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Dame und Sau: Was steckt hinter den Porsche-Codes?

Modelle von Porsche haben offizielle Namen und interne Typennummern. Doch wie funktioniert das System? MeinAuto.de macht sich daran, die Porsche-Codes zu entschlüsseln.

Porsche 917/20

Die “Sau”: Porsche 917/20 | © Porsche

Komplizierte Bezeichnungen mit Systematik

So schön Modelle von Porsche auch sind, so lang und unhandlich sind doch manche Bezeichnungen. Beispielsweise geht Porsche 356 A 1500 GS Carrera nicht so einfach über die Lippen wie ein Porsche 911. Doch hinter der langen und komplizierten Bezeichnung steckt tatsächlich Sinn. Beim “Porsche 356 A 1500 GS Carrera” bildet der Porsche 356 die Basis, war Teil der weiterentwickelten A-Serie, überzeugte mit 1500 cm³ Hubraum und war durch die Zusätze GS und Carrera gekennzeichnet. Doch wie versteht man den Code genau?

Jedes Projekt wurde seit 1931 mit einer laufenden Nummer versehen, die sogenannte werksinterne Typennummer. Es begann mit der Nummer 7, die Konstruktion einer Limousine für den deutschen Automobilhersteller Wanderer. Die Nummer 22 wurde zum legendären Auto Union Grand Prix-Rennwagen und der Typ 60 war der Volkswagen. Mit jedem Motor, jedem Entwurf oder auch jedem Traktor gingen die Zahlen weiter. Am 8. Juni 1948 erreichte Porsche schließlich die Nummer 356 und veröffentlichte zugleich zum ersten Mal ein Automobil mit dem offiziellen Markennamen Porsche: Der Porsche 356. Der 356 wurde Modelljahr für Modelljahr weiterentwickelt. Größere Entwicklungssprünge kennzeichneten die Buchstabenzusätze A, B und C.

Porsche 911

Der Klassiker: Porsche 911 | © Porsche

Peugeot verhilft Porsche zum 911er

Einige Sportwagentypen erhielten den internen Werkscode als offiziellen Modellnamen, so zum Beispiel 1953 beim Porsche 550 Spyder. Beim Nachfolger des 356 hingegen wechselte der Hersteller den Code. Da Porsche künftig mit VW arbeiten sollte und in Wolfsburg noch keine 900er-Zahlen genutzt wurden, entschied man sich für die Projektbezeichnung 901 bei der Sechszylindervariante und für die 902 beim Vierzylinder.

Doch es gab ein Problem: Peugeot berief sich darauf, bereits seit 1929 dreistellige Ziffernfolgen mit einer Null in der Mitte zu verwenden. Schnell wurde daher die 0 durch eine 1 ersetzt. De bereits existierende Schrifttype 1 musste für Prospekte und Typenbezeichnungen am Heck des Fahrzeugs einfach nur verdoppelt werden. Damit war eine Legende geboren: der Porsche 911. Im Laufe der Zeit folgten schließlich noch die bekannten Modelle 911, 914, 924, 928 oder 944.

Kreative Freiheit

Da die 900er-Nummern jedoch begrenzt sind, ging Porsche Flexibel an die Sache ran. Im Modelljahr 1968 erhielt die 911er-Baureihe die interne Bezeichnung “A-Serie”, 1969 folgte die “B-Serie”, 1970 die “C-Serie” bis hin zur “G-Serie” von 1973. 1988 folgte die komplett überarbeitete Baureihe 964. Im Jahr 1993 der 993, dann der 996, 997, wieder der 991 und schlussendlich der 992.

Zwischen den internen Nummern des 911 finden sich dann beispielsweise noch andere Modelle wie der Carrera GT (intern 980), der Boxster (986 erste Generation, 987 zweite, 981 dritte, 982 vierte) oder der Cayenne (955). Die Tradition der dreistelligen Typennummer wird also weiter fortgeführt, “kreative Freiheit” nennt Porsche das. Abgerundet wird das Ganze von internen Spitznamen. Ein Modell des 356 war als “Dame” bekannt, die Version 917/20 des Le Mans-Rennwagens kennt so mancher als “Sau”.

