Mini Paceman: X6 im Kleinformat

29.11.2012 Alle Testberichte

Der neue Mini Paceman 2013 vorneDie guten Absatzzahlen des BMW X6 haben die Verantwortlichen von Tochter Mini hellhörig werden lassen. Mit dem Paceman soll ein ähnlicher Erfolg erzielt werden. Natürlich ist der BMW X6 kein Volumenmodell für die Münchner, doch er rechnet sich. In diese Fußstapfen soll deshalb auch der Paceman treten, der im März 2013 auf den Markt kommt und das erste Sports Activity Coupé im Premium-Segment der Klein- und Kompaktfahrzeuge werden wird.

Countryman als Basis


Die Basis für die neue Baureihe bietet der Countryman, sozusagen ab März dann der kleinere Bruder des Paceman. Und der Countryman gilt als ähnliches Vorbild wie der BMW X6. Denn der bisher größte Mini stand und steht in der Diskussion, ob er überhaupt noch ein Mini sei. Doch diese Diskussion rückt anlässlich der Verkaufszahlen in den Hintergrund. Mehr als ein Drittel zum Gesamtabsatz hat der erste Viertürer im Programm von Mini beigetragen.

So hohe Erwartungen liegen nicht auf dem Paceman, doch soll er aufgrund seiner Größe und ebenso vier Türen Kunden anlocken, denen Mini sonst zu mini ist. Gewürzt mit einem außergewöhnlichem Design, erhöhter Sitzposition und einem guten Platzangebot auch für die beiden Insassen auf den hinteren Einzelsitzen macht sich der Paceman besonders für ältere Kunden interessant, die zudem das nötige Kleingeld für den Premium-Kleinwagen parat halten.

Paceman als Traditionsbrecher


Der neue Mini Paceman 2013 hintenDenn trotz seiner Größe tritt auch der Paceman in Mini-Tradition auf. Das Basismodell Cooper mit einem 1.6 Liter-Benzinmotor und 122 PS startet bei 23.800 Euro. Und für den Cooper S mit 184 PS müssen mindestens 27.600 Euro den Besitzer wechseln.

Doch auch als Traditionsbrecher präsentiert sich der Paceman. Waren die Fensterheber in den anderen Modellen immer in der Mittelkonsole untergebracht, so wurden die Schalter nun ganz bieder an den Innenseiten der Türen montiert.

Go-Kart-Feeling inklusive


Ganz in Mini-Tradition gibt sich der Paceman bei den Fahreigenschaften. Dank des tiefergelegten Fahrwerks liegt der Neue sogar noch besser auf der Straße als der Countryman. Dabei schafft der kleine X6-Bruder den Spagat zwischen straffer und komfortabler Fahrwerksabstimmung. Dank einer direkten Lenkung und dem sich knackig schaltenden manuellen Sechsganggetriebe ist der Paceman sehr dynamisch unterwegs und erfüllt damit den viel zitierten Mini-Anspruch vom Go-Kart-Feeling. Allerdings dauert es ein wenig, ehe der Cooper S seine 184 PS und 240 Newtonmeter richtig auf Touren bekommt, auch wenn es nur 7,6 Sekunden dauert, ehe die 100 km/h-Marke fällt. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 217 km/h erreicht, der Verbrauch von durchschnittlich 6,1 Litern auf 100 Kilometern aufgrund des Fahrspaßes ein theoretischer Wert. Da hilft auch das gut funktionierende Stopp-Start-System nichts.

Der neue Mini Paceman 2013Neben den beiden Benzinern stehen auch noch zwei Selbstzünder mit 112 und 143 PS zur Auswahl. Und irgendwann wird dann auch noch die sportliche John Cooper Works-Version mit rund 220 PS das Angebot erweitern. Doch ehe es soweit ist, werden die Verantwortlichen aufmerksam beobachten, ob dem Paceman ein ähnlicher Erfolg beschieden ist wie dem großen Bruder.

In Kürze bekommt man den neuen Mini Paceman auch bei MeinAuto.de, natürlich zu günstigen Preisen inklusive einem hohen Neuwagen-Rabatt.

von Frank Mertens / in Kooperation mit Automagazin Autogazette
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