Mazda CX-3 im Test (2017): Mini-SUV mit früher Mini-Modellpflege

21.05.2017 Alle Testberichte

Ende 2015 ist Mazda mit dem CX-3 auf den Mini-SUV-Zug aufgesprungen. Nach knapp zwei Jahren lässt sich - anhand der eingeheimsten Preise und der hohen Verkaufszahlen - resümieren: Der Sprung war erfolgreich. Doch die Konkurrenz, vom Ford Ecosport bis zum Seat Ateca, schläft nicht. Die Japaner haben beim CX-3 deshalb bereits Anfang 2017 nachgebessert. Was die frühe Modellpflege bringt, lesen Sie in unserem Testbericht.

CX-3 2017 - eine Modellpflege in Appetithappen


mazda-cx-3-2017-ausen-vorne-schraegDie erste Modellpflege des CX-3, des kleinen Bruders des CX-5, kommt kaum zwei Jahre nach dem Marktstart früh, ungewöhnlich früh. Ob sie wirklich diesen Namen verdient, darüber ließe sich nun streiten. Denn groß ist das Pflegepaket, das Mazda seinem neuen SUV-Star auf den weiteren Weg mitgibt, nicht. Am Ende zählt jedoch die Qualität und weniger der Umfang. Außen aber -  und da ist das CX-3-Facelift in bester Gesellschaft - sind die Änderungen kaum, meist sogar überhaupt nicht zu erkennen. Das liegt daran, dass die drei eingeführten optischen Neuerungen optional sind. Der frische Sonderlack in der Farbe "Matrixgrau Metallic" kostet 750 Euro Aufpreis. Die automatisch anklappbaren Außenspiegel baut Mazda erst in der "Exclusive-Line" ein; die neuen Designapplikationen für den kräftigen Kühlergrill kommen in der Top-Ausstattung "Sports-Line" ans SUV. Aber: Die "Kodo"-Designsprache sieht mir ihrer eleganten und zugleich schwungvollen Linienführung nach zwei Jahre noch lange nicht alt aus. So gesehen gab es für Mazda keinen Grund, am mehrfach ausgezeichneten Design herumzudoktern.

Innen stand die Sache anders. Hier bestand in puncto Material- und Verarbeitungsqualität durchaus etwas Handlungsbedarf - und den hat Mazda auch befriedigt. Das Cockpit bleibt sehr übersichtlich und ganz auf den Fahrer ausgerichtet, es macht aber einen hochwertigeren Eindruck. Das liegt an kleinen Details wie der verbesserten Geräuschdämmung, der elektronischen Parkbremse; den verringerten Spaltmaßen und den neuen Zierelementen. Ein weiterer Grund: Das grundlegend überarbeitete Lenkrad, das vom Mazda 6 übernommen wurde. Das Volant greift sich spürbar feiner an. Außerdem erleichtern die neugeordneten Bedienelemente die Steuerung des Multimediasystems. Beheizt ist das Steuerrad allerdings ausschließlich in der Topausstattung "Sports-Line" - und auch hier nur, wenn man sich für das 1.200 Euro teure "Technik-Paket" entscheidet.

Neue Assistenten & serienmäßiger Dynamik-Garant


mazda-cx-3-2017-innen-cockpitDas "Technik-Paket" gibt uns die Gelegenheit, auf drei weitere Neurungen der Modellpflege einzugehen: Die Verkehrszeichen- und die Müdigkeitserkennung sowie den nunmehr kameraunterstützten City-Notbremsassistenten. Der arbeitet über einen größeren Geschwindigkeitsbereich (bis 80 anstatt 40 km/h), erkennt Fußgänger; und funktioniert auch beim Rückwärtsfahren. In den Genuss dieser Funktion kommt man - wie in den der Müdigkeits- und Verkehrszeichenerkennung - jedoch nur mit dem "Technik-Paket". Der fußgängererkennende Notbremshelfer verrichtet seine Arbeit hingegen schon ab der "Center-Line". Zum Schluss der Sicherheitsinspektion dürfen wir noch eine weitere Verbesserung vermelden: Das ab der "Sports-Line" serienmäßige Head-up-Display. Es löst sichtbar schärfer auf und stellt die Informationen in Farbe dar.

