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Fahrbericht: Volkswagen Passat 3.2 V6
Sportlicher Allradler VW hat den Passat neben der 3.2 V6-Maschine auch mit Allradantrieb ausgestattet. In dieser Kombination hinterlässt der Verkaufsschlager aus Wolfsburg einen nachhaltigen Eindruck - allerdings auch beim Preis.
Blick zum Gipfel Seit Markteinführung der neuesten Passat-Generation steht fest, dass sich Volkswagen mit der automobilen Mittelschicht allein nicht mehr zufrieden geben möchte. Das Wolfsburger Volumenmodell schielt deutlicher als zuvor nach oben auf den Gipfel; dort wo Audi, BMW, Mercedes und Volvo in der Sonne sitzen. Da man den beschwerlichen Anstieg auf allen vieren besser meistern kann, ist der Passat nun auch mit Allradantrieb zu haben.
DSG im Angebot In der PS starken Mittelklasse hat man es als Fronttriebler schwer gegen die meist hinterradgetriebenen Gegner. Um Fahrdynamik und Image auf die Sprünge zu helfen, machen die VW-Ingenieure keine halben Sachen und lassen ihren Klassenbesten daher mit Allrad auf die Meute los. Damit das Paket auch wirklich stramm geschnürt ist und die Vorbilder aus Bayern und Baden-Württemberg nicht nur mit einem kurzen Augenaufschlag auf den 3,2er reagieren ist gleich noch das erfolgreiche DSG-Getriebe mit an Bord. Bekannte Passat-Qualitäten, 250 PS, 4Motion und DSG: reicht das, um in der ersten Reihe mitzuspielen? Die Allrad-Historie von VW hat mehr als 20 Jahre auf dem Buckel. Bereits im Jahre 1984 wurde der erste Passat Variant GT als Syncro vorgestellt. Bislang konnten mehr als 250.000 Volkswagen mit Allradantrieb verkauft werden. Syncro war gestern - 4Motion ist heute. Die Kraftübertragung im Passat 3.2 V6 FSI funktioniert über eine Haldex-Kupplung. Gibt es Drehzahlunterschiede zwischen Vorder- und Hinterachse, wird das System gekoppelt. In Extremsituationen werden so bis zu 100 Prozent der Kraft an die Hinterachse übertragen. Im normalen Fahrbetrieb ist die Kraftverteilung 90:10 zugunsten der Vorderachse. Der erste Eindruck des Über-Passat ist überzeugend. Entspannter Vorwärtsdrang
541 Liter Kofferraumvolumen Überraschenderweise hat das Kofferraumvolumen unter dem zusätzlichen Heckantrieb kaum gelitten. Statt der überdimensionalen 565 Liter Stauraum des Fronttrieblers stehen hier kaum kleinere 541 Liter zur Verfügung. So viel Raum und Allradantrieb bietet in dieser Klasse kein anderer. Zu Hause bleiben muss trotz 4x4 also rein gar nichts. Wem der Kofferraum nicht reichen sollte, klappt die Rückbank einfach um. Die Zuladung liegt bei stattlichen 610 Litern und Dank 4Motion kann der VW bis zu 2.2 Tonnen an den Haken nehmen. Der Passat 4Motion ist nicht nur mit dem Topmodell 3.2 V6 FSI, sondern auch bei den kleineren Versionen 2.0 FSI und 2.0 TDI, zu bekommen. Der Basispreis für das den 3.2 V6 FSI 4Motion liegt bei 34.860 Euro; der Variant beginnt bei 36.135 Euro. Die Serienausstattung ist alles andere üppig. So lässt sich der Preis problemlos in Richtung 50.000-Euro-Marke drücken. Copyright: NZ Autoportal GmbH (Autogazette.de)
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