UR:BAN Forschungsinitiative: Ergebnisse zur Unterstützung der Autofahrer

16.10.2015 Alle Ratgeber

Die Forschungsinitiative UR:BAN präsentierte jüngst erste Ergebnisse. Das Ziel ist es, Autofahrer im Stadtverkehr zu unterstützen.

Kognitive Assistenz


URBAN 2015 KollisionUR:BAN - die Forschungsinitiative für Benutzer gerechte Assistenzsysteme und Netzmanagement gab beim deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V Einblicke auf die ersten Ergebnisse. Den Anfang der Untersuchungen macht das Projekt "Kognitive Assistenz", welches Assistenzsysteme genauer unter die Lupe nimmt. Es wird festgestellt, inwiefern solche Systeme den Fahrer unterstützen, informieren oder im Notfall sogar eingreifen. In Braunschweig konnten Experten einen Einblick auf künftige Hilfssysteme werfen. So wird der Fahrer beim Spurwechsel im dichten Verkehr unterstützt oder auf Fußgänger auf der Fahrbahn hingewiesen. In Demonstrationen erleben Besucher, wie Fahrzeuge per Sensorik erkannt werden und ein Modell der Verkehrsumgebung ausgebaut wird.

In dieser Kategorie entwickelt Volkswagen beispielsweise den Fahrstreifenwechselassistent, der bei Spurwechseln automatisch hilft, während sich BMW auf das rechtzeitige Bremsen oder Notausweichen konzentriert. Erstmals sind auch hochaufgelöste Bild- und Abstandsinformationen zur Fußgängerabsichtserkennung mit dabei.

Vernetztes Verkehrssystem


URBAN 2015 KreuzungWeiter geht es mit dem Projekt "Vernetztes Verkehrssystem". Zukünftig sollen die Assistenzsysteme im Fahrzeug Hand in Hand mit den Verkehrsleitzentralen der Städte zusammenarbeiten, um so das Fahrzeugaufkommen in den Ballungsräumen in den Griff zu bekommen. Anhand eines Kreuzungslotsen sehen Besucher, wie Kapazitäten an Verkehrsknoten angehoben werden und sich der Kraftstoffverbrauch reduziert. Die Systeme erfassen einzelne Daten wie die Ampelschaltung zum Fahrziel oder das Fahrzeugaufkommen auf einzelnen Straßenabschnitten, um so eine optimale Route zu bieten.

Beim vernetzten Verkehrssystem arbeitet Volkswagen an neuen Schnittstellen. Künftig sollen Informationen bedarfsgerecht angezeigt werden und beispielsweise den Einfahr- und Startassistent unterstützen. Anhand des Astras zeigt Opel, welchen nutzen WLAN im Fahrzeug bietet und wie es dem Fahrer unter die Arme greifen kann.

Mensch im Verkehr


URBAN 2015 FußgängerAbgerundet wird das Ganze vom Projekt "Mensch im Verkehr". Ziel ist es, dass Mensch und Maschine miteinander harmonieren. Andere Verkehrsteilnehmer werden im besten Fall vom Fahrzeug erkannt und eine entsprechende Reaktion eingeleitet. Dank des dynamischen Fahrsimulators erfahren Besucher, wie neue Applikationen funktionieren und können sich einen ersten Eindruck einer stadtgerechten Mensch-Maschine-Interaktion machen.

Audi versucht das Thema mit dem Ausweichassistenten aufzugreifen, Daimler präsentiert in den Mercedes-Benz Modellen zahlreiche radar- und kamerabasierte Systeme, die beispielsweise den Spurwechsel vereinfachen.

URBAN 2015 Logo

„Die Forschungsinitiative präsentiert innovative Systeme und Technologien, die das komplexe Verkehrsgeschehen um das Fahrzeug in Echtzeit analysieren und Gefahrensituationen sowie mögliches Fehlverhalten des Fahrers rechtzeitig erkennen“, erklärt Eberhard Hipp, UR:BAN-Koordinator und Leiter des Zentralbereichs Forschung bei der MAN Truck & Bus AG. „Wir wollen einen erheblichen Beitrag zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr leisten. Unser Ziel ist es, die Anzahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren und deren Schwere zu verringern.“

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Autor: Fabian Thomas

 
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