BMW 1er Test – Der Musterschüler?

Der neue 1er BMW Dreituerer 2012 VorneVon der Nummer 3 zur Nummer 1 – das ist die Entwicklung, die der BMW 1er schon zu Beginn seiner knapp 10 jährigen Geschichte durchgemacht hat. Im Grunde besagt das nur, dass der bayrische Kompaktklassler im Jahr 2004 aus dem 3er Compact hervorgegangen ist; doch der 1er will natürlich mehr andeuten. Wir haben uns angesehen, ob er sich die Eins auch wirklich verdient hat.

Ein durch und durch formschöner Bayer

Zu diesem Zweck fassen wir zu Beginn gleich das Design des BMW 1er prüfend ins Auge. Viel Neues gibt es hier nicht zu bekunden, doch das heißt nicht, dass der 1er nichtssagend wäre – ganz im Gegenteil. Dank angeschnittener Frontleuten, längerer Motorhaube und dezent abfallender Dachlinie wirkt der Neue noch schwungvoller und jugendlicher als der Vorgänger. Den ersten Einser müssen wir damit schon vergeben, bevor wir den Motor gestartet haben – der 1er lässt uns keine andere Wahl.

Damit wenden wir uns dem Interieur des neuen kompakten Bayern zu. Im Cockpit hat BMW weiter aufgeräumt und die gesamte Bedienung noch stärker auf den Fahrer zugeschnitten – gut so! Wer sich für knapp 400 Euro Aufpreis noch den 6,5 Zoll Bildschirm mitsamt BMW i-Drive gönnt, der hat in der Kompaktklasse in Sachen Bedienung den Zenit erreicht.

Der neue 1er BMW Dreituerer 2012 Hinten SeiteBevor wir aber wieder die Bestnote zücken, sehen wir uns noch das Platz- und Raumangebot an. Hier profitiert die zweite 1er-Generation von den außen kaum sichtbaren Zuwächsen in den Abmessungen: 85 Millimeter mehr in der Länge, 30 Millimeter zusätzlicher Radstand und eine um 51 bzw. 72 Millimeter größere Spurweite geben den Insassen das Quäntchen mehr Bewegungsfreiheit, das in der 1. Generation gefehlt hat. Jetzt sitzt man sowohl vorne wie hinten bequem, wobei man gerade im Fond die 2 cm mehr Beinfreiheit nicht mehr missen möchte.

Da der 1er mit 360 bzw. 1.200 Litern in der Disziplin Stauraum weiterhin gutes Kompaktklassenmittelmaß ist, gibt es für den Innenraum insgesamt eine „2+“.

Vom kleinen Sparer bis zum lebensfrohen Kraftlackel

Außen und innen macht der neue 1er also ganz auf sportlich und schwungvoll. Am Ende zählt aber nicht der Eindruck, sondern die Leistung, womit wir bei den Motoren angelangt sind. Hier darf der geneigte 1er-Fahrer aus dem Vollen schöpfen, vom sparsamen Hubraumzwerg bis hin zum Sechszylinder-Kraftprotz erstreckt sich die Auswahl.

Bei den Dieselmotoren setzen die Bayrischen Motoren Werke großteils auf 4 Zylinder, Common-Rail-Einspritzung, 2 Liter Hubraum und Turboladung. Die Palette reicht vom 116d mit 116 PS und 260 Nm bis zum 125d mit 218 PS und 450 Nm Drehmoment. Die Selbstzünder begeistern mit einem Durchzug, den man vor wenigen Jahren nur Sportwagenmotoren zugetraut hätte, einem kernigen Sound – und einem geringen Verbrauch. Als Normverbrauch gibt BMW für seine Diesel 4,3 bis 4,9 Liter an, in der Praxis kommt der kraftvolle 125d bspw. auf immer noch sehr respektable 6,3 Liter.

Seit dem Frühjahr 2012 hat BMW zusätzlich den besonders sparsamen 116d (EfficientDynamics-Edition) im Programm. Er wirft 1,6 Liter Hubraum, 116 PS und einen Drittelmix-Verbrauch von 3,8 Litern in die Waagschale und ist der erste BMW-Motor, der weniger als 100 g Kohlendioxid pro Kilometer ausstößt.

Der neue 1er BMW Dreituerer 2012 InnenraumBei den Benzinern wurde die neue Motorengeneration weitgehend auf 1,6 Liter geschrumpft, dafür aber mit einem TwinPower Turbo bepackt. Das Resultat sind 4-Zylinder-Motoren mit 102 bis 170 PS und 180 bis 250 Nm Drehmoment. Darüber hinaus gibt es noch einen 2-Liter-Vierzylinder mit 218 PS, 310 Nm und einem EU-Verbrauch von 6,6 Litern. Die 4-Zylinder-Benziner zeigen sich insgesamt sehr leichtfüßig, vor allem, da sie schon bei sehr geringer Drehzahl ihr maximales Drehmoment entfalten.

Das Glanzstück unter den Ottomotoren ist aber ohne Zweifel der 135i, der aus 6 Zylindern und 3 Litern Hubraum satte 320 PS und 450 Nm Drehmoment generiert, die den 1er in knapp 5 Sekunden von 0 auf 100 peitschen. Allein schon für dieses Kraftpaket, einen der letzten 6 Zylinder in der Kompaktklasse, haben sich die Motoren eine Eins verdient.

Fahrspaß auf Knopfdruck

Um den Dampf der Motoren auf die Straße zu bringen, liefert BMW den 1er entweder mit 6-Gang-Handschaltung oder mit der neuen 8-Gang-Automatik aus, die die Gänge beeindruckend nahtlos aneinanderreiht. In puncto Handling überzeugt der 1er zudem mit einer wunderbar direkten Lenkung, einer tatkräftigen Bremsanlage und einem sportlichen Fahrwerk, dass sich dank des serienmäßigen Fahrerlebnisschalters auch ganz sanft geben kann.

Am Ende steht der neue 1er für uns tatsächlich da wie eine Eins. Das liegt auch daran, dass BMW den 1er zu recht moderaten Preisen verkauft – Bei MeinAuto.de etwa schon ab 18.700 Euro und mit bis zu 17% Rabatt. (nau)



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