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mazda-cx-3-2017-ausen-vorneNun wollen wir uns der eigentlichen Domäne des Mazda CX-3 zuwenden. Das kleine SUV wurde, nach dem Bekunden der japanischen Autobauer, für pures Fahrvergnügen konzipiert. Voll und ganz einlösen konnte es dieses Versprechen bislang nicht, vor allem nicht in der Basiskonfiguration. Deshalb stattet Mazda den CX-3 jetzt schon in der "Prime-Line" mit dem "G-Vectoring Control"-System aus. Dabei handelt es sich um eine Software, die das Drehmoment des Motors dem Lenkradeinschlag anpasst. Auf diese Weise lässt sich das SUV leichter handeln und reagiert spürbar agiler. Zusätzliche Verbesserungen am Fahrwerk - im Bereich der Lager und Dämpfer - haben dem CX-3 ebenfalls gut getan. Der Federungskomfort konnte dabei auf dem hohen Niveau des Vorgängers gehalten werden.

Die Modellpflege lässt Motoren & Raumangebot unberührt


Diese Fahrwerksverbesserungen waren der letzte Gang im CX-3-Modellpflegemenü. Was anfangs nach wenig aussah, ist am Ende also doch zu einem ansehnlichen Update geworden. Im Nachgang bleibt uns noch die Aufgabe, kurz die weiteren Eigenschaften des Mini-SUV aufzutragen. Unter der Motorhaube rackert wahlweise weiter einer von zwei Benzinern oder ein Dieselmotor. Die Skyactiv-G Ottomotoren kommen ohne Turboaufladung aus und sind deshalb keine Himmelsstürmer - obwohl sie 120 oder 150 PS haben. Der Verbrauch geht mit 5,9 bzw. 6,4 Litern (137 bzw. 150 Gramm CO2) nach Norm in Ordnung. Für beide kann optional die zackig arbeitende 6-Stufen-Automatik bestellt werden; einen Allradantrieb gibt es hingegen nur für den Topbenziner.

mazda-cx-3-2017-ausen-seiteFür den 105 PS starken Diesel Skyactiv-D 105 stehen indes beide Antriebsvarianten zur Wahl. In der Basiskonfiguration mit Frontantrieb und 6-Gang-Handschaltgetriebe verbraucht der Selbstzünder 4,0 Liter; in der mit Allradantrieb und Automatik immerhin 5,2 (105 bzw. 136g). Bei den gebotenen Fahrleistungen - rund 10 Sekunden von 0 auf100 km/h und gut 170 km/h Spitze - sind das akzeptable, aber keine überragenden Werte. Nicht überragend, aber doch überraschend großzügig ist schließlich das Platzangebot des 4,28 Meter langen SUVs. Vorne fühlen sich selbst Großgewachsene pudelwohl, hinten müssen diese nur mit einem recht knappen Beinraum zurechtkommen. Das Gepäckraumvolumen ist mit 350 bis 1.260 Litern ebenfalls passable und auf einem Niveau mit dem gleichlangen Opel Mokka (356 bis 1.372 Liter). Der knapp zehn Zentimeter längere Seat Ateca packt mit 485 bis 1.579 Litern jedoch deutlich mehr ein; außerdem hat er eine viel niedrigere Ladekante. Das schnittige Design des CX-3 hat eben seinen Preis.

Technische Daten des Mazda CX-3:
PS-Anzahl:min. 105 PSmax. 150 PS
kW-Anzahl:min. 77 kWmax. 110 kW
Antriebsart:Frontantrieb oder 4x4 Allradantrieb
Getriebeart:Manuell oder Automatik
Kraftstoffart:Benzin oder Diesel
Verbrauch (kombiniert):min. 4 l/100kmmax 6,4 l/100km
CO2-Emission:min. 105 g/kmmax. 150 g/km
Effizienzklasse:min. Amax. D
Abgasnorm:Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis:ab 17.990 Euro
Link zum Konfigurator:Hier den Mazda CX-3 konfigurieren

Fazit zum Mazda CX-3 Test


MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Der Mazda CX-3 hat mit der Modellpflege Anfang 2017 an Qualität gewonnen, auch wenn das auf den ersten Blick kaum zu erkennen ist. Vor allem im Innenraum und bei den Assistenzsystemen hat Mazda den CX-5-Bruder aufgewertet. Bei MeinAuto.de legt das neue Mini-SUV ab 15.587 Euro los - umgerechnet 16,5% respektive fast 3.000 Euro unter dem Listenpreis.

     
4 von 5 Punkten


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