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Autositze reinigen: Flecken entfernen mit Hausmitteln

Flecken auf den Autositzen sind in der Regel auf Dauer unvermeidlich. Doch wie kannst Du deine Autositze am einfachsten reinigen? Was ist besser Hausmittel oder die Chemiekeule? Wir erklären Dir hier, wie Du deine Autositze am besten reinigst und was bei Leder, Kunstleder und Polstersitzen zu beachten ist.

Autositze reinigen

© Shutterstock

Leder, Kunstleder oder Polster: So reinigst Du deine Autositze richtig


Dein Wagen glänzt von außen, aber im Innenraum hast Du mit fiesen Flecken zu kämpfen? Die Autositze regelmäßig und gründlich zu reinigen, erhöht nicht nur den Wohlfühlfaktor im Auto, sondern wirkt sich auch positiv auf den Werterhalt deines Pkw aus. Um zufriedenstellende Ergebnisse bei der Innenraumpflege zu erzielen, musst Du nicht gleich die Chemiekeule rausholen! Mit einem gezielten Einsatz von herkömmlichen Hausmitteln lässt sich ein Großteil der Flecken entfernen.

Welche Hausmittel Du anwenden kannst und darfst, um die Autositze zu reinigen, hängt im Wesentlichen von den Sitzbezügen ab. Ledersitze benötigen eine andere Pflege als Kunstledersitze oder Polstersitze. Bevor Du einzelne Flecken bearbeitest, solltest Du alle Oberflächen – unabhängig vom Material – mit einem Staubsauger, durch sanftes Bürsten oder mit einem leicht angefeuchteten Tuch von Staubpartikeln und grobem Dreck befreien. Achte dabei insbesondere auf Schmutz, der sich in Ritzen oder an Nähten sammelt. Vor der Anwendung von Hausmitteln oder chemischen Reinigungsmitteln raten wir Dir grundsätzlich dazu, diese an kleinen – nicht einsehbaren – Stellen des Sitzes auszuprobieren.

Autositze reinigen

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Leder-Autositze reinigen


Eine regelmäßige Pflege ist bei Ledersitzen besonders wichtig, damit das Material nicht rissig oder spröde wird. In Fahrzeugen kommt zumeist relativ pflegeleichtes Glattleder zum Einsatz. Für die Entfernung von Flecken reicht es üblicherweise aus, etwas Spülmittel oder Küchen-Essig in lauwarmem Wasser aufzulösen und mit einem weichen, nicht fusselnden Microfasertuch die betroffenen Stellen mit sanften, kreisenden Bewegungen zu säubern. Für eine Tiefenreinigung der Sitze kannst Du mit Essig und einem Esslöffel Leinöl versetztes Wasser mit einer Bürste sanft einmassieren. Grundsätzlich gilt: Weniger (Wasser) ist mehr. Achte darauf, zurückbleibende Nässe zu vermeiden. Zum Trocknen empfiehlt es sich, ein zusätzliches fusselfreies Tuch zu verwenden.

Nach dem Entfernen der Flecken hast Du die Möglichkeit, das Leder mit verschiedenen Mitteln zu behandeln und aufzupolieren. Beliebte Hausmittel sind beispielsweise Nivea Creme, Baby Lotion oder Sattelfett. Auch farblose Schuhcreme wirkt nicht nur fettend, sondern hilft dabei, Flecken zu entfernen. Mit einem weichen Schwamm oder einem Poliertuch kannst Du die pflegenden Mittel in das Leder einmassieren. Nach einer kurzen Einwirkzeit lässt sich überschüssiges Fett mit einem trockenen Tuch wieder abnehmen. Um Brüche im Leder zu vermeiden, empfehlen wir Dir, die Ledersitze mindestens zweimal im Jahr gründlich zu pflegen.

Bei Kunstledersitzen erweisen sich feuchte Babytücher und lauwarmes Wasser mit etwas aufgelöstem Feinwaschmittel als beliebte Mittel für die Reinigung und Pflege. Sitze, die mit dem Material Alcantara bezogen sind, behandelst Du bitte wie normale Polstersitze. Bei Alcantara handelt es sich nicht – wie häufig angenommen – um Wildleder, sondern um einen synthetischen Stoff.

Stoffpolster-Autositze reinigen: Rasierschaum als Geheimtipp


Ein effektives Hausmittel für die Bekämpfung von Wasser- oder Fettflecken auf Stoffbezügen ist Rasierschaum. Trage den Rasierschaum einfach auf die betroffenen Stellen auf und lass diesen etwa eine halbe Stunde einwirken, bevor Du die Reste mit einem leicht angefeuchteten, sauberen Tuch abtupfen.

