Umweltprämie 2017: Familie Schneider spart fast 10.000 Euro

09.09.2017 Alle Ratgeber

Nordrhein-Westfalen, linkes Rheinufer, ein lauer Spätsommer-Abend in Krefeld, der "Stadt wie Samt und Seide". Wir sind zu Gast im Garten von Familie Schneider. Mit uns am Tisch sitzen Mutter Sandra, die älteste Tochter Anna, 16; und Vater Stefan, der in drei Jahren seinen Fünfziger feiern darf.

So haben wir als Familie von der Umweltprämie profitiert!


Wir wohnen, könnte man sagen, einem kleinen Diesel-Gipfel bei. Denn das zentrale Gesprächsthema lautet: Was tun mit dem alten Diesel-Auto?

familie-schneiderSo wie Familie Schneider geht es zurzeit vielen Familien in Deutschland. Die große Politik hat den Diesel-Gipfel, offiziell "Nationales Forum Diesel" genannt, längst abgehakt. Bei den Bürgern aber stapeln sich die Probleme mit alten Dieselfahrzeugen - aufgrund drängender Fragen wie:
  • Kann ich weiter in die Arbeit pendeln ohne von einem Fahrverbot ausgebremst zu werden?
  • Wie viel Wert hat mein Dieselfahrzeug durch die Abgasprobleme verloren?
  • Was tun mit dem alten Auto?
  • Gibt es für Vielfahrer überhaupt Alternativen zum Diesel?

Ein alter Renault macht's nicht mehr


Bei Familie Schneider dreht sich der Gipfel um einen Renault Kangoo, Baujahr 2002. Angetrieben wird er vom 80 PS Diesel 1,5 l dCi, welcher der Abgasnorm Euro 3 genügt (Kraftstoffverbrauch Diesel: 5,2 Liter auf 100 km, 139 g/km CO2). Der französische Hochdachkombi ist in den vergangenen Jahren so etwas wie das sechste Familienmitglied geworden. Ein praktischer, geräumiger und verlässlicher Begleiter. Weit mehr als 150.000 Kilometer hat die Familie mit ihm abgespult. Das schweißt zusammen.

kangoo-hinten-alt-rostig-dieselAber der Kangoo ist in die Jahre gekommen. Seine Zuverlässigkeit ließ zuletzt zu wünschen übrig. Kleine Reparaturen fallen im Monatsrhythmus an:
  • Einmal streikt die Heizung,
  • dann ist die Dichtung der Ölwanne defekt,
  • der Kantenrost breitet sich kontinuierlich aus;
  • zuletzt mussten die vorderen Bremsen erneuert werden.

Das alles geht ins Geld. Mittlerweile übersteigen die Reparaturkosten den Restwert des Wagens. 1.000 Euro - mehr ist der alte Renault gegenwärtig nicht wert, sagen die Gebrauchtwagenbörsen.

Und wie's im Leben so spielt. Wenn es in einer Beziehung einmal kriselt, nerven plötzlich tausend kleine Dinge, an denen man bisher Gefallen fand: Die Sitze, die viel zu weich gepolstert sind. Der elektrische Fensterheber auf der Fahrerseite, der schon lange verrücktspielt. Und die manuelle Klimaanlage, die nach alten Hausschuhen riecht, wie die mittlere Tochter, die zwölfjährige Marie, vor Kurzem trotzig bemerkte. Von der fehlenden Bluetooth-Freisprecheinrichtung, dem nicht vorhandenen USB-Anschluss, der Verweigerung, das Smartphone zu koppeln; oder dem inexistenten Navi ganz zu schweigen.

Ein neues Familienauto muss her - aber welches?


KFZ Reparatur und WartungKurzum: Es ist Zeit für ein neues Auto. Mit komfortablen Sitzen, einer feinen Sitzheizung. Einem Multimedia-System, das den Namen verdient, einem Navi, das im Urlaub den Weg weist - und nicht zuletzt einem Motor, der von keinen Abgasproblemen und Fahrverboten geplagt wird.

Immerhin will Anna in zwei Jahren in Köln studieren. Mit dem Euro-3-Diesel des Kangoo wäre das ein kostspieliges vUnterfangen. Dieselmotoren dieser Schadstoffklasse (Gelbe Plakette) sind aus Köln aufgrund der Umweltzonen längst verbannt. Wer den Bann ignoriert, muss jedes mal 80 Euro Bußgeld berappen.

Der Neuwagenkauf - aktuell ein Prämien-Regen


Das Geld, denken sich die Schneiders, muss sich besser investieren lassen. Und in der Tat - es sieht so aus, als gäbe es eine Möglichkeit. Mutter Sandra hat von einer Arbeitskollegin kürzlich einen Tipp bekommen. Die meisten Autobauer schütten für einen Neuwagen derzeit eine Prämie von bis zu 10.000 Euro aus, sagt sie. Vater Stefan ist zunächst skeptisch - im Leben wird einem nichts geschenkt, so viel ist klar.

