Opel Adam Test: Zurück zum Ursprung

21.11.2012 Alle Testberichte

Der neue Opel Adam 2013
© GM Company


Modische Kleinwagen werden immer beliebter. Egal, ob Mini, Fiat 500, Citroen DS3 oder der Audi A1, die um die 3,70 Meter kurzen Cityflitzer sind immer häufiger im Straßenbild vertreten. Ab Januar gesellt sich Opel mit dem Adam dazu.

Zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten


Der Name des neuesten Modells aus Rüsselsheim kann zum einen auf den ersten Menschen, aber auch auf den Firmengründer Adam Opel gemünzt werden. Auf alle Fälle geht es zurück zum Ursprung und auch für den angeschlagenen Autohersteller kann der Adam zum Neuanfang werden, schließlich soll der ab 11.500 Euro erhältliche Kleinwagen viel Wachstum und Absatz bringen.

Dafür haben sich die Ingenieure und Designer mächtig angestrengt. Der Adam sieht recht frech und knuffig aus und versprüht sogar eine gewisse Sportlichkeit. Und einen großen Hang zur Individualität. Zwischen zwölf verschiedenen Karosserie- und drei Dachfarben kann gewählt werden, 31 Rad-Felgen-Kombinationen stehen zur Auswahl, 15 verschiedene Sitzdesigns. Und als Sahnehäubchen kann für 280 Euro auch noch ein LED-Sternenhimmel geordert werden.

Automatisch einparken für 500 Euro


Der neue Opel Adam 2013 Cockpit
© GM Company


Diesem kommen die Insassen auf den gut konturierten Vordersitzen nicht zu nahe und auch die beiden Personen im Fond werden dies nicht tun, denn die Plätze sind den Kindern vorbehalten, für Größere wird es da etwas enger zugehen. Doch das ist auch nicht der Anspruch des Kleinwagens.

Dafür sind die Innenraum-Materialien des Adam weit über Klassenstandard, vor allem das kleine Lederlenkrad mit dem eingebauten City-Modus. Mit dieser Lenkunterstützung wird das Einparken zum Kinderspiel, auch wenn dafür ein wenig das Fahrgefühl schwindet. Wer sich lieber einparken lässt zahlt 500 Euro für die Einparkhilfe und wird automatisch in Längs- und Querlücken pilotiert. Zudem ist der Totwinkel-Assistent auch gleich mit dabei.

Nicht nur für die jüngere Kundschaft ist das Multimedia-System Intelli-Link interessant. Für zusätzliche 300 Euro kann dann das Smartphone über eine USB-Schnittstelle mit dem sieben Zoll großen Monitor verbunden werden, um dort Navi-Apps oder Videos abzuspielen. Weitere Individualisierungen für die drei Ausstattungsvarianten Jam, Glam und Slam wie Ledersitze, Lenkradheizung oder das Fahrradträger-System Flex Fix werden auch für den Adam angeboten.

Neue Motoren ab 2014


Der neue Opel Adam 2013 Seite
© GM Company


Noch nicht ganz Schritt halten mit der Individualisierung kann das Angebot der Motoren. Drei bereits aus anderen Modellen bekannte Benziner mit einem Leistungsspektrum zwischen 70 und 100 PS stehen zur Auswahl. Am homogensten präsentiert sich dabei der 1,4 Liter große Ottomotor mit 87 PS und einem gut funktionierenden Stopp-Start-System. Im Stadtverkehr zeigt sich der Adam damit sehr agil, auf den Fernstraßen reicht die Kraft bis zu 172 Stundenkilometern. Dann macht sich das Aggregat aber doch recht deutlich bemerkbar und zeigt auf, dass ein sechster Gang fehlt.

Auf der kurvigen Landstraße hingegen fährt sich Opels Kleinster äußerst souverän. Die Förderung des Fahrspaßes geht dann aber zu Lasten des Verbrauchs, den Opel mit 5,1 Litern angibt. Wer noch bis 2014 warten kann, wird dann mit modernen und sparsameren und spritzigeren Turbobenzinern und Dieselmotoren überrascht. Und spätestens dann gibt der bereits jetzt überzeugende Adam ein absolut stimmiges Bild ab.

Bei MeinAuto.de bekommt man den neuen Adam von Opel zum kleinen Preis inklusive eines hohen Neuwagen-Rabatts. In Kürze startet der Konfigurator für den Kleinwagen.

von Frank Mertens / in Kooperation mit Autogazette
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