Nicht nur für Leder- und Kunstledersitze, sondern auch für Stoffsitze, eignet sich zudem auch Essigwasser, um Flecken zu behandeln. Tupfe etwas Flüssigkeit auf und wische die Oberflächen nach ein paar Minuten Einwirkzeit sanft mit einem Lappen ab. Alternativen für geruchsempfindliche Autofahrer sind Zitronenwasser oder auch Natronpulver. Rückstände oder Kränze auf den Sitzen, die möglicherweise nicht von Wasser oder fettigen Substanzen stammen, sondern durch Kalk oder Zucker bedingt sind, lassen sich zumeist durch Aufsprühen von Vereisungsspray bekämpfen.

Für die etwas großflächigere Polsterwäsche kannst Du die Sitze mit einer Sprühflasche einsprühen. Fülle destilliertes oder warmes Wasser in die Flasche und füge jeweils etwa einen Esslöffel Waschmittel und Weichspüler hinzu. Reibe das Gemisch in geringer Dosierung mit einem Tuch in das Polster ein.

Bei Kaugummiresten gilt handelsüblicher Silikonentferner aus dem Baumarkt als effektives Wundermittel, die klebrigen Ärgernisse ohne Farbveränderungen des Polsters loszuwerden. Trage die Substanz auf und nimm das Kaugummi z. B. mit der Rückseite eines Messers ab. Bei Ölflecken kann Bremsenreiniger Abhilfe schaffen. Sprühe den Reiniger auf ein Tuch auf und wische über die betroffene Stelle.

Autositze reinigen

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Fünf gute Tipps für die Innenraumpflege


Unabhängig vom Material der Bezüge hilft es, einige Grundsätze zu beachten, wenn Du deine Autositze reinigst:

  • Übe beim Reinigen und Trocknen sanfte kreisförmige Bewegungen auf die betroffenen Stellen aus. Trage Hilfsmittel wie Rasierschaum durch Tupfen auf. Vermeide unbedingt starkes Schrubben, Rubbeln oder Scheuern, da Du bei zu großem Druck nicht nur die Materialoberflächen zerstörst, sondern auch Verfärbungen auslösen kannst.
  • Führe die Reinigungsarbeiten möglichst an einem trockenen Tag durch. Öffne die Autotüren, damit die Luft im Wageninneren zirkulieren kann. Es ist wichtig, dass feuchte Stellen vollständig wegtrocknen, um neue Flecken oder Schimmelbildung zu vermeiden. Plane aus diesem Grund ausreichend Zeit an, wenn Du deine Autositze reinigst.
  • Für Wasser aber auch alle Hausmittel gilt: weniger ist mehr. Nutze möglichst geringe Mengen an Flüssigkeiten für die Pflegearbeiten.
  • Probiere die Hilfs- und Reinigungsmittel an kleinen Stellen aus und warte die Reaktion des Materials ab, bevor Du die großflächigere Pflege angehst. Nutze möglichst keine Reinigungsmittel mit hohem pH-Wert.
  • Du hast Flecken entfernt, aber in deinem Auto riecht es unangenehm? Lese hier, wie Du Gerüche aus dem Innenraum entfernen kannst.

Sitze schonen mit Bezügen


Besonders mit Kindern an Bord oder Tieren im Gepäckraum, aber auch auf Urlaubsreisen sowie bei Transportfahrten lassen sich Flecken auf den Autositzen oftmals nur schwer vermeiden. Decken oder spezielle Schutzbezüge können dabei helfen, Flüssigkeiten abzufangen. Wie für Kleidung oder Möbel gilt auch beim Reinigen der Autositze: Reagiere zeitnah und lass Verunreinigungen nicht über einen längeren Zeitraum einziehen. Für eine erste Schadensbegrenzung macht es Sinn, sanfte Reinigungstücher im Pkw mitzuführen.

Bei besonders starken und hartnäckigen Verschmutzungen helfen manchmal nur noch professionelle Reinigungsarbeiten, die unter Umständen stark ins Geld gehen können. Wenn deine Autositze verschlissen sind und Du deshalb den nötigen Komfort in deinem Auto vermisst oder Du deinen gebrauchten Wagen aktuell für den Verkauf aufbereiten, kannst Du bei uns direkt einen Neuwagen ganz nach deinen Wünschen finden. Egal ob als einer unserer einmaligen Deals und in unserem Konfigurator selbst zusammengestellt – hier findest Du in jedem Fall einen modernen Neuwagen zu günstigen Konditionen.

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