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Alfa Romeo MiTo im Test (2016): das mythische Coupé und sein wahrer Kern

Ob Mode, Rennräder oder Autos – designen, das beherrscht man in Italien aus dem Effeff. Ein schönes Exempel hierfür ist der kleine, aber feine Alfa Romeo MiTo. Schön aussehen aber mag in der Modewelt genügen, ein Auto indes muss mehr können. Ob das vor gut einem Jahr modellgepflegte Coupé aus dem Kleinwagensegment dieses Mehr zu bieten hat? Die Antwort gibt unser Test mit dem Alfa Romeo MiTo 2016.

Modellpflege: neuer Kühler, neue Stoffe, neues Infotainment

alfa-romeo-mito-2016-ausen-vorne-dynamischSchön ist er, der Alfa Romeo, das zumindest haben wir in unserer Einleitung behauptet. Natürlich lassen sich diesbezüglich auch abweichende, ja gar gegenteilige Meinungen finden. Der eine stößt sich an der allzu runden Form, der andere an den allzu ovalen und damit hässlichen Scheinwerfern. Bevor wir uns aber in eine fruchtlose Debatte über den buon gusto, den guten Geschmack, verzetteln, listen wir lieber auf, was die Italiener bei der Modellpflege 2014 am Aussehen verändert haben – viel ist es ja nicht. Den Kühlergrill ziert seither eine Chromeinfassung und die Scheinwerfer sind mit einer dunklen Umrandung und einer ebenso gefärbten Innenschale hinterlegt; das lässt sich weniger aufdringlich erscheinen. Innen ist die Überarbeitung des MiTo tiefgreifender ausgefallen. Selbstredend darf man sich jedoch auch hier über Oberflächliches wie neue Sitzbezüge und frisch gezeichnete Details an den Türen und dem Armaturenbrett erfreuen.

alfa-romeo-mito-2016-innen-cockpitAber es wurden auch handfeste Veränderungen vorgenommen. Die höhere und um 2.000 Euro teurer der beiden Ausstattungslinien – Alfa respektive Fiat nennt sie „Turismo“ – haben die Italiener bspw. aufgewertet. Kern der Aufwertung ist das nagelneue Infotainment-System „Uconnect“ mit:

  • CD/MP3-Radio
  • 8-Lautsprechern
  • Sprachsteuerung
  • Bluetooth-Freisprechanlage 
  • Bluetooth-Audiostreaming

Zum System gehört auch ein fünf Zoll großer Touchscreen, der auf der Mittelkonsole prangt; für 500 Euro Aufpreis darf man auf diesem die Wegbeschreibungen des „Uconnect“-Navigationssystems betrachten (einen digitalen Radioempfang spendiert Alfa hier ebenfalls).

alfa-romeo-mito-2016-innen-sitzeDas großzügige Platzangebot im Cockpit liefern die Turiner indes bereits ab Werk aus. Hinten geht es – wie bei einem Coupé zu erwarten – enger zu, außerdem ist das Einsteigen aufgrund der fehlenden hinteren Türen etwas mühsam. Nimmt man diesen raumgestalterischen Wink zur Kenntnis, wird man mit dem gebotenen Kofferraumvolumen 270 bis 950 Litern das Auslangen finden. Zu viert wird’s mit 270 Litern knapp, da wäre man mit einem Skoda Fabia (330 bis 1.150) oder einem Hyndai i20 Coupé (326 bis 1.042 Liter) besser bedient.

Motoren: Diesel raus, neue Benziner rein

Gefeilt haben die Italiener überdies an den Antrieben. Die Dieselaggregate wurden von Alfa bspw. ganz aus dem Programm genommen, die Benziner durchweg überarbeitet.

alfa-romeo-mito-2016-ausen-hinten-dynamischDer Basismotor, der Vierzylinder-Sauger 1.4 8V, bringt seit 2014 mit 78 PS zum Beispiel 9 Pferdestärken mehr auf die Straße als zuvor. Mit seinen 115 Nm Topdrehmoment gelingt es ihm aber weiterhin nicht, dem MiTo Temperament einzuhauchen. 165 km/h in der Spitze und eine Zeit von über 13 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h sind für den „kompaktesten Sportwagen der Welt“ – so die Eigenbezeichnung – schlicht zu wenig. Die größte Schwäche des Saugers aber ist der hohe Verbrauch: Bereits nach Norm schluckt er 5,6 Liter (130 Gramm CO2), im Test sind es sogar sieben bis acht. Anders verhält es sich mit dem 0.9 8V TwinAir Zweizylinder, der dank Turboaufladung seit der Modellpflege 105 statt 84 PS und 120 statt 110 Nm Spitzendrehmoment produziert; im Overboost-Modus sind es ab 2.000 Touren sogar 145. Er bringt den MiTo nicht nur recht flott in Schwung: in 11 Sekunden von 0 auf 100 und maximal auf 184 km/h; sondern hält sich auch beim Verbrauch mit 4,2 Litern nach NEFZ (99g) und sechs Litern im Testmittel zurück.

