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Zehn Tipps: So kommen Sie bestens durch den Winter!

Der Winter in Deutschland macht seinem Namen mittlerweile alle Ehre. Die Temperaturen liegen seit Tagen im Keller und fast überall hat es bereits geschneit. Damit Ihre Autofahrt nicht zur wilden Rutschpartie wird, hat MeinAuto.de zehn wertvolle Tipps für Sie bereitgestellt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Auf die richtigen Reifen kommt es an
  2. Ein Guckloch reicht nicht
  3. Frost- und Frustschutzmittel
  4. Saft- und Kraftspender im Auge behalten
  5. Gummi geben und pflegen
  6. Lassen Sie ein Licht angehen
  7. Fahrspaß dank weniger Gas
  8. Bremsen will gekonnt sein
  9. Unverzichtbare Helfer
  10. Eine Jacke birgt Risiken

Auf die richtigen Reifen kommt es an

Würden Sie gerne in Sandalen oder Flipflops durch den Tiefschnee stapfen? Sehr wahrscheinlich nicht. Deshalb sollten Sie auch bei Ihrem Fahrzeug darauf achten, dass es mit einer wintertauglichen Bereifung ausgestattet ist. In Deutschland sind Sie sogar dazu verpflichtet. Das heißt: In der kalten Jahreszeit dürfen Sie Ihren Wagen nur mit Winter- oder Allwetterreifen in Gang setzen. Wichtig dabei ist vor allem die Tiefe der Profilrillen: vier Millimeter müssen es mindestens sein. Mehr ist aber besser und sicherer!

Sollten Sie im Winter auf ungeeigneten Reifen unterwegs sein, riskieren Sie ein Bußgeld in Höhe von mindestens 60 Euro plus einen Strafpunkt in der Flensburger Sünderkartei. Bei einem Unfall drohen Ihnen zudem noch Unannehmlichkeiten mit Ihrer Versicherung. Fahren Sie auf stark verschneiten Pisten, ist es ratsam, Schneeketten aufzuziehen.

Ein Guckloch reicht nicht

eis-kratzen-eiskratzer-2018Die Verlockung ist groß: Ein kleines Guckloch auf der vereisten Windschutzscheibe freigekratzt – und schon kann die Fahrt losgehen. Doch Vorsicht, diese zeitsparende Variante kann schnell ernste Konsequenzen nach sich ziehen! Deshalb haben Sie immer Sorge dafür zu tragen, dass alle Scheiben von Schnee und Eis befreit sind. Ansonsten drohen zehn Euro Bußgeld. Kalte Finger oder eine kalte Nase gelten dabei nicht als Ausrede!

Scheinwerfer, Blinker und Rücklichter müssen ebenso frei von Schnee sein wie auch das Autodach. Fahren Sie mit einer Schneelast auf Ihrem Wagen los, kann dies zu Schneeverwehungen führen. Dies gefährdet wiederum andere Verkehrsteilnehmer. Werden Sie mit einer „Schneeverzierung“ auf Ihrem Auto angehalten, kann dies 25 Euro Strafe kosten. Für eine Fahrt mit zugeschneiten Kennzeichen sind fünf Euro Bußgeld zu entrichten.

Die besten Hilfsmittel gegen Schnee und Eis auf Ihrem Pkw sind Plastikkratzer mit oder ohne Metallkante. Scharfe Gegenstände sind hingegen nicht ratsam, da diese Scheiben, Gummidichtungen und Lack beschädigen können.

Um Schnee und Eis vom Fahrzeug fernzuhalten, ist es hilfreich, zumindest die Autoscheiben mit einer Folie abzudecken. Unratsam ist hingegen die Methode, vereiste Scheiben mit heißem Wasser zu entfrosten. Die großen Temperaturunterschiede können dazu führen, dass Risse in der Scheibe entstehen oder die Scheibe sogar zerspringt.

