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Ölwechsel

Ölwechsel

Werkstatt suchen oder selber machen?

CarCoach-Facts: Das Wichtigste in Kürze - Julian 1 dark

▶ Motoröl ist entscheidend für Schmierung, Kühlung und Reinigung im Verbrennungsmotor

▶ Regelmäßiger Ölwechsel ist wichtig, um Verschleiß und Schäden zu vermeiden

▶ Ölwechselintervalle meist zwischen 10.000 bis 40.000 Kilometern oder ein bis zwei Jahren

▶ Die Kosten variieren je nach Werkstatt und Öltyp, die Spanne liegt in der Regel von 40 bis 150 Euro

▶ Nimmst Du den Wechsel selbst vor, kannst Du mit Kosten zwischen 50 und 80 Euro rechnen

▶ Altöl muss ordnungsgemäß entsorgt werden, um Umweltschäden zu verhindern

15.02.2024 | Ein gut gewarteter Motor ist entscheidend für die Lebensdauer eines Fahrzeugs, und Motoröl spielt dabei eine zentrale Rolle. Es ist nicht nur ein einfacher Schmierstoff; vielmehr erfüllt es verschiedene wichtige Funktionen, die die Leistung und Langlebigkeit des Motors sicherstellen. Von der Schmierung beweglicher Motorteile über die Kühlung bis zur Reinigung – Motoröl ist ein wahres Multitalent. Doch warum ist ein regelmäßiger Ölwechsel so entscheidend? MeinAuto.de klärt auf.

Motoröl
© aleksandarlittlewolf (Freepik)

Wozu wird Motoröl benötigt?

Motoröl ist ein wesentliches Element für den reibungslosen Betrieb eines Verbrennungsmotors. Es erfüllt eine Vielzahl von wichtigen Funktionen, die zur Aufrechterhaltung der Leistungsfähigkeit und Langlebigkeit des Motors unerlässlich sind.

  • Schmierung: Es bildet einen dünnen Film zwischen beweglichen Teilen, um Verschleiß durch Reibung zu minimieren.

  • Kühlung: Durch Zirkulation im Motor nimmt es Wärme auf und transportiert sie weg, um Überhitzung zu verhindern.

  • Reinigung: Es entfernt Verunreinigungen von beweglichen Teilen und hält Ablagerungen in Schwebe, bis sie durch den Ölfilter entfernt werden.

  • Dichtungswirkung: Es hält Dichtungen geschmeidig und verhindert Austrocknung, um Undichtigkeiten zu vermeiden.

  • Korrosionsschutz: Hochwertige Additive schützen den Motor vor Korrosion und Rost, besonders in feuchten Umgebungen.

Warum muss das Motoröl regelmäßig gewechselt werden?

Öl nutzt sich mit der Zeit ab: Es verliert mit zunehmender Betriebsdauer seine Schmierfähigkeit. Ablagerungen, Rückstände aus den Brennräumen und unverbranntes Benzin lagern sich zudem darin ab.

Während frisches Motoröl hellbraun bis gelb und klar ist, erkennst Du altes Motoröl an seinem schwarzen, trüben Erscheinungsbild. Durch die Rückstände und Ablagerungen, die altes Öl an sich bindet, riecht es häufig verbrannt. Von einer dunklen Ölfarbe solltest Du Dich jedoch nicht verunsichern lassen: Nicht selten werden Öle schon nach kurzer Zeit dunkel. Dies zeigt nur, dass das Öl seine Aufgabe erfüllt und ist kein Grund, beunruhigt zu sein.

Wie oft muss ein Ölwechsel vorgenommen werden?

Wie häufig ein Ölwechsel erfolgen muss, ist von Auto zu Auto unterschiedlich. Ein Blick in die Betriebsanleitung Deines Fahrzeugs (oder in den Bordcomputer) verschafft Dir Klarheit.

Oftmals lassen sich sowohl Kilometerangaben als auch Zeitangaben für einen fälligen Ölwechsel finden. Das macht durchaus Sinn: Wenn Du viel unterwegs bist, verschleißt das Öl ganz einfach durch das viele Fahren. Wenn Du hingegen überwiegend Kurzstrecken fährst, kann es vorkommen, dass das Öl nur selten auf Betriebstemperatur kommt und dadurch altert, obwohl die Kilometergrenze noch nicht erreicht ist.

▶ Durchschnittliche Intervalle reichen in der Regel von 10.000 bis 40.000 Kilometern und von ein bis zwei Jahren.

Mann liest Betriebsanleitung
© rawpixel.com (Freepik)

Was passiert, wenn ich mein Motoröl nicht regelmäßig wechsle?