Einziger Wehrmutstropfen: Der kleine Turbo kostet 1.300 Euro mehr als der Sauger und ist erst ab der „Turismo“-Ausstattung erhältlich. Gleiches gilt für den 140 PS starken 1.4 16V TB Multiair mit hydraulischer Ventilsteuerung, der nun 5 PS und 20 Nm (250 Nm ab 2.500 U/min) mehr auf die Kurbel stemmt. Damit lässt er das kleine Coupé in 8,9 Sekunden auf Tempo hundert und in der Spitze auf 209 km/h spurten – und die Insassen mit einem Lächeln von jeder Ausfahr zurückkommen. Getrübt wird die gute Stimmung jedoch beim Blick auf den Preis und den Verbrauch. Letzterer liegt gut einen Liter über dem des Zweizylinders (5,4 Liter bzw. 124 Gramm).

Alfa Romeo MiTo: Sportlichkeit kein Mythos

alfa-romeo-mito-2016-technik-motorAußerdem kostet der Vierzylinder-Turbo 3.600 Euro mehr. Dafür packt Alfa zwar eine 6-Gang-Automatik (TCT) drauf, der Aufpreis ist trotzdem happig – der Kleinwagen kostet dann fast 22.000 Euro. Wer wirklich in die Vollen gehen will, der sollte deshalb wohl gleich zum waschechten „Sportmodell“, dem MiTo Quadrifoglio Verde, mit dem 170 PS und 250 Nm starken 1.4 16V TB Multiair greifen. Der schafft in der Spitze satte 219 km/h (die 260 auf dem Tacho bleiben auch für ihn ein feuchter Traum) und den null-hundert-Spurt in 7,3 Sekunden. Da darf man getrost von sportlich sprechen, auch weil er diese Leistung mit demselben Kraftstoffaufkommen erzielt wie sein schwächerer Vierzylinder-Kollege.

alfa-romeo-mito-2016-ausen-seite-dynamischApropos sportlich. So ist der MiTo auch abgestimmt, insbesondere in der „Dynamic“-Einstellung der adaptiven Fahrdynamikregelung „Alfa Romeo D.N.A.“. Sie wird in der „Turismo“-Linie ab Werk verbaut und kennt zusätzlich die Modi „All Weather“ und „Natural“, wobei das Coupé mit letzterem einen guten Langstreckenkomfort offeriert. Serienmäßig an Bord sind zu guter Letzt auch zahlreiche Sicherheitsextras, u.a. eine Berganfahrhilfe, ein Bremsassistent und Knieairbags. 

Technische Daten des Alfa Romeo MiTo:
PS-Anzahl: min. 78 PS max. 140 PS
kW-Anzahl: min. 57 kW max. 103 kW
Antriebsart: Frontantrieb
Getriebeart: Manuell und DSG Automatik
Kraftstoffart: Benzin
Verbrauch (kombiniert): min. 4,2 l/100km max. 5,6 l/100km
CO2-Emission: min. 99 g/km max. 130 g/km
Effizienzklasse: min. A max. D
Abgasnorm: Euro 6 (grüne Feinstaub-Plakette)
Listenpreis: ab 14.400 Euro
Link zum Konfigurator: http://www.meinauto.de/alfa_romeo/neuwagen/600-mito/angebote/mito/konfigurator

Fazit zum Italiener

Der Alfa Romeo MiTo präsentiert sich nach der Modellpflege leistungsstärker und in frischem Glanz. Der Innenraum wurde verfeinert und technisch aufgewertet; und die Motoren sind nun kräftiger und sparsamer. Das Coupé ist also mehr als bloß eine hübsche Hülle, unter der aber lauert immer noch die ein oder andere Zuverlässigkeits-Überraschung. Bei MeinAuto.de startet der MiTo mit einem Preis von 11.682 Euro, das sind 23,7% oder umgerechnet gut 3.400 Euro unter dem UVP. (nau)

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