Opel Meriva Test: wenn sich ein Teil zum anderen fügt

31.10.2014 Alle Testberichte

Wir schrieben das Jahr 2010, als der Opel Meriva vom Mini- zum Kompaktvan befördert wurde. Ein Viertelmeter Zuwachs in der Länge hatte damals diesen seltenen Klassensprung möglich gemacht. Knapp vier Jahre später, im Januar 2014, spendierte Opel seinem Meriva noch eine dezente Modellpflege. Und mit der haben wir uns nun auf den Weg gemacht, um den perfekten Meriva zu finden.

Karosserie und Platzangebot


Opel Meriva

Auf dem Weg zum idealen Meriva müssen dabei einige Entscheidungen getroffen werden. Wir wollen mit der einfachsten beginnen, nämlich mit der zur Karosserie. Einfach ist sie, weil Opel uns die Entscheidung abnimmt, da die Rüsselsheimer den Meriva nur in einer Passform ausliefern. Die zweite Generation ist dabei von 4,05 auf 4,29 Meter gewachsen und hat auch in der Breite gut zehn Zentimeter zugelegt. Hinzugekommen ist zudem der optisch markante Knick in der Schulterlinie auf Höhe der B-Säule. Das jüngste Facelift hat an dieser Grundform kaum etwas verändert, lediglich der Kühlergrill, der vordere Stoßfänger und die Leuchten erhielten eine neue Form. Geblieben ist dem Meriva jedenfalls seine hervorragendste Eigenschaft, die nach vorne öffnenden Fondtüren (FlexDoors). Sie sind das bequeme Einfallstor für die Fahrgäste, die sich - vom Kind bis zur rüstigen Großmutter - auf der Rückbank an der reichlichen Bein- und Kopffreiheiten erfreuen dürfen. Gerade wenn man häufig seinen Nachwuchs kutschiert, wird man die gegenläufigen Türen besonders schätzen lernen: denn selten war das An- und Abschnallen der Kinder so komfortabel.

Um die Flexibilität im Fond noch zu steigern, geht den FlexDoors das FlexSpace-Sitzkonzept zur Hand. Bezeichnet ist damit die nicht ganz neue Qualität der Rücksitze, in wenigen Handgriffen verschoben, umgelegt und auseinandergezogen werden zu können. Das bieten andere Vans auch, im Meriva funktioniert es aber besonders leicht und zackig. Und auf Wunsch kommt diese Flexibilität auch dem Gepäckraum zu Gute, der dank Flex-Space im Nu von 400 auf 1.500 Liter aufgestockt ist - ein guter aber kein herausragender Wert, wie der Vergleich offenbart: In den fast 20 Zentimeter kürzeren Hyundai ix20 passen bspw. 440 bis 1.486 Liter, in den 20 Zentimeter längeren Seat Altea XL 532 bis 1.604.

Ausstattung und Extras


Während sich der Stauraum selbst nicht weiter erweitern lässt, kann dessen Qualität aber über diverse Extras noch gesteigert werden. Zu nennen wäre hier zum Beispiel der unter dem Heckstoßfänger versteckte, herausziehbare Fahrradträger namens Flex-Fix, der 670 Euro kostet; oder das Laderaumnetz für 140 Euro. Damit stecken wir unversehens mitten in der nächsten Entscheidungsrunde, und fragen nach der richtigen Ausstattung und dem sinnvollen Zubehör. Zwei nützliche Extras haben wir bereits genannt, ein weiteres sehr empfehlenswertes Extra sind die äußerst bequemen Ergonomiesitze. Für den Fahrer kostet der Sitz 390 Euro Aufpreis, wenn auch die beifahrende Frau oder der beifahrende Mann diesen Komfort genießen sollen, sind 685 Euro auf den Tisch zu legen. Und welche Ausstattungslinie soll es sein? Da der Meriva in der Basisausstattung recht spärlich bestückt ist, raten wir mindestens zur nächsthöheren Linie "Edition", bei der neben dem praktischen FlexRail-Ablagesystem unter anderem auch die Klimaanlage, das Multifunktions-Alu-&-Lederlenkrad und ein CD-Radio ab Werk verbaut sind. Um zu sehen wie der Meriva sich im Alltag schlägt, haben wir ihn gegen den Ford C-Max antreten lassen.

Motoren und Sicherheit


Ein weiterer entscheidender Vorteil dieser Wahl wird sichtbar, wenn wir unsere Aufmerksamkeit auf den Motorenraum richten. Denn erst in der Edition-Linie öffnet sich die reiche Motorenpalette des Meriva zur Gänze. Der Nachteil ist allerdings: wir müssen uns wieder entscheiden, und dieses Mal fällt die Entscheidung nicht einfach. Oder anders gesagt: es gibt mehrere Optionen, die gut sind. Wer mit seinem Meriva nur auf der Kurzstrecke unterwegs sein wird, der findet etwa bereits mit dem Basisbenziner, der 101 PS starken, aber turbolosen 1.4 sein Auslangen. Aus Effizienzgründen sollte es aber die mit Start-Stopp-Automatik ausgestattete EcoFLEX-Variante sein, die lediglich 5,6 Liter braucht.

Opel Meriva 2014 hinten

Für Mittel- und Langstreckenfahrer empfiehlt sich indessen eine der drei Varianten des nagelneuen 1.6 CDTI ecoFLEX. Sie liefern zwischen 95 und 136 PS, stemmen bereits früh 280 bis 320 Nm - und lassen den Meriva nach 13,8 bis 9,8 Sekunden den Hunderter passieren. Hinsichtlich des Verbrauchs verharren sie dabei in ausgesprochen zivilen Regionen, laut Opel verbrennen sie in ihren jeweils vier Kammern zwischen 4 und 4,4 Liter Diesel auf 100 Kilometer; rund 5 bis 5,5 waren es in unserem Test.

Ebenfalls äußerst sparsam in Verbrauch und Unterhalt ist zu guter Letzt der 120 PS starke, für Flüssiggas adaptierte Benziner, der 1.4 LPG. Für all jene, die gerne mit Gas Gas geben, sicherlich eine attraktive Alternative.

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Fazit: Und wie sieht er nun aus, der ideale Opel Meriva? Uns überzeugt der modellgepflegte, innen deutlich hochwertigere Kompaktvan aus Rüsselsheim insbesondere in der Style-Ausstattungslinie mit dem 110 PS starken 1.6 CDTi EcoFLEX. Auf MeinAuto.de gibt es den Meriva in dieser Konfiguration ab 18.654 Euro, und damit fast 20% bzw. 4.500 Euro unter dem Listenpreis. In der Basisversion finden Sie den kompakten Rüsselsheimer in unserem Autohaus sogar schon ab 13.226 Euro. (nau)

Beim günstigen Neuwagenkauf über MeinAuto.de kommen Sie also voll auf Ihre Kosten, denn bei uns finden Sie viele weitere günstige Autos, zum Beispiel den Seat Altea XL ab 13.151 Euro; den Citroen Berlingo ab 12.668 Euro 31,3%; oder den Hyundai ix20 ab 11.692 Euro und 26,34% Rabatt. Neben dem Barkauf können Sie Ihren Neuwagen auch über eine unserer günstigen Autofinanzierungen erwerben, bspw. mit der ebenso flexiblen wie günstigen Schlussraten-Finanzierung.









 
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