Beschlagene Autoscheiben werden durch Heizung, Gebläse und Klimaanlage recht zügig wieder frei. Allerdings dürfen Sie den Motor währenddessen nicht warmlaufen lassen. Es droht sonst ein empfindliches Bußgeld in Höhe von 80 Euro.

Frost- und Frustschutzmittel

ADAC technik_frostschutzEine einwandfrei funktionierende Scheibenwischanlage erleichtert das Fahren im Winter ungemein. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass die Wischblätter an Front- und Heckscheibe in einem tadellosen Zustand sind. Beim Nachfüllen der Scheibenwischflüssigkeit geben Sie am besten Frostschutzmittel hinzu. Schauen Sie dabei auf die Dosierungsangaben des jeweiligen Herstellers. Was an Frostschutzmittel übrig ist, können Sie gerne als Reserveflasche im Auto mitführen.

Am Abend bzw. nach der letzten Fahrt empfiehlt es sich, die Wisch-/Waschanlage Ihres Fahrzeugs zu betätigen. Damit gehen Sie sicher, dass Ihre Scheiben von scharfen Streumitteln und Salzen befreit werden.

Empfindlich reagiert im Winter auch die Kühlwasseranlage. Stellen Sie sicher, dass diese für Temperaturen von bis zu minus 25 Grad Celsius geschützt ist. Fällt der Frostschutz Ihres Kühlers zu gering aus, droht im schlimmsten Fall ein Motorschaden.

Saft- und Kraftspender im Auge behalten

Dass viele Autos im Winter liegenbleiben, hängt in erster Linie mit der Autobatterie zusammen. Sie reagiert in der kalten Jahreszeit besonders empfindlich. Tiefe Temperaturen setzen den Akkus zu. Gleichzeitig wird die Batterie durch den längeren Betrieb der Lichtanlage oder dem Gebrauch der Sitzheizung stark beansprucht. Sollte Ihre Autobatterie bereits vor den Wintermonaten etwas schwach auf der Brust sein, ist ein Austausch dringend ratsam.

Zusätzlich sollten Sie im Winter regelmäßig den Ölstand überprüfen. Eine höhere Belastung des Motors bei niedrigen Temperaturen führt zu höheren Drehzahlen. Das kann den Ölverbrauch in die Höhe schnellen lassen.

Gummi geben und pflegen

Gerade bei eisigen Temperaturen kommt es oft vor, dass sich Türen kaum öffnen lassen. Meist liegt es daran, dass die Dichtungsgummis festgefroren sind. Rohe Gewalt verursachst hierbei nur Schäden. Um dies zu vermeiden, sollten Sie Tür- und Heckklappendichtungen mit speziellen Pflegeprodukten behandeln. Beachten Sie dabei aber unbedingt die Anweisungen auf den Pflegemitteln. Nicht alle Türgummis vertragen eine Spezialbehandlung.

Türschlösser lassen sich mit Universalspray oder nicht harzendem Öl leichter vor dem Einfrieren schützen. Ist es dafür bereits zu spät, helfen spezielle Türschlossenteiser. Diese sollten Sie aber unbedingt außerhalb Ihres Wagens deponieren – sonst stehen Sie weiterhin vor zugefrorenen Türen.

Lassen Sie ein Licht angehen

Der Winter ist nicht nur eine sehr kalte, sondern auch eine sehr dunkle Jahreszeit. Deshalb kommt es auf die richtige Beleuchtung an Ihrem Fahrzeug an. Stellen Sie sicher, dass alle Scheinwerfer funktionieren. Gerade bei schummrigem Licht ist es ratsam, die Beleuchtung bereits tagsüber einzuschalten.

Unternehmen Sie bei Schneefall und mäßigen Sichtverhältnissen innerorts eine Fahrt ohne Abblendlicht, laufen Sie Gefahr, ein Bußgeld in Höhe 35 Euro auferlegt zu bekommen. Außerorts wird es sogar noch teurer, dann sind bis zu 90 Euro fällig – einen Strafpunkt gibt es obendrein.

