Fiat 500L: Test des neuen Minivans aus Turin

Der neue Fiat 500LViel Raum auf kleiner Grundfläche – so lautet die einfache aber erfolgreiche Formel der Minivans. Ein noch junger Vertreter dieser Fahrzeuggattung mit dem typischen, hohen Dach ist der Fiat 500L. Seit Oktober 2012 verleiht der kleine Italiener mit dem großen Herz den Autohäusern in Deutschland frischen Glanz. Wir haben uns angesehen, ob der Fiat 500L auch in der Praxis zu glänzen versteht.

Platzangebot und Design: reichhaltig und übersichtlich

Auch wenn der Name etwas anderes vermuten lässt – die Autobauer aus Turin schlagen mit dem Fiat 500L neue technische Pfade ein. Denn der 500L (L für large) ist keine „aufgeblähte“ Version des Fiat 500, nein: der italienische Minivan gründet als erster Fiatspross auf der neuentwickelten, B-Small genannten Plattform, der in Zukunft auch Modelle wie der Punto entwachsen sollen.

Die neue Grundform ist es auch, die dem 500L zusammen mit der stattlichen Höhe von 1,66 Metern ein für Kleinwagen außergewöhnliches Platzangebot verschafft. Das Einsteigen ist so selbst für Menschen mit ramponierten Bandscheiben ein Kinderspiel und sowohl im Cockpit wie im Fond können sich die Passagiere in den fest gepolsterten Sitzen frei entfalten.

Der neue Fiat 500L hintenDer Laderaum lässt mit 400 bis 1.310 Litern Fassungsvermögen in dieser Hinsicht ebenfalls keine Wünsche offen. Zudem besticht dieser durch seine Vielseitigkeit: Der 500L bietet ab Werk etwa eine in Längsrichtung frei verschiebbare Rückbank und eine auf zwei Niveaus feststellbare Laderaumabdeckung. Besonders gefallen haben uns auch die variablen Rücksitze, die sich nach einem Handgriff automatisch zusammenfalten – und die weit öffnende Heckklappe bzw. Seitentür, die das Beladen immens erleichtern.

Während der Fiat 500L technisch mit dem 500 also wenig gemein hat, ist den Designer aus Turin optisch sehr daran gelegen, die Verwandtschaft zum Fiat 500 zu unterstreichen: So lassen sich am 500L zahlreiche charakteristische Designelement des 500er wiederfinden: etwa die frontale Chromspange mit dem prangenden Fiat-Zeichen oder die getrennten rundlichen Stand- und Fahrlichter. Besonders schick – weil weniger wuchtig – sieht der 500L mit der zweifarbigen Lackierung aus, bei der für einen Aufpreis von 800 Euro das Dach in einer anderen Farbe erstrahlt.

Motoren: sparsam aber nicht sportlich

Nun ist es an der Zeit, endlich den Zündschlüssel umzudrehen. Damit starten wir im Fiat 500L wahlweise ein Dieselaggregat oder einen von zwei Benzinmotoren. Und um es vorweg zu nehmen: keiner der drei ist ein echter Sportler.

Am Trägsten arbeitet der größere der beiden Benzinmotoren, der 1.4 16V. Der recht laute Vierzylinder lässt nicht nur eine Direkteinspritzung, sondern auch einen Turbolader vermissen und müht sich mit 95 PS und 127 Nm Drehmoment merklich, die rund 1.300 kg des 500L voranzutreiben.

Der neue Fiat 500 L CockpitViel besser präsentiert sich der jüngere und kleinere Zweizylinder. Zwar setzt auch er auf eine Saugrohreinspritzung, Fiats Motoringenieure haben ihm allerdings einen Turbo gegönnt, der aus 0,9 Litern Hubraum immerhin 105 PS und 145 Nm Drehmoment herausholt. Da dieses bereits bei 2000 U/min anliegt, fährt sich der Fiat 500L mit dem kleinen Ottomotor spürbar agiler.

Sprinter wird aus dem Minivan zwar trotzdem keiner (12,3 Sekunden von 0 auf 100), dafür aber ein Sparer: 4,8 Liter im Drittelmix können sich wahrlich sehen lassen.

Recht spritzig fährt sich der Fiat 500L auch mit dem per Common-Rail-Einspritzung und Turbolader versorgten Vierzylinder-Diesel. 85 PS, 250 Nm, eine knurrig-kultivierte Laufruhe und ein Normverbrauch von 4,2 Litern wirft der 1.3 16V Multijet in die Waagschale – Werte, mit denen er sich vor der Minivan-Konkurrenz nicht verstecken muss. 

Fahrverhalten: komfortabel und sicher

Einmal in Fahrt erhalten wir von unserem Fiat 500L Testwagen dann ambivalente Rückmeldungen. Das Fahrwerk ist zwar recht straff, doch ausreichend komfortabel abgestimmt. Trotz der straffen Federung fühlt sich das Handling des Minivans aus Turin aber manchmal sehr schwammig an, was vor allem an der unpräzisen elektronischen Servolenkung liegt. Aber die kennt man von Fiat ja.

Umso besser ist aber der Über- bzw. Ausblick, den der 500L mit seinen riesigen Fenstern gewährt – eine wahre Wohltat nicht nur in der Stadt, sondern auch auf dem Land.

Auszeichnen kann sich der 500L schließlich auch mit seiner serienmäßigen Bestückung. So stattet Fiat den Minivan ab Werk nicht nur mit Bluetooth und iPod-Anschluss aus, sondern auch mit einem reichhaltigen Sicherheitssortiment wie einer elektronischen Bremskraftverteilung, 6 Airbags oder einem City-Notbremsassistenten. Der Lohn für diese Sicherheitsanstrengungen ist die 5-Sterne Bestnote im besonders strengen Euro-NACAP-Test 2012.

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