Es stellt sich heraus: Den vermeintlichen Rabatt gibt es wirklich. Er nennt sich Umweltprämie und er ist das wichtigste Ergebnis des großen Diesel-Gipfels Anfang August.

Im Detail sehen die Regelungen so aus: Die Hersteller gewähren meist bis zum 31.12.2017 beim Kauf eines Neuwagens eine Prämie von maximal 10.000 Euro. Handelt es sich um ein Modell mit einem alternativen Antrieb (E-Motor, Plug-in-Hybrid, Gasantrieb), legen manche Autobauer noch eine Zukunftsprämie von bis zu 2.380 Euro drauf.

Allerdings wird dieser Rabatt-Segen nur unter drei Bedingungen gewährt:
  • das Altfahrzeug ist mindestens 6 Monate auf den Neuwagenkäufer zugelassen
  • es hat einen Diesel, der nur der Abgasnorm Euro 1-4 genügt
  • es wird zertifiziert verschrottet

Der Kangoo der Schneiders erfüllt die ersten beiden Bedingungen. Die Dritte, so haben sie gehört, übernimmt im Regelfall der Händler, bei dem der Neuwagen gekauft wird.

Umweltprämie 2017: Bis zu 10.000€ Dieselprämie!

Das Ergebnis des Dieselgipfels ist die Umweltprämie und fast alle Hersteller machen mit: Volkswagen, Skoda, Seat, Ford, Audi, BMW, Opel und viel mehr. Sparen Sie so über MeinAuto.de beim Kauf eines Neuwagens bis zu 10.000 Euro! Die Prämie können Sie im letzten Schritt des jeweiligen Modellkonfigurators auswählen. Die Rabatte auf MeinAuto.de sind bereits inklusive der Prämie.

Umweltprämie 2017: Bis zu 10.000€ Dieselprämie!

Gesucht: ein Kompaktwagen mit kleinem Preis und großem Stauraum


skoda-octavia-combi-g-tec-2017-ausen-seiteDie Schneiders haben die Infos zur Umweltprämie in den vergangen Tagen wieder und wieder studiert. Stets mit demselben Ergebnis. Der alte Kangoo erfüllt alle bürokratischen Pflichten der Umweltprämie. Damit können sie sich jetzt der Kür widmen: Die Wahl der neuen Familienkutsche.

Die Eltern pochen wegen der Anschaffungskosten einerseits auf einen Kompaktwagen; und andererseits auf ein geräumiges Modell. Denn der Hausstand einer Großfamilie mit zwei Erwachsenen und drei Kindern passt nicht in jeden Kompakten. Bei der Suche mit den Schlagworten "geräumig" und "kompakt" tauchen immer wieder zwei Konstanten auf: Zum einen der Kombi als Karosserieform; und zum anderen Skoda als Marke.

Ganz oben in der Trefferliste steht meist ein Modell, der Skoda Octavia Combi. Und die genauere Betrachtung zeigt: Er sieht schick aus, wurde gerade modellgepflegt - und er bietet Platz in Hülle und Fülle: sowohl für Passagiere wie fürs Gepäck.

Außerdem offeriert Skoda eine Umweltprämie von 5.000 Euro - mehr ist in der Kompaktklasse derzeit nicht drin.

Kann ein Erdgas-Motor einen Diesel ersetzen?


skoda-octavia-combi-g-tec-2017-ausen-logo-gtecTochter Anna ist vom biederen Skoda anfänglich indessen nicht angetan - bis sie entdeckt, dass es eine Variante mit dem Titel "g-tec" gibt, die vorrangig mit Erdgas läuft (CNG für "Compressed Natural Gas"); alternativ aber auch mit Benzin fährt. Anna, der die Umwelt sehr am Herzen liegt, überzeugen vor allem die ökologischen Argumente:
  • Erdgasmotoren verbrauchen deutlich weniger als Benziner und Diesel.
  • Sie stoßen zudem viel weniger Abgase aus: 1/3 bzw. 1/4 weniger CO2, 50% weniger Stickoxide und kaum Feinstaub.

Von dieser "Alternative" sind nun die Eltern zunächst wenig angetan. "Erdgas, damit kannst du heizen und kochen", lautet der Kommentar von Vater Stefan.

Mutter Sandra sieht sich den Octavia Combi g-tec (Kraftstoffverbrauch Benzin/Erdgas: 5,8 Liter/3,7 Kilo auf 100 km, 132/102 g/km CO2 und Energieeffizienzklasse B/A+) trotzdem einmal genauer an, vor allem dessen ökonomische Seite. Überschlagsmäßig rechnet sie die Spritkosten durch und vergleicht sie mit den bekannten Kraftstoffen. Dabei kommt sie zu einem durchaus überraschenden Ergebnis:
  • Beim Erdgas-Octavia kostet der Sprit für 100 km um die 4 Euro.
  • Ein vergleichbarer Euro-6-Diesel kommt kaum unter 6 Euro; die Benziner sind samt und sonders noch teurer.
  • Hinzu kommt: Skoda zahlt für das Erdgas-Modell zusätzlich 1.000 Euro als Zukunftsprämie.