Porsche Panamera Hybrid-Modelle

© Porsche

Diese Codes verwendet Porsche heute

Bezeichnung

Das steckt dahinter

Boxter Seit 1993 verwendeter Kunstname aus Boxer(-motor) und Roadster
Carrera Der Name stammt von der Carrera Panamericana, einem mexikanischen Langstreckenrennen, bei dem Porsche mit dem 550 Spyder große Erfolge verbuchte. Ursprünglich war “Carrera“ die bezeichnung des 1953 konstruierten Viernockenwellen-Motors Typ 547. Später nutzte Porsche diesen Zusatz für die stärksten Motorvarianten, etwa den 356 A 1500 GS Carrera oder den 911 Carrera RS 2.7.
Executive Executive-Modelle des Panamera mit verlängerter Karosserie für mehr Beinfreiheit.
GTS Steht für Gran Turismo Sport. Der 904 Carrera GTS erhielt den Beinamen erstmals 1963. 1991 nahm der 928 GTS die Tradition wieder auf.
RS Der RS (steht für RennSport) ist ein von der Rennversion abgeleitetes und mit Straßenzulassung versehenes Modell.
RSR Der RennSport Rennwagen (RSR) ist die reine Wettkampfversion ohne Straßenzulassung.
S S für “Super” oder “Sport”: Eine stärker motorisierte Version.
Spyder Die Bezeichnung geht auf eine leichte, offene Kutschen für zwei Personen zurück. Analog zum Begriff Roadster werden bei Porsche offene Mittelmotorsportwagen als Spyder bezeichnet. Mit dem 550 Spyder von 1953 hat der Boxster Spyder bereits einen legendären Vorläufer.
Targa Der Name stammt von dem legendären sizilianischen Straßenrennen Targa Florio und bedeutet auf Deutsch “Schild”. Die offenen Version des 911 trägt den Zusatz “Targa”.
Turbo Diese Modelle besitzen einen Motor mit Abgas-Turbolader, der eine deutliche Leistungssteigerung bringt.
4 Mit der Zahl 4 werden bei Porsche schlicht Allradmodelle gekennzeichnet.

Porsche 914

Porsche 914 | © Porsche

Historische Porsche-Codes

Bezeichnung

Das steckt dahinter

CS Die ab 1992 erhältliche ClubSport-Version (CS) des 968
GT Ähnlich wie GTS bezeichnet der Zusatz Gran Turismo (GT) eine sportlichere Version des Basismodells; Ursprung der Bezeichnung ist der Motorsport, bei dem Fahrzeuge für die GT-Klasse homologiert wurden. Erstmals 1955 beim 356 A 1500 GS Carrera GT verwendet, griff Porsche die Bezeichnung 1989 für den 928 GT wieder auf.

GT-Cup Seriennahe Rennversionen ohne Straßenzulassung, beispielsweise beim Porsche Carrera Cup eingesetzt.
L Das L stand für “Luxus“: Die dritte Version des Ur-911er erhielt 1967 diesen Zusatz.
SC Im Modelljahr 1964 eingeführt, sollte der 95 PS starke 356 SC (Super C) das Ende der Baureihe markieren. Analog dazu wurde 1977 der 911 SC (Super Carrera) vorgestellt, der zunächst ebenfalls als letzter Elfer vorgesehen war. Mit dem 911 Carrera 3.2 fand die Baureihe jedoch ihre Fortsetzung.
Speedster Bei den Speedster-Modellen war die Windschutzscheibe im Vergleich zum Basismodell deutlich niedriger, was dem Wagen eine schnittigere Silhouette verlieh.
T Das T stand 1967 beim 911 T für “Touring“ – und somit für eine schwächer motorisierte, günstigere Einstiegsversion des Klassikers.

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