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Neue Regeln: Darauf müssen Sie sich 2021 einstellen!

Geänderte Kfz-Steuerberechnung, höhere Kraftstoffpreise, modifizierte Führerscheinprüfung: Seit dem Jahreswechsel müssen sich Autofahrer und Autobesitzer auf eine Reihe neuer Regelungen einstellen. MeinAuto.de klärt auf, was ab dem 1. Januar 2021 zu beachten ist.

Inhaltsverzeichnis

  1. Umweltbonus
  2. Mehrwertsteuer
  3. Kfz-Steuer
  4. CO2-Emissionen
  5. Kraftstoffpreise
  6. Pendlerpauschale
  7. Kfz-Versicherung
  8. TÜV
  9. Führerscheinprüfung
  10. Vignetten
  11. Unfallgaffer
  12. Autobahnen

Umweltbonus: Weiterhin profitieren!

Beginnen wir zunächst mit einer guten Nachricht: Wenn Sie sich in diesem Jahr ein Elektroauto zulegen, profitieren Sie wie bereits 2020 vom Umweltbonus. Bis zu 9.000 Euro beträgt die Förderprämie, die Ihnen der Staat beim Kauf eines vollelektrischen Fahrzeugs oder eines Hybridmodells dazugibt.

Die Fördermittel lassen sich durch eine zusätzliche staatliche Innovationsprämie sogar noch verdoppeln. Rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge werden bis zu 9.000 Euro bezuschusst, Plug-in-Hybride mit bis zu 6.750 Euro. Dabei ist es völlig gleich, ob es sich um gekaufte oder geleaste Wagen handelt.

Attraktiv ist zudem die Möglichkeit, bei der Innovationsprämie rückwirkend zu profitieren: Dies gilt sowohl für Neuwagen, die nach dem 3. Juni 2020 erstmalig zugelassen wurden, als auch für junge Gebrauchte, deren Erstzulassung nach dem 4. November 2019 und Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 erfolgte. Generell ist die Innovationsprämie des Bundes seit Sommer 2020 gültig und kann bis zum 31. Dezember 2021 abgerufen werden.

Weiterhin Bestand hat auch das im November 2020 aufgelegte Förderprogramm „Sozial & Mobil“. Dieses richtet sich an Organisationen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen. Bis zu 10.000 Euro können für den Kauf eines Elektroautos beantragt werden. Durch Kombination mit weiteren E-Auto-Prämien ergeben sich weitere Einsparpotenziale – beispielsweise wird die Einrichtung einer Ladestation durch Fördergelder unterstützt.

Mehrwertsteuer: Corona-Erleichterung fällt weg

Im Allgemeinen ist 2021 damit zu rechnen, dass die Preise für einen Autokauf anziehen werden. Dies hängt unter anderem damit zusammen, dass die Mehrwertsteuer in diesem Jahr wieder angehoben wurde. Aufgrund der Corona-Krise war sie 2020 von 19 auf 16 Proezent gesenkt worden.

Kfz-Steuer: Je mehr CO2, desto teurer wird es

Entscheidenden Einfluss auf die Höhe der Kfz-Steuer hat künftig die CO2-Emission von Autos. Ab Januar 2021 gilt folgende Faustregel: Je mehr Kohlendioxid ein Fahrzeug pro Kilometer ausstößt, desto höher die Steuerabgabe. Diese Regelung trifft allerdings nur auf Pkw zu, die ab 2021 neu zugelassen werden – bereits zugelassene Fahrzeuge bleiben davon ausgenommen!

Insgesamt werden Neuwagen ab dem 1. Januar 2021 in sechs Stufen eingeteilt: Die erste umfasst alle neu zugelassenen Pkw, die über 95 bis 115 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. Ab Stufe zwei (115 bis 135 g/km CO2) müssen Sie damit rechnen, dass eine höhere Kfz-Steuer für Ihr Fahrzeug fällig wird. Bleibt Ihr Wagen unter einem Emissionswert von 95 g/km CO2, lassen sich sogar Steuern sparen. Auf der sechsten und höchsten Stufe wird Ihr Neuwagen geführt, wenn dieser mehr als 195 g/km CO2 an die Umwelt abgibt. Ziel der Kfz-Steuerreform ist es, den Schadstoffausstoß zu senken und den Absatz verbrauchsarmer Fahrzeuge zu fördern.

