VW Leasingrückläufer oder Neuwagen?

Beim Leasing wird dem Vertragspartner das Fahrzeug zur Nutzung für einen vertraglich festgesetzten Zeitraum überlassen. Der Leasingnehmer kann so gegen die Zahlung einer bestimmten Summe das Fahrzeug für verschiedene Zwecke nutzen. Diese können privater oder geschäftlicher Natur sein. Ist der Vertrag ausgelaufen, übergibt der Nehmer das Fahrzeug an den Händler zurück. Dieser ist bestrebt, das Auto schnellstmöglich an einen neuen Kunden zu verkaufen. Solche VW Leasingrückläufer bringen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich.

Das die Rückläufer bereits genutzt wurden, wird der Wert des Autos verringert. Hiervon kann der potentielle Käufer profitieren. Der größte Vorteil beim Kauf eines Rückläufers ist der günstigere Preis. Das Fahrzeug hat den Charakter eines Gebrauchtwagens, denn er kann nach der Nutzung durch Leasingnehmer nicht mehr zum Listenpreis gehandelt werden. Für viele Kunden ist die Transparenz ein bedeutungsvoller Aspekt beim Kauf eines Fahrzeuges. Wer sich für einen Leasingrückläufer entscheidet, der erhält beim VW Händler Informationen über die Vorbesitzer. Diese können aus privaten Bereichen, oder aus geschäftlichen Betrieben stammen. Kommt der Rückläufer aus dem Fuhrpark eines Unternehmens, so bekommt der Kunde beim Kauf häufig einen sehr hohen Preisnachlass. Der Grund liegt darin, dass in diesem Fall meist sehr viele Fahrzeuge eines Modells vorhanden sind. Autohändler, die sich auf Leasingangebote spezialisiert haben, profitieren nicht vom Verkauf der Fahrzeuge. Dadurch kann der Kunde hier einiges an Geld einsparen. Im Vergleich zu anderen Gebrauchtwagen sind hier echte Schnäppchen möglich. Häufig sind es gehobene Modelle aus der VW Mittelklasse, die als Rückläufer bis zu 60 Prozent günstiger sind.

Wer sich für einen Leasingrückläufer entscheidet, der muss die Vorteile gegenüber den Nachteilen sorgfältig abwägen. Diese Fahrzeuge sind Gebrauchsgegenstände und können bestimmte Mängel aufweisen. Solche Verschleißerscheinungen können im Ein- und Ausstiegsbereich auftreten. Kratzer auf den Armaturen und am Lack sind ebenfalls möglich. Da der Leasinggeber nicht weiß, wie der Fahrzeugnutzer mit dem Auto umgegangen ist, kann es zu Verschleißerscheinungen im Motorraum kommen. Häufig sind Mitarbeiter eines Unternehmens an bestimmte Zeiten gebunden und müssen Strecken mit dem Fahrzeug schnell zurücklegen. Es kann dadurch zu hohen Auslastungen der Fahrzeugleistung kommen. Je nach Modell und Laufzeit des Leasingvertrags kann der Kilometerstand sehr hoch sein. Ein weiteres Problem stellt die Gewährleistung dar. Diese kann bei einem Leasingrückläufer nicht mehr übernommen werden. Des Weiteren ist der Käufer hier an das jeweilige Modell, bspw. einem VW Golf Sportsvan, Tiguan oder einem VW Jetta, gebunden. Er hat nicht die Möglichkeit, die Ausstattung selbst zu konfigurieren.

Ein Leasingrückläufer kann ein echtes Schnäppchen sein. Teilweise sind Rabatte von bis zu 60 Prozent gegenüber dem Preis eines Neuwagens möglich. Jedoch können die Nachteile bei einem solchen Nutzfahrzeug überwiegen, sodass der Käufer am Ende mehr Kosten als Nutzen hat. Wer sein Fahrzeug nach individuellen Wünschen ausstatten möchte, der sollte sich für einen Neuwagen entscheiden. Dieser bietet im Vergleich zum VW Leasingrückläufer eine volle Garantie. Zudem muss der Kunde nicht die Risiken tragen, die aus eventuellen Verschleißerscheinungen resultieren können. Der größte Vorteil eines Neuwagens besteht darin, dass dieser keine Vorbesitzer hat. Der Käufer hat die volle Kontrolle und kann den Wagen sorgsam behandeln.

 
Sie sind hier: Startseite > VW Leasingrückläufer
nach oben