Fahrspaß dank weniger Gas

Das Fahrvergnügen kann im Winter oftmals zur schlimmen Schlitterpartie werden. Deshalb sollten Sie bereits beim Anfahren auf den ersten Metern Vorsicht walten lassen. Auf rutschiger Fahrbahn lohnt es sich meist, im zweiten Gang anzufahren. Mit dem Gaspedal sollten Sie dabei behutsam umgehen, um durchdrehende Räder zu vermeiden.

Sind Sie auf der Straße unterwegs, ist es ratsam, möglichst in einem großen Gang und mit niedriger Drehzahl zu fahren. Vermeiden Sie abruptes Beschleunigen oder Bremsen – das minimiert das Risiko, dass Ihr Wagen plötzlich ausbricht oder von der Bahn abkommt. Generell sollte vorausschauendes Fahren die goldene Regel im Straßenverkehr sein – das gilt in den Wintermonaten umso mehr.

Bremsen will gekonnt sein

Sollten Sie ein Fahrzeug ohne Antiblockiersystem (ABS) besitzen, empfiehlt es sich, auf glatter Fahrbahn auszukuppeln und das Bremspedal nur mit geringem Druck zu betätigen. Dadurch vermeiden Sie, dass die Reifen blockieren und nicht die komplette Haftung verlieren. In Kurven oder beim Ausbrechen des Fahrzeugs müssen Sie schnell reagieren und von der Bremse gehen. Anschließend können Sie das Fahrzeug in die gewünschte Fahrtrichtung lenken, um erneut zu bremsen.

Verfügt Ihr Fahrzeug – wie mittlerweile üblich – über ein ABS, dann ist es Ihnen möglich, gleichzeitig zu bremsen und zu lenken. Dabei müssen Sie das Pedal durchdrücken, damit das Antiblockiersystem richtig arbeiten kann. Schlägt Ihnen das Bremspedal entgegen, heißt es Ruhe bewahren: dies ist ein Zeichen für ein funktionierendes ABS. Pulsiert das Pedal bei normaler Fahrt, ist sehr wahrscheinlich Ihre Geschwindigkeit für den Untergrund zu hoch.

Unverzichtbare Helfer

In jedem Auto sollten sich die gesetzlich vorgeschriebenen Gegenstände zur Sicherheit befinden. Dazu gehört pro Sitz eine Warnweste. Ebenso unverzichtbar sind ein Warndreieck sowie ein gültiger Verbandskasten. Auch Winterreifen mit Alpine-Symbol sind ein absolutes Muss.

Neben den genannten Gegenständen ist es ratsam, insbesondere im Winter folgende Hilfsmittel mit an Bord zu haben:

  • Starthilfekabel
  • Schneebesen oder Eiskratzer
  • Schneeketten
  • Woll- oder Thermodecke
  • Thermoskanne mit warmem Getränk
  • Taschenlampe
  • aufgeladene Powerbank

Eine Jacke birgt Risiken

Unser letzter Tipp richtet sich an alle modebewussten Autofahrer. Wenn es draußen eisig kalt ist, tendieren viele dazu, ihre Jacke im Auto anzubehalten. Der Grund dafür ist verständlich: das Auto ist nicht sofort gemütlich warm. Dabei wird unterschätzt, dass Sie sich dadurch unnötigen Risiken aussetzen. Die Anschnallgurte verlieren durch die dicken Jacken an Effektivität, da sie weiter vom Körper entfernt sind.

Bei Kindern kommt der Risikofaktor hinzu, dass der Gurt beispielsweise an der Schulter, durch den glatten Stoff der Jacke, abrutscht und so ebenfalls an Effektivität verliert. Auch wenn es im ersten Moment schwerfallen sollte: Ziehen Sie Ihren dicken Wintermantel vor der Fahrt besser aus. Dafür können Sie die Heizung ruhig etwas höherschalten.


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