CO2-Emissionen: Verschärfte EU-Vorgaben

Kein Neuwagen, der künftig in der Europäischen Union zugelassen wird, darf mehr als 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen. So besagt es eine EU-Verordnung, die ab Januar 2021 in Kraft tritt. Bei einem Diesel entspräche dies einem Verbrauch von 3,6 Litern auf 100 Kilometern, bei einem Benziner 4,1 Liter.

Doch kein Grund zur Panik: Die Regelung betrifft nicht einzelne Autos, sondern nur das gesamte Flottenangebot eines Automobilherstellers. Heißt konkret: Der Durchschnitt aller in der EU zugelassenen Fahrzeuge einer Automarke darf den genannten Richtwert nicht überschreiten. Konsequenzen drohen dem einzelnen Autobesitzer bei Verstößen nicht, nur dem Autobauer.

Kraftstoffpreise: Tanken wird teurer

An den Zapfsäulen wird es ab dem Jahreswechsel teurer. Das hängt vor allem mit dem Klimaschutzgesetz zusammen, das der Bundestag im Oktober 2020 verabschiedet hat. Als Fixpreis für eine Tonne CO2 sind 25 Euro vorgegeben worden. Das schlägt sich auf die Kraftstoffpreise nieder: Benzin verteuert sich um etwa sieben Cent pro Liter, Diesel sogar um acht. Ebenso werden die Preise für Öl steigen. Darüber hinaus wirkt sich die Rückkehr zum alten Mehrwertsteuersatz ebenfalls auf die Kraftstoffpreise aus: Rund drei Cent pro Liter werden zusätzlich zu zahlen sein.

Pendlerpauschale: Mehr Sparpotenziale

Erfreuliche Neuigkeiten gibt es für Arbeitnehmer: Ab dem 1. Januar 2021 steigt die Pendlerpauschale. Für einfache Fahrten zum Arbeitsplatz können dann ab dem 21. Kilometer 35 statt wie bisher 30 Cent pro Kilometer als Werbungskosten in der Steuererklärung abgesetzt werden. Bei Fahrten, die bis zu 20 Kilometer beanspruchen, ändert sich nichts: Hier können wie gehabt 30 Cent pro Kilometer steuerlich abgegolten werden.

Geringverdiener, die mit ihrem Einkommen unterhalb des Grundfreibetrags liegen und deshalb keine Steuern zahlen müssen, können ab dem 1. Januar 2021 – zusätzlich zur Pendlerpauschale – eine Mobilitätsprämie beantragen. So haben sie Anspruch, ab dem 21. Kilometer 14 Prozent der angehobenen Pendlerpauschale zu erhalten – dies entspricht 4,9 Cent pro Kilometer.

Kfz-Versicherung: Neue Klasseneinteilungen

Hinsichtlich der Kfz-Versicherung werden 2021 neue Einstufungen der Typklassen vorgenommen. Das betrifft laut Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rund elf Millionen Autofahrer in Deutschland. Während circa 4,6 Millionen von einer Einstufung in eine bessere Typklasse profitieren, werden ungefähr 6,1 Millionen Autofahrer höher eingestuft. Für die große Mehrheit, rund 30,6 Millionen, ändert sich an der Kfz-Versicherung nichts: sie bleiben der gleichen Typklasse zugeordnet wie im Vorjahr.

Berechnet wird die Typklasse nach Schäden und Reparaturkosten, die bei einem Fahrzeug entstehen: Je höher und häufiger die Schäden auftreten und je mehr die Versicherungen dafür zahlen müssen, desto höher wird ein Wagenmodell in eine Typklasse eingestuft.

TÜV: Gelb ist in

Gelb wird die Farbe des Jahres – zumindest, was TÜV-Plaketten anbelangt. Sollte sich also ein kleiner Sticker in Sonnenblumenfarbe auf Ihrem Kennzeichen befinden, müssen Sie sich mit Ihrem Wagen auf einen Besuch beim Technischen Überwachungsverein einstellen. Dann ist die Hauptuntersuchung fällig. Nach einer bestandenen Prüfung erhalten Sie eine Plakette in Rosa – die nächste TÜV-Untersuchung stünde dann erst 2023 wieder an.