Wenn Du Dein Motoröl nicht regelmäßig wechselst, riskierst Du ernsthafte Probleme für Deinen Motor. Das vernachlässigen des Ölwechsels führt dazu, dass das Öl seine Schmierfähigkeit und seine Reinigungsfähigkeit verliert. Hier sind einige der möglichen Konsequenzen:

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  • Erhöhter Verschleiß: Nicht gewechseltes Motoröl verliert seine Schmierfähigkeit im Laufe der Zeit. Dadurch kommt es zu einem erhöhten direkten Kontakt zwischen den Metallteilen im Motor, was zu einem beschleunigten Verschleiß führt. Kolben, Pleuel, Nockenwellen und andere kritische Komponenten werden schneller abgenutzt, was zu einer verkürzten Lebensdauer des Motors führt.

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  • Überhitzung des Motors: Verbrauchtes Motoröl kann Wärme nicht mehr effizient abführen. Dadurch steigt die Betriebstemperatur des Motors, was zu Überhitzung führen kann. Dies kann zu schweren Schäden wie Kolbenklemmern oder einem beschädigten Zylinderkopf führen.

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  • Leistungsverlust: Ein Motor, der nicht ordnungsgemäß geschmiert wird, verliert an Leistung. Dies kann sich in Form von reduzierter Beschleunigung, vermindertem Drehmoment und allgemeiner Trägheit des Motors bemerkbar machen.

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  • Erhöhter Kraftstoffverbrauch: Ein ineffizient arbeitender Motor verbraucht mehr Kraftstoff, da er mehr Energie benötigt, um die gleiche Leistung zu erbringen. Dies führt zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch und damit verbundenen höheren Betriebskosten.

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  • Verstopfungen: Wenn Motoröl nicht regelmäßig gewechselt wird, verliert es seine Reinigungsfähigkeit. Dies kann zu Ablagerungen führen, die Ölleitungen, den Ölfilter und andere Teile des Motors verstopfen.

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  • Schäden an anderen Motorkomponenten: Nicht gewechseltes Motoröl kann zu Verstopfungen in den Ölleitungen und dem Ölfilter führen. Dies kann den Ölfluss im Motor beeinträchtigen und zu einem unzureichenden Schmieren bestimmter Teile führen. Darüber hinaus können durch den schlechten Zustand des Motoröls auch andere Komponenten wie Ventile und Dichtungen beschädigt werden.
Mechaniker bezahlen
© cookie_studio (Freepik)

Was kostet ein Ölwechsel?

Die Kosten für einen Ölwechsel variieren je nach verschiedenen Faktoren:

  • In preisgünstigen Werkstattketten kann ein Ölwechsel bereits für 40 oder 50 Euro durchgeführt werden.

  • Vertragswerkstätten verlangen im Durchschnitt zwischen 50 und 150 Euro.

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Der konkrete Preis wird von Region, Anbieter, Ölmenge und Art des verwendeten Öls bestimmt. Vertragswerkstätten berechnen oft höhere Preise für das Motoröl. Wenn Du Dein eigenes Öl mitbringst, kannst du oftmals Kosten sparen.

▶ Kosten für den Ölwechsel zuhause

Wenn du den Ölwechsel selbst durchführen möchtest, fallen in der Regel zwischen 50 und 80 Euro für das benötigte Öl, den Ölfilter und den Dichtungsring an. Die genauen Kosten hängen von den Produkten und der benötigten Ölmenge ab.

Welches Öl braucht mein Auto?

In der Betriebsanleitung findest Du Informationen zu den Ölen, die für Deinen Motor freigegeben sind. Dabei handelt es sich in aller Regel um Freigabecodes. Diese können bei Volkswagen etwa „VW 509.00“ oder "VW 506.01" heißen und bei Mercedes-Benz zum Beispiel "MB 229.1" oder "MB 229.71".

Innerhalb dieser Freigaben gibt es verschiedene Motoröle mit unterschiedlichen Eigenschaften: Modernes Öl wird mit zwei Zahlen beschrieben, die von einem "W" getrennt werden (zum Beispiel: 5W-40). Das W steht für Winter. Bei einem 5W-40-Öl beschreibt die Zahl vor dem W die Fließeigenschaften bei Kälte. Je niedriger die Zahl ist, desto besser fließt das Motoröl bei Kälte. Die Zahl nach dem W beschreibt hingegen die Viskosität des Öls bei 100 °C: Je höher dieser Wert ist, desto besser funktioniert die Schmierfähigkeit des Öls bei sehr hohen Temperaturen.

Ölwechsel in der Werkstatt durchführen lassen

Am unkompliziertesten ist es, wenn Du den Ölwechsel in einer Werkstatt durchführen lässt. Dort erhältst Du nicht nur das notwendige Fachwissen, sondern auch den Zugang zu allen benötigten Materialien. Der Vorgang wird von Fachleuten durchgeführt, die mit den spezifischen Anforderungen deines Fahrzeugs vertraut sind. Zusätzlich wird das alte Öl ordnungsgemäß entsorgt, was eine umweltfreundliche Lösung bietet.

