ADAC kritisiert EU-Pläne: Kürzere Prüfintervalle seien Abzocke

Im Frühjahr dieses Jahres hat der Bundesrat den sogenannten „erweiterten Prüfumfang“ verabschiedet. Das neue Gesetz sieht vor, dass Fahrzeuge, die um mehr als zwei Monate verspätet zur Hauptuntersuchung vorgeführt werden, einer „Ergänzungsuntersuchung“ unterzogen werden müssen. Die ergänzende Prüfung ist für die Fahrzeugbesitzer mit höheren Kosten verbunden, welche zusätzlich zu der ohnehin fälligen Sanktion gemäß Bußgeldkatalog zu zahlen sind. Die Einführung des „erweiterten Prüfumgangs“ wurde vom ADAC im Vorfeld heftig kritisiert, da es für das neue Gesetz keine technische oder statistische Begründung gebe. Die einzigen Profiteure sind nach Meinung des ADAC die diversen Prüforganisationen, für die sich im Rahmen des neuen Gesetzes ein Zusatzgeschäft ergibt. Für die Autofahrer selbst böte der Beschluss keine Vorteile.

Nun will die EU-Kommission die Prüfungsbedingungen für Pkws noch weiter verschärfen. Die neuen EU-Pläne sehen vor, dass neue Autos zunächst nach vier Jahren, dann nach zwei Jahren und schließlich  jährlich zur Hauptuntersuchung müssen. Das kurze Prüfungsintervall von nur einem Jahr soll außerdem dann zur Pflicht werden, sobald eine Laufleistung von 160.000 Kilometern erreicht wird. Auch dieses Vorhaben beurteilt Deutschlands größter Automobilclub als reine Abzocke. Laut ADAC führen die vermehrten Prüfungen nicht zu einer verbesserten Verkehrssicherheit. Wie der „Gelbe Engel“ angibt, sind technische Mängel – unabhängig vom Fahrzeugbaujahr – in nur rund 0,5 Prozent der schweren Unfälle der Auslöser. Die Begründung der EU-Kommission, mit der neuen Regelung Unfälle vermeiden zu wollen, ist bei Betrachtung der Statistiken – zumindest in Deutschland – hinfällig. Während die Prüfintervalle für die Hauptuntersuchung europaweit verkürzt werden sollen, sehen die Brüsseler Entwürfe keine Vereinheitlichung des Prüfumfangs vor. Dieser ist in Deutschland auf einem sehr hohen Niveau, das viele andere Länder bei weitem nicht erfüllen. Diese Tatsache spricht gemäß des ADAC dafür, dass erneut nur die Prüforganisationen profitieren und es – aufgrund des neuen Gesetzes – keine Zunahme der Sicherheit auf den deutschen Straßen geben wird. Aktuell sind Fahrer und Fahrzeughalter hierzulande für den ordnungsgemäßen Zustand ihres Pkws selbst verantwortlich. Diese Regelung ist nach Meinung des ADAC sinnvoll und vollkommen ausreichend.



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