Peugeot 5008 im Test (2017): die große Verwandlung des Familien-Löwe

13.06.2017 Alle Testberichte

Für die Einsicht, dass SUVs aktuell der Renner in der Autobranche sind, hat Peugeot eine Weile gebraucht. Spätestens seit der Peugeot 3008 vom Van zum SUV und damit zum Kassenschlager aufgestiegen ist, wissen die Franzosen aber Bescheid. Jüngster Beleg: Der 5008, der gerade dieselbe Wandlung durchlebt - nur eben eine Klasse höher. Er wird zum Luxus-SUV und damit zu einem der Hauptgegner des neuen Skoda Kodiaq. Mit welchen Chancen und Qualitäten, lesen Sie in diesem Testbericht:

Der 5008 wächst vom Van zum SUV


peugeot-5008-2017-ausen-vorne-dynamischDie Familie sattelt jetzt also auch bei Peugeot um vom altmodischen Van zum neumodischen SUV. So gebietet es der Zeitgeist. Aber gebietet das auch die Vernunft, hören wir den kritischen Tester-Geist in uns fragen. Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden: Wir müssen das neuen SUV akribisch unter die Lupe nehmen. Unter der entdecken wir als erstes, dass der 5008 bei der Verwandlung vom Van zum SUV kräftig gewachsen ist. Sowohl die Länge wie der Radstand haben knapp ein Dutzend Zentimeter zugelegt. Folglich misst der Peugeot in der Länge jetzt 4,64 Meter, der Radstand beträgt 284 Zentimetern; auch die Breite wuchs ein paar Zentimeter. Ebenfalls erwähnenswert. Der 5008 ist rund zwanzig Zentimeter größer als sein kleiner Bruder, der 3008, der auf derselben Plattform steht. Gerade für Familien noch erwähnenswerter ist sicherlich der Umstand, dass der neue 5008 spürbar mehr Platz zu bieten hat.

peugeot-5008-2017-ausen-seite-statischBeginnen wir hinten im Kofferraum. Der fasst in der Standardkonfiguration mit fünf Sitzen prächtige 780 bis 1.940 Liter. Das sind nicht nur rund 200 Liter mehr als bisher - sondern beinah so viel wie der neue Groß-SUV-Khan, der Seat Kodiaq, der 720 bis 2.065 Liter wegpackt. Die mit 4,9 Metern deutlich größere Hyundai Santa-Fe-Langversion, der Grand Santa Fe, kann da mit seinen 634 bis 1.842 Litern nicht mithalten. Wer jetzt wie wir erwartet, dass der Innenraum für die Großzügigkeit beim Stauraumvolumen büßen muss, der wird überrascht sein. Denn weder im Cockpit noch im Fond knausert der 5008 mit Platz. Der größte Unterschied zum Vorgänger ist jedoch die angehobene Sitzhöhe. Gesteigert hat Peugeot außerdem den Sitzkomfort, vor allem für die gestressten Eltern. Für sie gibt es ab der „Allure“-Ausstattung ergonomische Komfortsitze: Mit Massagefunktion, elektrisch einstellbaren Lendenwirbelstützen und einer ausziehbaren Oberschenkelauflage (1.100 Euro). Aber auch an die Kleinen wurde gedacht. Das ab der „Active“-Linie erhältliche, 250 Euro teure Kinderpaket stattet das Fond mit Klapptischen, zwei Sonnenrollos und einer elektrischen Kindersicherung aus.

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Hochwertiger & variabler Innenraum – dezentes Motorenangebot


peugeot-5008-2017-innen-cockpitIn puncto Platzangebot entpuppt sich die SUV-Verwandlung des 5008 damit als ein echter Gewinn. Doch ist der gebotene Platz auch variabel genug für den familiären Alltag? Durchaus, wie sich im Test herausstellt. Die besonders flexible Fondbank, die aus drei separat verstell- und verschiebbaren Einzelsitzen besteht, verbaut Peugeot schon in der Basisausstattung. Der Beifahrersitz ist ab der „Allure“-Linie serienmäßig umklappbar, sodass auch sperriges Ladegut mit bis zu 3,2 Metern problemlos im SUV verschwindet. Wer häufiger viele Passagiere zu kutschieren hat, der kann für 800 Euro in allen Ausstattungslinien zwei Zusatzsitze nachrüsten. Praktischerweise können sie vollständig versenkt und einzeln ausgebaut werden. Letzteres ist bei einem Gewicht von knapp mehr als zehn Kilo und einem einfach zu bedienende Mechanismus ein Kinderspiel. Ebenso einfach fällt uns die Bedienung des neuen, sehr hochwertig und umfangreich eingerichteten Cockpits. Ans verhältnismäßig kleine Volant müssen wir uns hingegen erst gewöhnen.