Die Kosten für einen Ölwechsel in einer Werkstatt können je nach Unternehmen und verwendeten Materialien variieren. Oftmals bieten größere Werkstattketten dank ihrer Unternehmensgröße und der Verwendung von Niedrigpreisprodukten äußerst wettbewerbsfähige Preise an. Allerdings hängt der Preis auch von der Art des verwendeten Öls und der Menge, die Dein Fahrzeug benötigt, ab.

Ein weiterer Vorteil, den eine Werkstatt bietet, ist die Möglichkeit, den Ölwechsel im Rahmen einer Inspektion oder eines Service-Termins durchführen zu lassen. Dies ermöglicht es, mehrere Wartungsarbeiten gleichzeitig zu erledigen und so Zeit und potenzielle Unannehmlichkeiten zu sparen.

Mechaniker
© Drazen Zigic (Freepik)

Werkstatt oder selber wechseln - was ist besser?

Die Entscheidung zwischen dem selbständigen Wechseln des Motoröls und dem Wechseln in einer Werkstatt hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beim selbständigen Ölwechsel hast Du die Kontrolle über die verwendeten Produkte, kannst potenziell Kosten sparen, bist flexibler in der Zeitplanung und hast die Möglichkeit, mehr über Dein Fahrzeug zu lernen. Allerdings erfordert dies Zeit, Wissen und die richtige Ausrüstung, und ein selbst durchgeführter Ölwechsel wird nicht im Serviceheft dokumentiert, was sich auf den Wiederverkaufswert auswirken kann.

In einer Werkstatt wird der Ölwechsel professionell durchgeführt, bietet Bequemlichkeit, einen Eintrag im Serviceheft und möglicherweise eine umfassendere Inspektion. Allerdings können die Kosten höher sein und es besteht die Möglichkeit, dass Standardprodukte verwendet werden, ohne dass Du Einfluss darauf hast.

▶ Letztendlich hängt die Wahl zwischen beiden Optionen von Deinen persönlichen Präferenzen, Deinem technischen Verständnis und Deinem Budget ab.

Wohin mit dem alten Öl?

Die Entsorgung von altem Motoröl ist sowohl für Werkstätten als auch für Privatpersonen ein entscheidender Schritt nach dem Ölwechsel. Es ist wichtig, das Altöl richtig zu entsorgen, um Umweltschäden zu verhindern und die natürlichen Ressourcen zu schonen.

In Werkstätten wird das alte Öl in der Regel professionell gesammelt und anschließend an autorisierte Entsorgungsunternehmen übergeben. Diese Unternehmen sind spezialisiert auf die ordnungsgemäße Entsorgung und Wiederverwertung von Altöl gemäß den geltenden Umweltvorschriften. Werkstätten sind verpflichtet, sicherzustellen, dass das Altöl fachgerecht entsorgt wird, um Umweltschäden zu vermeiden.

Führst Du den Ölwechsel privat durch, gibt es verschiedene Möglichkeiten, das alte Motoröl loszuwerden. Es kann in handelsüblichen Mengen bei Bau- und Fachmärkten abgegeben werden, die oft Sammelbehälter für Altöl bereitstellen. Darüber hinaus nehmen örtliche Recycling- oder Wertstoffhöfe ebenfalls Altöl entgegen. Diese Einrichtungen sorgen dafür, dass das Altöl ordnungsgemäß recycelt oder entsorgt wird, um die Umweltbelastung zu minimieren.

CarCoach-Fazit - Auf den Punkt gebracht - White Text - Julian

Motoröl ist das Lebenselixier Deines Autos. Es sorgt nicht nur für reibungslosen Betrieb, sondern auch für die Langlebigkeit des Motors. Ein vernachlässigter Ölwechsel kann schwerwiegende Folgen haben und zu kostspieligen Reparaturen führen.

Sei daher aufmerksam und halte die empfohlenen Intervalle für Ölwechsel ein, die in der Betriebsanleitung Deines Wagens angegeben sind. Ob Du den Ölwechsel selbst durchführst oder ihn in einer Werkstatt erledigen lässt, hängt auch von Deiner Zeit, Deinem technischen Verständnis und Deinem Geldbeutel ab.

Falls Du Dich für einen Ölwechsel zuhause entscheidest, habe ich hier hoch einen guten Rat: Wechsele auch den Ölfilter regelmäßig aus. Ein qualitativ hochwertiger Ölfilter kann Ablagerungen und Schmutzpartikel effektiv herausfiltern und so die Lebensdauer des Motors verlängern.

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