Führerscheinprüfung: Mehr Zeit für Sicherheit

Um das Unfallrisiko bei Fahranfängern zu minimieren, wird die Führerscheinprüfung angepasst. Bundesweit gilt ab Januar 2021 die „Optimierte Praktische Fahrerlaubnisprüfung“ (OPFEP). Dabei wird in der Praxis der Aufgabenkatalog erweitert und die Prüfungsdauer um etwa zehn Minuten verlängert. Fünf Minuten entfallen dabei auf die reine Fahrzeit, weitere fünf Minuten sind für ein Feedbackgespräch inklusive Einschätzung der Fahrkompetenz nach der Prüfung eingeplant. Zusätzlich wird vom Prüfer ein elektronisches Prüfungsprotokoll angefertigt. Es ersetzt künftig die handschriftliche Prüfdokumentation.

Vignetten: Aufschlag aufs „Pickerl“

Fahrten ins benachbarte Ausland werden teurer. Jedenfalls hebt Österreich die Preise für seine Vignetten an. Gegenüber dem Vorjahr sind dort 1,5 Prozent mehr zu zahlen. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben und geschieht, um die Inflationsrate auszugleichen. Wenn Sie also beispielsweise eine Pkw-Jahresvignette für die Alpenrepublik benötigen, müssen Sie 92,50 Euro zahlen. Eine zwei Monate gültige Vignette kostet 27,80 Euro, für das „10-Tage-Pickerl“ werden 9,50 Euro fällig.

Teuer wird es auf jeden Fall, wenn Sie ohne gültige Vignette in Österreich erwischt werden: Dann müssen Sie umgehend 120 Euro Strafe zahlen. Können Sie das Bußgeld nicht an Ort und Stelle begleichen, erhöht sich die Strafe auf mindestens 300 Euro! Deshalb sollten Sie es lieber nicht darauf ankommen lassen, ohne Vignette zu reisen – sonst heißt es am Ende: Hätte, hätte, Vignette… und Sie müssen tief in die Tasche greifen!

In der Schweiz sind die Vignetten des Vorjahres noch bis zum 31. Januar 2021 gültig. Vignetten für 2021 können an allen schweizerischen Grenzstationen, Tankstellen und Postämtern gekauft werden. Die Jahresvignette kostet umgerechnet 38,50 Euro (bzw. 40 Franken). Riskieren Sie in der Schweiz eine Autobahnfahrt ohne den kleinen Aufkleber in der Windschutzscheibe, laufen Sie Gefahr, von der Polizei oder dem Zoll um ein Strafgeld in Höhe von 200 Franken (plus Kauf der Vignette) erleichtert zu werden. Keine allzu schöne Vorstellung!

Unfallgaffer: Härtere Strafen drohen

Mit härteren Strafen müssen Unfallgaffer rechnen. Ab dem 1. Januar 2021 gilt eine Regelverschärfung, wonach das Filmen und Fotografieren von Toten geahndet werden kann. Schaulustige müssen dabei von einer erheblichen Geldstrafe ausgehen – in besonders schwerwiegenden Fällen droht sogar eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren. Bislang stand nur das Filmen und Fotografieren von Unfallopfern und Verletzten unter Strafe.

Autobahnen: Der Bund als Bauherr

Zum Schluss noch eine Änderung, die Autofahrer nur indirekt betrifft, aber nicht unerheblich ist: Ab dem 1. Januar 2021 kümmert sich der Bund anstelle der Bundesländer um die Autobahnen. Eigens dafür wurde bereits im September 2018 die „Autobahn GmbH des Bundes“ mit Sitz in Berlin gegründet. Sie übernimmt Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und die vermögensmäßige Steuerung der deutschen Fernstraßen. Ziel der neuen GmbH ist es, das Bundesautobahnnetz schneller, direkter und kosteneffizienter als bislang zu verwalten.

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