Neuer Ford Fiesta im Test – gelungene Modellpflege?

Der neue Ford Fiesta mit Facelift 2012Seit Monaten pfeifen die Spatzen sein Kommen von den Dächern der Kölner Ford-Zentrale – und jetzt ist er endlich da, der neue Fiesta. Mit frischem Design, nagelneuen Motoren und einer ganzen Armada an hochmodernen Multimedia- und Sicherheitssystemen soll die überarbeitete 7. Generation den Erfolgslauf des Kleinwagen-Klassikers prolongieren. Doch ist der neue Ford Fiesta auch für die Kunden ein Grund zu feiern? – Ein Testbericht

Frisches Design und neue Features

Wer auf ein großes Fest geht, der putzt sich fein heraus, so hat man es gelernt – und so hält es Ford auch mit dem neuen Fiesta. Insbesondere die Frontpartie wartet mit gefälligen Änderungen auf, so etwa mit dem breiten trapezförmigen Kühlergrill in Chromdekor, den im straff geschnittenen Projetlinsen-Design erstrahlenden Scheinwerfern oder einer stark profilierten Motorhaube.

Der kleine neue Ford wirkt dieser Art nicht nur schnittig und lebendig, er erinnert zudem stark an die Fahrzeuge einer einst eng mit Ford verbundenen britischen Nobelautoschmiede, Aston Martin.

Der neue Ford Fiesta mit Facelift 2012 - CockpitSoviel zur äußeren Gestalt, nun zu den inneren Werten, denn auch hier hat sich Ford mit dem neuen Fiesta viel Mühe gegeben. Im Innenraum beispielsweise wurden zahlreiche Anzeigen und Bedienelemente wie die Fensterheber überarbeitet und teils in geschäumte Oberflächen gebettet. Leider wirkt der Innenraum, vor allem die Mittelkonsole, mit einem Meer an Schaltern und Knöpfen weiterhin schwer überladen – ein Umstand, der die Bedienung nicht gerade erleichtert.

Interessante Neuerungen wie das serienmäßige „MyKey“-System, mit dem sich die Sicherheitskonfiguration des Fiesta (z.B. maximale Höchstgeschwindigkeit, elektronische Fahrhilfen) für verschiedene Lenker individuell programmieren lässt; oder die gegen Aufpreis erhältliche „SYNC“-Multimedia-Sprachsteuerung gehen in diesem Schaltermeer leider ein wenig unter.

Der neue Fiesta – Motorenkrösus

Gründlicher aufgeräumt und erneuert hat Ford im Motorensortiment des Fiesta: Mehr Leistung bei weniger Verbrauch heißt die Devise.

In Maßen halten sich die Fortschritte noch bei den brummigen aber gut durchziehenden Selbstzündern. Als Basisdiesel werkelt im neuen Fiesta der 1,5 l TDCi Vierzylinder mit 75 PS, 182 Nm Drehmoment und einem Normverbrauch von 3,7 Litern. Kräftiger und überraschenderweise auch sparsamer ist der 1,6 l TDCI: Wie sein kleiner Kompagnon setzt er auf Turboladung und Common-Rail-Einspritzung, die 100 Kubikzentimeter mehr Hubraum geben ihm aber etwas mehr Leistung (95 PS, 200 Nm Drehmoment). Ungezügelt verbraucht er im Drittelmix 3,6 Liter, in der Spritsparvariante „Econetic“ sind es gar nur 3,3 Liter bzw. 87 g CO2 pro Kilometer.

Das Hauptaugenmerk liegt jedoch eindeutig auf den Benzinern, wo die Kölner mit den dreizylindrigen EcoBoost-Motoren einen gleich mehrfach prämierten Trumpf im Talon haben. Ford bietet die 1 Liter großen EcoBoost-Motoren für den Fiesta in insgesamt vier Versionen an, erstmals auch ohne Turbo:

Der neue Ford Fiesta mit Facelift 2012 - HintenAls reine Sauger liefern sie entweder 65 oder 80 PS und 105 Nm Drehmoment; ihr Normverbrauch liegt ohne Start-Stopp-System bei 4,6, mit bei 4,3 Litern. Die Turbovarianten bringen es auf 100 respektive 125 PS und auf 170 bzw. 200 Nm Drehmoment. Mit dem Stärkeren der beiden beschleunigt der Fiesta in weniger als 10 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Er tut dies für einen Dreizylinder fast unanständig leise und noch dazu sehr sparsam – Ford verspricht einen Durchschnittsverbrauch von 4,3 Litern.

Flankiert wird die EcoBoost-Front von den zwei alten aber günstigen 1,2-l-Saugern und dem 1,6 l Ti-VCT mit 105 PS, der als einziges Fiesta-Aggregat mit der neuen, zackigen 6-Gang-Automatik ausgerüstet ist. Alle anderen Motoren setzen auf die bewährte 5-Gang-Handschaltung.

Ford Fiesta: sicherer Stadt- und Kurvenflitzer

Zu guter Letzt haben Fords Ingenieure auch das Fahrwerk und die Sicherheits-Features des neuen Fiesta mit Erfolg überarbeitet. So zaubert das Handling dem Fahrer regelmäßig ein Lächeln auf die Lippen: Denn Untersteuern scheint der gut 1.100 kg schwere Fiesta nur vom Hörensagen zu kennen; und dank verbesserter Servo reagiert er anstandslos auf jede Lenkeingabe. Wer’s einmal übertreibt, der wird von den elektronischen Fahrhilfen sanft wieder in die Schranken gewiesen.

Zu überzeugen weiß der Fiesta aber nicht nur auf kurvenreichen Landstraßen, sondern auch in der Stadt. Dank des kleinen Wendekreises, der handlichen Abmessungen (3,97 x 1,76 Meter) und der guten Übersichtlichkeit ist der Fiesta ein Fan kleiner Parklücke.

Einziger Wermutstropfen: Der Fahrspaß musste mit steiferen Dämpfern erkauft werden, die tiefe Querfugen jetzt sensibler an den Lenker weitergeben. Apropos klein: Klein ist auch der Preis der rundum geglückten Frischzellenkur. Über MeinAuto.de kostet der neuen Ford Fiesta ab 8.247 EUR. (nau)

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