Richtig laden für den Urlaub: So werden Pkws sicher bepackt

Im Grunde genommen ist das ganze Jahr über Urlaubszeit. Natürlich pilgern in den Winter- und Sommermonaten die meisten Deutschen in den Urlaub, doch brechen sie auch regelmäßig zu Wochenend- oder Kurztrips auf. Was dann passiert, spielt sich häufig nach demselben Muster ab: Im Haus, vor dem Haus oder in der Garage wird das Gepäck aufgetürmt, was mit muss. Und dann stellt sich heraus, dass der Platz im Auto für all die Gepäckstücke und die Insassen vermutlich viel zu gering ist. Was folgt ist ein Quetschen, Drücken, Schieben und Stecken. Und spätestens ab diesem Zeitpunkt raufen sich Sicherheitsexperten die Haare. Sie wissen, dass es nun nicht mehr zum Besten mit der Ladungssicherung im Pkw bestellt ist. Wie Pkws sicher bepackt werden, zeigt dieser Beitrag.

Raus mit den Sportgeräten: Fahrradträger und Dachbox als gute Option

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Abbildung 1: Rappelvoll ist der Kofferraum bei den meisten, die in den Urlaub aufbrechen. Deswegen ist es das A und O, das Gepäck professionell zu sichern und ggf. über Alternativen nachzudenken.

Mit der Dachbox ist das etwas ganz anderes. Eine Dachbox kann – einmal montiert – ganz unterschiedlichen Zwecken dienen. Die Dachbox ist die Variante, die Stauraum schafft, und – im Gegensatz zum Dachträger – fest verschlossen ist. Auf dem Dachträger können Skier, ein Kanu oder Fahrräder transportiert werden. In der Dachbox, die sich eben wie der Dachträger auch auf dem Dach des Fahrzeugs befindet, kann hingegen all das untergebracht werden, was im Kofferraum keinen Platz mehr findet – oder in der Dachbox viel sicherer transportiert werden kann.Wer einen etwas größeren zeitlichen Spielraum hat, der tut gut daran, die Sportgeräte aus dem Fahrzeug zu verbannen. Das heißt allerdings im Umkehrschluss, dass bereits vor der Reise ein Fahrradträger oder eine Dachbox angeschafft werden müssen. Der Fahrradträger ist in diesem Zusammenhang mitunter die speziellste Lösung: Er dient der Befestigung und dem Transport von Fahrrädern. Das ist sogar gesetzlich so geregelt, denn die sogenannte Betriebserlaubnis beschränkt sich bei einem Fahrradträger einzig und allein auf den Transport von Fahrrädern. Weitere Informationen rund um den Fahrradträger finden Sie hier.

Die Vorteile einer Dachbox

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Abbildung 2: Diese Dachbeladung ist ein Beispiel dafür, wie man es nicht machen sollte. Viel zu lose sind die Einzelteile auf dem Dach drapiert.

Eine Dachbox bringt große Vorteile mit sich und das allein schon aufgrund ihrer Bauweise. Die Dachbox hat eine geschlossene Form. So ist das, was darin befördert wird, vor Wind und Wetter geschützt. Die Dachbox vergrößert den Stauraum für die Fahrt in den Urlaub um einiges. Der Vorteil: Während schwere Koffer gut an der Rücksitzlehne des Autos platziert sind, können kleinere Gegenstände, die dazu neigen, im Fahrzeugraum umherzufliegen, sicher in der Dachbox verstaut werden. Die große Formen- und Variantenvielfalt der Dachboxen lässt sie mit ganz unterschiedlichen Einsatzbereichen glänzen.

Die Nachteile einer Dachbox

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Abbildung 3: Wer die Idee hat, eine Dachbox anzuschaffen, braucht auch den passenden Unterbau auf dem Autodach.

Viele Urlauber sind begeistert von der Dachbox, da sie reichlich Platz bietet. Allerdings tut sie dies auch außerhalb der Urlaubszeit.

  • Und das bedeutet, sie nimmt bei der Lagerung in Garage oder Keller mächtig viel Platz ein.
  • Wer gerne schnell fährt, wird von der Dachbox zudem eingebremst, weil jede Box mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung belegt ist, die meist bei 130 Stundenkilometern liegt.
  • Dennoch entstehen beim Transport einer Dachbox deutlich hörbare Windgeräusche.
  • Auch der Spritverbrauch wird höher ausfallen als bei einer Fahrt ohne Dachbox (was mitunter auch dagegen spricht, die Box immer auf dem Auto zu belassen – auch wenn sie nicht benötigt wird).
  • Wer sich für eine Dachbox entscheidet, muss darauf achten, dass die Unterkonstruktion zum zusätzlichen Stauraum passt (Stichwort Dachlast und Zulässigkeit der Halterung)

Weitere Entscheidungs- und Vergleichskriterien bei der Wahl der passenden Dachbox gibt es unter dachbox.org.

Last-Minute-Tipps zum Beladen des Autos

Wenn die Urlaubsreise in wenigen Minuten oder Stunden beginnen soll, ist keine Zeit mehr für große zusätzliche Anschaffungen, die für mehr Stauraum sorgen könnten. Dann ist es wichtig, auf eine sichere Beladung des Fahrzeugs zu setzen. Folgende Tipps sollten Sie beachten:

  • Schweres unten. Leichtes oben. Das schwerste Gepäckstück muss als Erstes in den Kofferraum. Es dockt direkt an der Rücksitzlehne an. Die Fliegengewichte unter den Gepäckstücken dürfen oben drauf, müssen aber nach Möglichkeit fest verankert werden, um nicht bei jedem Bremsmanöver durchs Auto zu fliegen. Sind große Stücke dabei, muss abgewogen werden ob alles reinpasst – passt doch nicht alles ins Auto, muss eben doch ausgelagert werden. Gepäck- und Fahrradträger eignen sich hier. Unter bussgeldkatalog.org ist erklärt, unter welchen Umständen ein Fahrradträger ein extra Nummernschild benötigt.
  • Fangeinrichtung nutzen. Verfügt das Fahrzeug über eine Laderaumsicherung, beispielsweise in Form eines Gitters oder Netzes, ist es wichtig, dieses zu installieren. Netz und Gitter halten das Gepäck dort, wo es bleiben soll – und zwar im Kofferraum. Auch eine Decke, die über die gesamte Ladung im Kofferraum gebreitet wird, kann die Fracht dort festhalten, wo sie hingehört – fern ab der Mitfahrenden.
  • Gefahrenquellen minimieren. Die größte Gefahr geht von den Dingen aus, die im Fahrzeug zum Geschoss werden können: Sportgeräte bilden hier die größte Gefahrenquelle, deswegen ist es ratsam für diese Fracht eine extra Aufbewahrung zu nutzen. Ebenfalls zur Gefahr werden kann eine Wasserflasche, die lose auf dem Sitz liegt. Bei einer Vollbremsung kann diese zum gefährlichen Geschoss im Fahrzeug werden.

Weitere Tipps und Hinweise rund um den Urlaub mit Auto, sind hier nachzulesen.

Abbildung 1: pixabay.com©BerndSold (CC0 Public Domain); Abbildung 2: pixabay.com©nastogadka (CC0 Public Domain); Abbildung 3: pixabay.com©analogicus (CC0 Public Domain)

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