-Einspritzung, weshalb sich die Dieselmotoren durch besondere Drehfreude, Laufruhe und Sparsamkeit auszeichnen. Am überzeugendsten läuft der immerhin knapp 1.700 kg schwere Alhambra dabei mit dem stärksten Diesel (170 PS und 350 Nm); aber auch die beiden schwächeren Aggregate (115 bzw. 140 PS) stellen genügend Leistung bereit, um den Großraum-Van elastisch anzutreiben.

Bei den Benzinmotoren hat man die Wahl zwischen dem 150 PS starken 1,4-l-TSI mit 240 Nm oder dem 200 PS starken 2 Liter TSI mit 280 Nm Drehmoment. Die Benziner sin im Vergleich mit den Selbstzündern etwas weniger antrittsstark, trotzdem aber durstiger: So braucht der Alhambra mit dem stärkeren Benzinmotor 12,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h, fast 2 Sekunden länger als der mittlere TDI; der gab sich im Test der Autozeitung jedoch mit bescheidenen 6,5 Litern Verbrauch zufrieden, während der Benziner knapp 3 Liter mehr benötigte.

Gutmütiges Handling, attraktiver Preis

Die Dieselmotoren versprechen also den größeren Fahrspaß, ein Fahrspaß, der – für einen Van recht unüblich – durch das Fahrwerk kaum getrübt wird. Denn der Alhambra verhält sich erfrischend agil und bleibt trotz einer Höhe von 170 cm auch bei höheren Kurvengeschwindigkeiten erfreulich stabil. In Kombination mit der präzisen Lenkung und der elastischen Federung verleiht das dem Van ein überaus gutmütiges Fahrverhalten.

Am Ende der Testfahrt verwundert es einen nicht mehr, dass der Seat Alhambra mit Auszeichnungen überhäuft wird. Erstaunt ist man aber, wenn man den Preis des „spanischen Sharan“ erfährt: Auf MeinAuto.de ist er bereits für knapp 22.100 Euro zu haben. Einfach den Alhambra Konfigurator starten und von günstigen Preisen profitieren.

(nau)



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