Golf 7 Sound im Test (2017): Facelift & Sondermodell als Traumpaarung?

10.08.2017 Alle Testberichte

Der VW Golf ist ein durch und durch pragmatischer, manche sagen sogar biederer Zeitgenosse. Das hat ihn freilich nicht daran gehindert, zum Volkswagen schlechthin zu werden. Von Zeit zu Zeit kann ein frischer Farbtupfer trotzdem nicht schaden. Die klassische Golf Limousine hat gegenwärtig gleich zwei zu bieten. Anfang 2017 wurde sie modellgepflegt, außerdem ist sie jetzt als Sondermodell "Sound" erhältlich. Was diese Paarung kann, lesen Sie in unserem Test.

Sondermodell: klangvoll vernetzt


VW-golf-2017-ausen-vorne-hochEvergreens wie der VW Golf, das liegt in der Natur der Sache, sind stets beliebt. In ihnen steckt darum auch das Potential, jederzeit wieder zum Kassenschlager werden zu können. Vielen alten Hits ist es - neu arrangiert - gelungen, die Hitparaden erneut zu stürmen. VW versucht bei der siebten Golf-Generation nun einen solchen Hit zu landen: pünktlich zum aktuellen Jubiläum, dem vierzigsten Geburtstag. Den Rahmen bildet die jüngste Modellpflege, die den kompakten Volkswagen im Bereich der Sicherheits- und Unterhaltungselektronik aufgefrischt hat. Mit einem einfachen Radio und CD-Player ist es heutzutage bekanntlich längst nicht mehr getan. Der Informationsstrom darf auch unterwegs nie abreißen. VW hat aus diesem Grund das gesamten Multimedia-Angebot überarbeitet, sowohl was die Hard- wie die Software betrifft. Im Golf Sound steckt ab Werk das „Composition Media“-System. Es kann in der überarbeiteten Variante nicht nur mit einem vier Zentimeter größeren Farb-Touchscreen aufwarten (8-Zoll Diagonale) – sondern auch mit 8 Lautsprechern, RDS-Radio, einem MP3-Player und einer USB-Schnittstelle, die mit Apple-Geräten klar kommt.

VW-golf-2017-innen-cockpitDas Smartphone lässt sich jetzt über die Bluetooth-Verbindung und über die „App-Connect“-Technologie ins System integrieren (MirrorLink, Apple CarPlay, AndroidAuto). Die wichtigsten Funktionen können ab Werk über das Multifunktionslenkrad bedient werden. Die neue Gestensteuerung kostet zwar extra, da sie erst im Top-Infotainment „Discovery Pro“ enthalten ist. Das ist im Sondermodell aber ebenso vergünstigst wie das unserer Meinung nach noch interessantere „Sound Plus“-Sonderpaket. Es belässt die Connectivity-Ausstattung so wie sie ist, bereichert den Golfinnenraum aber um ein exquisites Klangerlebnis. Verantwortlich dafür ist das Soundsystem „Dynaudio Excite“ mit 400 Watt Leistung und einem digitalen 10-Kanal-Verstärker. Auch die anderen Bestandteile des Pakets wissen zu gefallen - nicht zuletzt die Voll-LED-Scheinwerfer mit Abbiegelicht und dem dynamischen Lichtassistenten.

Golf Sound - schick und praktisch


VW-golf-2017-ausen-vorne-tiefDer automatisch abblendende Innenspiegel, die Multifunktionskamera und der Regensensor erweisen sich als weitere praktische Zutaten des „Sound Plus“-Pakets. Wobei der Golf Sound schon in der Basisausstattung zahlreiche praktische Extras zu bieten hat. Zu nennen wäre unter anderem die ausklappbare Mittelarmlehne mit ihrer Ablagebox und den zwei Luftausströmern, die auch den Gästen im Fond Frischluft spenden. Und die Zwei-Zonen-Klimaautomatik mit Pollenfilter, die vorne für gute respektive wohltemperierte Luft sorgt. Ein gewisser Schick darf bei einem Jubiläum wie diesem natürlich nicht fehlen. Innen zeichnen für diesen bspw. die gebürsteten Edelstahlpedale, die Dekoreinlagen und die hochwertigen Sitzbezüge verantwortlich; außen besticht der Golf Sound mit glanzgedrehten 16-Zoll-Leichmetallfelgen im „Woodstock“-Design und verdunkelten Scheiben im Fond. Soweit zum optischen und multimedialen „Aufputz“ des Sound-Sondermodells. Von VW selbst erfahren wir im Sondermodellkatalog, dass der Golf nach vier Jahrzehnten auf der Weltbühne genau weiß, was sein Publikum in Fahrt bringt.

