Ford Ranger: Nutzfahrzeug im Test

Der neue Ford Ranger 2013Pickups nehmen in deutschen Gefilden eine Nischenfunktion ein. Beliebt sind die kleinen Lastesel bei Jägern, Förstern und Anhängern der amerikanischen Lebensart. Denn in den USA ist fast jedes zweite Neufahrzeug ein SUV oder Pickup. An der Spitze steht die F-Baureihe von Ford.

Bulliger Auftritt

Kein Wunder, dass der Ford Ranger besonders bei Optik Anleihen vom großen Bruder aus der neuen Welt übernimmt, um besonders die USA-Fans den „American Way of Life“ näherzubringen. Denn das gelingt dem 5,35 Meter langen und 1,82 Meter hohen Ford Ranger schon beim ersten Anblick. Der Highway ruft. Die bullige Doppelkabine, die durch einen verchromten Sportbügel eine Brücke zur 1,56 Meter langen Ladefläche bildet, weckt die Lust auf Abenteuer und Landstraße.

Der Innenraum dagegen fällt europäisch aus, sprich qualitativer als in den Staaten, was also keinen Nachteil bedeutet. Hier herrscht Pkw-Atmosphäre vor. Wer innen sitzt, hat nicht den Eindruck, in einem Nutzfahrzeug zu sitzen. Die verwendeten Materialien könnten auch einen Pkw schmücken. Die Sitze sind sehr konturiert ausgefallen, sodass auch längere Fahrten bequem in Angriff genommen werden können. Ein kleiner Hinweis, dass es sich nicht um einen Pkw handelt, geben die zahlreichen und nützlichen Ablageflächen.

Fernstraßenromantik nicht nur beim Starten

Der neue Ford Ranger 2013 hintenDoch die Pkw-Atmosphäre verschwindet nach dem Starten des 2,2 Liter großen Diesels. Dieser röhrt standesgemäß und verstärkt die Fernstraßenromantik. Allerdings nur, wenn ein Fenster geöffnet ist. Ansonsten ist der Ranger so gut gedämmt, dass der Selbstzünder nicht zu hören ist. Nicht einmal bei hohen Geschwindigkeiten in Richtung der Spitze von 170 km/h stören Geräusche des Aggregates.

Fernstraßenromantik liefert dagegen die Gangschaltung. Besonders beim Wechsel vom ersten in den zweiten Gang ist die Nähe zum Lastwagen gegeben, da der Schaltvorgang doch recht hakelig vonstatten geht. Und auch der behäbige Vortrieb weckt Brummi-Gefühle. 110 kW/150 PS müssen 2,2 Tonnen von der Stelle bewegen. Für Highway-Romantiker wird sich daraus kein Problem ergeben. Und auch die Skeptiker werden bald beruhigt. Hat der Ford erst einmal Fahrt aufgenommen, geht es sehr viel reibungsloser voran.

Schwierige Parkplatzsuche

Dann will der Ford auf der Autobahn auch zeigen, was er drauf hat. Ein forscher Fernstraßenfahrer muss dann mit zwölf Litern rechnen, bei einer Geschwindigkeit von konstant 130 Stundenkilometern sind es zwei Liter weniger. In der Stadt bleibt der Ranger mit 9,5 Litern im einstelligen Bereich – allerdings bei einem hohen Stadtautobahnanteil, der sich oft als verbrauchsmindern darstellt. Ein paar Liter mehr sollten aber immer noch im Tank verbleiben, da sich die Suche nach einem geeigneten Abstellplatz für die 5,35 Meter auf Rädern manchmal etwas länger hinzieht.

Übrigens fungierte der abgestellte Ranger selbst in der Großstadt nicht als Mülleimer für vorbeispazierende Mitbürger. Trotz der Offenheit wurde die Ladefläche nicht ein einziges Mal missbraucht. Allerdings auch nicht sinnvoll gebraucht. In den zwei Wochen Testzeitraum diente sie eher als Abenteuerspielplatz für den Nachwuchs, da gerade bei feuchtem Wetter Gegenstände eher auf der Rücksitzbank in der Kabine untergebracht werden sollten. Und Holz für den Kamin musste nicht aus dem Wald geholt werden. Eigentlich schade, denn der Ranger macht auch abseits asphaltierter Straßen einen guten Eindruck. Dank zuschaltbarem Allradantrieb verleiht der Ranger auch auf rutschigem Grund viel Sicherheit, ebenso auf Schnee. Kein Wunder, denn der Ranger hat als bisher einziger Pickup den EuroNCAP-Crashtest mit der Höchstwertung von fünf Sternen abgeschlossen.

Knackpunkt Ladefläche

Der neue Ford Ranger 2013 CockpitDoch die Ladefläche ist der Knackpunkt beim Kauf. Wer die 1,56 Meter benötigt, ist auch bereit 39.140 Euro für den mit Navi, Alarmanlage, Anhängevorrichtung und Metallic-Lackierung ausgestatteten Ranger auszugeben. Dagegen wird nicht jeder Anhänger des „American Way of Life“ seine Vorlieben ausleben wollen beziehungsweise vom Finanziellen her können, sodass auch der Ranger in unseren Breitengeraden nicht aus der Nischenfunktion herauskommt.

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von Thomas Flehmer / in Kooperation mit Automagazin Autogazette
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