Kia Sorento: Ein Fahrbericht zum beliebten SUV

11.12.2012 Alle Testberichte

Der neue Kia Sorento mit Facelift 2012

Viel SUV, viel Platz, bis zu sieben Sitze – all das bot schon die zweite Generation des Kia Sorento. Die Generation 2 ½ ist streng genommen ein Facelift, aber mit neuer Bodengruppe (die des Hyundai Santa Fe) beinahe eine echte Neuvorstellung – der Kia „New Sorento“ im Fahrbericht.

Eingestiegen. Direkt vor der Nase des Fahrers hat sich einiges getan. Die Mittelkonsole erfuhr eine gründliche Renovierung. Ist die Sechsstufenautomatik statt des Sechsgangschaltgetriebes mit an Bord, verlaufen die Fahrstufen nun in einer Linie. Der Knauf des Automatikwählhebels ist ebenso neu. Davor visualisiert ein 7 Zoll großer TFT-Monitor, der ab dem Sorento Spirit zur Serienausstattung gehört, die Navigationsschritte und das Entertainmentangebot. Auch akustisch wurde nachgerüstet, weil sich einige Kunden beschwerten. Die Anlage bringt jetzt mit externer Endstufe und Subwoofer die Bude zum beben, die sich in drei Lederbezugsfarben ausschlagen lässt, und nicht nur in einer (Schwarz, Beige oder Braun). Über den Köpfen der Insassen verläuft das viel Stimmung machende Panoramadach. Jetzt ohne Mittelstrebe durchgängig vom Bug zum Heck. Im direkten Umfeld des Cockpits fallen die „Soft-Touch“-Oberflächen und der matte Chrom an Türgriffen, Blenden und Schaltern ins Auge – auch neu.

Der neue Kia Sorento Facelift 2012 hintenWie die Sitzbelüftung im Fahrerrücken und die varierbare Servolenkung in Fahrerhand. Deren Lenkhabitus lässt sich in drei Lenkmodi, von sehr leicht mit sehr wenig Lenkwiderstand hin zu mehr Lenkwiderstand, auf den Fahrerwunsch adaptieren. Sie arbeitet mit 2,95 Umdrehungen von Anschlag zu Anschlag direkter als bisher und erfährt im Sorento Jahrgang 2013 Unterstützung von kluger Assistenzelektronik. VSM, die Gegenlenkhilfe, gehört zur Serienausstattung. Der Spurhalteassistent und der Spurwechselhelfer tun gegen Extrakasse Dienst an der Sicherheit. Die Bremsanlage mit vergrößerten Bremsscheiben arbeitet direkter – so der erste Eindruck auf kurzer Testfahrt.

Wieder aussteigen. Hier tut sich der Unterschied zwischen einem 2009er Sorento und dem 2013er-Modell, das mit fünf neuen Metallic-Farbtönen ins neue Baujahr startet, noch deutlicher Kund. Vorne der neue Kühlergrill mit den tief gehöhlten Nebelleuchten und Hauptscheinwerfern mit integriertem LED-Tagfahrlicht. Von der Seite die 19-Zöller (oder auch 18 Zoll). Ganz am Fahrzeugende die Heckklappe mit LED-Leuchten. Ein höherer Anteil verbauter hochfester Stähle verleiht der Karosserie mehr Steifigkeit. Eine aktive Motorhaube sorgt dafür, dass Fußgänger bessere Überlebenschancen bleiben. Die um einen Zentimeter niedrigere Fahrzeughöhe, senkt den Cw-Wert (von 0,38 auf 0,34) und damit automatisch auch den Verbrauch. Dem folgend baut der Kabinenboden des 4,70-Meter-SUV tiefer. Aus der Bodengruppe des Santa Fe resultieren zudem drei Zentimeter mehr Beinfreiheit im Fond und zusätzlich ein Plus von einem knappen Zentimeter in Sitzreihe drei. Stichwort „knapp“: Hier werden eher Kinder glücklich. Und um Kofferraumgroßzügigkeit, die sich in Zweisitzer- und Fünfsitzerkonfiguration mit 660 bis 1.675 Litern noch einstellt, ist es dann auch geschehen.

Der neue Kia Sorento mit Facelift 2012 SeiteVorne arbeitete bisher bei 95 % aller deutschen Kia Sorento der Diesel. Wohl auch in Zukunft, denn der 2,2-Liter-Selbstzünder agiert mit neuer Abgasrückführung und 153 statt 171 g/km CO2 sauberer und dazu auch noch ein Hauch kraftvoller. Unverändert 197 PS steht ein leichter Drehmomentzuwachs auf 436 Newtonmeter gegenüber (+ 15 Nm). Der Benziner, der von Multipoint- auf Direkteinspritzung umgestellt wurde leistet jetzt 192 statt 174 PS, bleibt aber auch in Zukunft der in Deutschland weit weniger begehrte Motor.

Und im Gelände? Kraft für kräftige Hügel bieten beide Motoren. Mit dem neuen Fahrwerk (McPherson-Vorderachse, Mehrlenker-Hinterachse) und mit dem Verve des Allradantriebs, der sich bei ganz fieser Scholle per Schalterdruck auch sperren lässt. Wenn der Dschungel aber Stadt heißt, tut der 4x4-Antrieb nicht Not, und man bestellt den Sorento 2WD. Viel Neues und viel SUV fürs alte Geld. Die Preise beginnen weiterhin bei 30.000 Euro (le)

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