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Auch in der immer virtueller werdenden Moderne braucht es dazu - ganz banal - weiter reale Antriebe. Für den Golf Sound haben die Wolfsburger fast das gesamte Golf-Motorensortiment im Angebot. Benzinerseitig setzt es mit dem 85 PS bzw. 110 PS starken Dreizylinder-Turbo 1.0 TSI an (Kraftstoffverbrauch: 4,9/4,9 Liter auf 100 km, 111/112 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B); darauf folgt der Vierzylinder-Turbobenziner 1.4 TSI mit 125 PS (Kraftstoffverbrauch: 5,3 Liter auf 100 km, 122 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse C). Den Gipfel bildet der neue Wunderwuzzi unter den Benzinern, der wie ein Diesel per Common-Rail-System eingespritzte 1.5 TSI Evo mit Zylinderabschaltung ACT (Kraftstoffverbrauch: 5,1 Liter auf 100 km, 1116 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B). Mit seinen 150 PS beschleunigt er das Sondermodell in gut 8 Sekunden von 0 auf 100, in der Spitze auf rund 215 km/h - und das bei einem Testverbrauch von rund sechs Litern.

Sonder-Golf: sparsam motorisiert & sicher assistiert


VW-golf-2017-ausen-hintenDie angebotenen Dieselmotoren sind aber immer noch ein paar Tropfen sparsamer unterwegs, wobei ihr Stern ob der jüngsten Malversationen im Sinken begriffen ist. Für den Golf Sound stehen der 115 PS starke 1.6 TDI und der 150 PS starke 2.0 TDI in insgesamt sechs Varianten zur Wahl (Kraftstoffverbrauch: 4,2/4,9 Liter auf 100 km, 109/129 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A/B). Auch ein alternativer Antrieb - der mit Benzin und Erdgas laufende 1.4 TGI mit 110 PS - hat den Weg ins Sondermodell-Regal gefunden (Kraftstoffverbrauch: 3,6/5,6 Liter auf 100 km, 98/127 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse A/B).

Besondere Extras hat der Golf Sound zu guter Letzt wieder im Bereich der Assistenzsysteme zu bieten, dem zweiten Schwerpunkt der Modellpflege. So ist schon ab Werk das Umfeldbeobachtungs-System „Front Assist“ an Bord, dessen City-Notbremsassistent bis Tempo 30 Auffahrunfälle zu verhindern hilft. Darüber hinaus übernimmt die ebenfalls serienmäßig installierte automatische Distanzregelung ACC diese Aufgabe, indem sie bis Tempo 210 den Abstand genau im Blick hat. Weitere Assistenzsysteme wie ein Parklenk-, ein Anhänger- und ein Spurhalteassistent werden - einzeln oder im Paket - vielfach zu Sonderpreisen angeboten. Der neue Stauassistent, der den Golf bis Tempo 60 zum Großteil alleine fährt, ist bspw. Teil des um rund 700 Euro vergünstigten „Fahrassistenz Plus“-Pakets. Mit so viel Sicherheit verdient sich das Sondermodell ein Sonderlob.

Technische Daten des VW Golf Sound:
PS-Anzahl:min. 85 PSmax. 150 PS
kW-Anzahl:min. 63 kWmax. 110 kW
Antriebsart:Frontantrieb oder 4x4 Allradantrieb
Getriebeart:Manuell oder DSG Automatik
Kraftstoffart:Benzin, Diesel oder Gas
Verbrauch (kombiniert):min. 3,9 l/100kmmax 5,2 l/100km
CO2-Emission:min. 95 g/kmmax. 127 g/km
Effizienzklasse:min. A+max. B
Abgasnorm:Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis:ab 21.850 Euro
Link zum Konfigurator:Hier den Volkswagen Golf Sound konfigurieren

Fazit zum Golf Sound Test


MeinAuto.de Redakteur: MeinAuto.de Redaktion |
Mit dem Golf Sound begehen die Wolfsburger den 40er des Volkswagens würdig und stillvoll. Das Sondermodell bereichert die erzzuverlässige Basis mit optischen, komfortablen, praktischen und multimedialen Extras. Der Preisvorteil von bis zu 3.500 Euro steht dem Golf ebenfalls gut. Bei MeinAuto.de legt das Sondermodell ab 17.343 Euro los. Das ist 22,3% bzw. fast 4.900 Euro günstiger als gelistet.

     
5 von 5 Punkten


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