peugeot-5008-2017-ausen-seite-dynamischBald aber wollen wir dessen Vorzüge - gerade in Bezug auf die Übersichtlichkeit - nicht mehr missen. Und da unter der Motorhaube des 5008 keine unbändigen Kraftlackel lauern, muss das Lenkrad auch kein Steuerrad-Format haben. Diese Feststellung wirft nun selbstredend die Frage auf: Welche Antrieb lagern denn im Motorenregal? Kurz gesagt solche, die a) ein ausgewogenes, familienfreundliches Leistungsspektrum aufweisen; und b) einen leichten Hang zum Dieselkraftstoff haben. Drei Selbstzünder stehen nämlich zwei Ottomotoren gegenüber. Als Benziner rackern der 130 PS starke Dreizylinder-Turbo 1.2 PureTech (Kraftstoffverbrauch: 5,1 Liter auf 100 km, 117 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A) und der 165 PS starke Vierzylinder-Turbo 1.6 THP (Kraftstoffverbrauch: 5,8 Liter auf 100 km, 133 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Letzteren koppelt Peugeot fix an die 6-Stufenautomatik EAT6; beim Basisbenziner ist diese für 1.800 Euro als Option erhältlich. Beide Motoren treiben den 5008 leise und ausreichend schwungvoll an; der Verbrauch bewegt sich - beim üblichen Alltagsaufschlag von rund eineinhalb Litern - mit 5,1 bis 5,8 Litern nach Norm in einem akzeptablen Rahmen.

Die drei Diesel - der 1.6 BlueHDI mit 120 (Kraftstoffverbrauch: 4,2 Liter auf 100 km, 108 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+) und der 2.0 BlueHDI mit 150 (Kraftstoffverbrauch: 4,6 Liter auf 100 km, 118 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+) oder 180 PS (Kraftstoffverbrauch: 4,8 Liter auf 100 km, 124 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A+) - verbrennen im Schnitt rund einen Liter weniger. Beim Antreiben gehen sie kaum weniger schwungvoll zu Werk als die Ottomotoren, naturgemäß aber ein wenige lauter.


Der Peugeot 5008 im Video:



Abenteurer-SUV: ohne Allrad aber viel Elektronik


peugeot-5008-2017-innen-fondGemeinsam ist den beiden Motorenbauformen allerdings, dass sie im 5008 nur die Vorderräder antreiben. Bei einem Crossover-Modell, das - von Peugeot selbst - als Adventure-SUV beworben wird, würden wir das durchaus als ein Manko verbuchen. Konkurrenten wie der Nissan X-Trail und der Skoda Kodiaq haben in unseren Tests gezeigt, dass sie mit ihren Allradantrieben auch im Gelände eine gute Figur machen. Die Franzosen versuchen das Fehlen der Allradtechnik mit dem optional erhältlichen Grip-Paket und dessen spezieller Antischlupfregelung zu kaschieren. Der Ersatz ist zwar optisch ansprechend umgesetzt. Das eingestellte Grip-Niveau wird durch Symbole wie eine Geröllpiste oder Schneeflocke am Drehdrücksteller verdeutlicht. Im Gelände helfen aber weder das noch das System an sich wirklich weiter. Auf nasser oder schneebedeckter Straße kann man die veränderte Einstellung der Traktionshilfe aber spüren.

peugeot-5008-2017-ausen-scheinwerferSpüren kann man beim Fahren auch den Wechsel der Karosserieform. Zwar hat der 5008 von eineinhalb auf 1,4 Tonnen abgespeckt. Durch die große Bodenfreiheit und die komfortabel-sanfte Abstimmung, neigt der Peugeot in Kurven jedoch noch stärker zur Seite. Diese Neigung bewegt indes stets im sicheren Spektrum. Dafür sorgt nicht zuletzt die sehr umfangreiche elektronische Hilfsarmee. Zur Serienausstattung gehören neben dem Notbremsassistenten (Active Safety Brake) auch ein Spurhaltewarner sowie eine Verkehrsschilderkennung. LED-Tagfahrlichter sind ebenfalls Serie - in den höheren Linien kommen unter anderem ein aktiver Totwinkel- und ein Fernlichtassistent sowie ein Müdigkeitswarner und Voll-LED-Scheinwerfer hinzu. Auch die Elektronik im Multimediabereich weiß, was sich heutzutage gehört: vom hochauflösenden Touchscreen bis zur Smartphone-Integration via "Mirror Screen" (MirrorLink u. Apple CarPlay) ist alles da, was das kommunikative Wesen begehrt.

Technische Daten des Peugeot 5008:
PS-Anzahl:min. 120 PSmax. 180 PS
kW-Anzahl:min. 88 kWmax. 133 kW
Antriebsart:Frontantrieb
Getriebeart:Manuell oder Automatik
Kraftstoffart:Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert):min. 4,2 l/100kmmax 5,8 l/100km
CO2-Emission:min. 108 g/kmmax. 133 g/km
Effizienzklasse:min. A+max. B
Abgasnorm:Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis:ab 24.650 Euro
Stand der Daten:28.06.2017

Konkurrenzmodelle


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Fazit zum Peugeot 5008 Test


MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Peugeot wagt mit dem neuen 5008 den Sprung vom Van zum SUV - ein Mut, der sich für die Kunden auszahlt. Sie bekommen mehr Platz, mehr Variabilität und mehr Übersicht. Bei der Elektronik ist das SUV auch auf dem neuesten Stand. Nur ein Allradantrieb fehlt im Programm. Bei MeinAuto.de gibt es das neue Peugeot-SUV ab 22.096 Euro, das ist 13% bzw. gut 3.200 Euro günstiger als im herkömmlichen Autohaus.

     
5 von 5 Punkten


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