Der Skoda Octavia Combi g-tec im Test: Ist der Erdgas-Kombi eine echte Diesel-Alternative?



Automagazin: Tests, News & RatgeberSkoda Octavia Combi g-tec im Test (2017): ein Erdgas-Kombi als Diesel-Alternative?

Praktische Einschränkungen: nicht unbedingt

skoda-octavia-combi-g-tec-2017-tacho-cngZahlreiche Tests stellen dem g-tec zudem ein sehr gutes Praxiszeugnis aus - mit zwei möglichen Einschränkungen.A) Die Erdgasreichweite des Skoda ist mit rund 350 Kilometern begrenzt (mit Benzin und Erdgas beträgt sie allerdings rund 1.300 km). D.h.: Die geringe CNG-Tankstellendicht - derzeit 900 im Vergleich zu 14.000 normalen Tankstellen - kann einem teuer zu stehen kommen. Jeder Kilometer, der mit Benzin gefahren werden muss, mindert den Kostenvorteil.Aber: Rund um Krefeld gibt es über 20 Erdgastankstellen. Die Krefelder Stadtwerke SWK betreiben außerdem eine eigene Tankstelle, bei der das CNG derzeit nur 0,94 Euro/kg kostet: gut 10 Cent weniger als im Bundesschnitt. In der näheren Umgebung von Köln stehen auch über 20 CNG-Tankstellen - die Fahrt dorthin ist also ebenfalls erdgasgesichert.B) Die zweite Einschränkung betrifft den Stauraum. Der schrumpft in der g-tec-Variante - aufgrund des zusätzlichen, 15-Kilo-Gastanks - von 610 bis 1.740 auf 480 bis 1.670 Liter. Doch selbst mit diesem Kofferraum ist der Octavia Combi oberes Mittelmaß unter den herkömmlichen Kompaktklassekombis á la Opel Astra Sports Tourer (540 bis 1.630 Liter). Und die gasbetriebene Konkurrenz, z.B. den Konzernbruder Seat Leon ST TGI, steckt er durchwegs locker weg (482 bis 1.365 Liter).

Skoda Octavia Combi g-tec: bei MeinAuto.de insgesamt 10.000 Euro gespart

Nach diesen Erkenntnissen geht jetzt alles ganz schnell. Die zu erwartenden Einsparungen in Höhe von 6.000 Euro eröffnen den Schneiders einen finanziellen Spielraum, mit dem sie sich ein paar der ersehnten Extras leisten können. Das Infotainmentsystem Amundsen mit Navi, 8"-Farbdisplay, USB-Anschluss, Bluetooth-Telefonfreisprecheinrichtung, Smartphone-Koppelung via SmartLink+; und einer Online-Tankstellensuche (1.820 Euro). Dazu noch Parksensoren vorne und hinten für 310; und beheizbare Vordersitze für 240 Euro.

Wo soll die Familie den neue Skoda kaufen?

Vater Stefan hat von zwei Arbeitskollegen gehört, dass es bei uns als Online-Vermittler für Neuwagen hohe Rabatte gibt. Dieses Mal ist Mutter Sandra skeptisch. Aber die Kollegen haben auch vom Service und der raschen Abwicklung geschwärmt. "Dann sehen wir uns das einmal an!", lautet ihre Entscheidung.Der Skoda Octavia Combi g-tec wird auf MeinAuto.de online in fünf Minute konfiguriert, zunächst in der Option "Barkauf". Nach drei Tagen meldet sich das Autohaus mit dem Angebot eines Händlers. Statt 25.840 kostet der nagelneue Skoda nur rund 16.000 Euro.

Schon gekauft?

geld-rechnerNoch nicht, denn ein Problem gilt es noch zu lösen. Der Familien-Etat gibt diese Summe derzeit nicht her. Mutter Sandra ruft deshalb kurzerhand bei MeinAuto.de an, um sich nach anderen Kaufoptionen zu erkundigen. Knapp 3.000 Euro habe man für allfällige Reparaturen des Kangoo angespart. Die könnte man gleich locker machen. Die Großeltern würden diese Summe für die Enkelin noch um 1.000 Euro aufstocken.Aus diesen Vorgaben entwickelt das Service-Team umgehend einen Vorschlag:
  • Eine Finanzierung mit einer einmaligen Anzahlung von 3.900 Euro
  • Dazu eine Rate von monatlich 196,54 Euro über eine Laufzeit von 6 Jahren.
  • Auf eine Schlussrate verzichtet Familie Schneider, da sie in nächster Zeit mit keinen größeren Bargeldeingängen rechnet.
  • Summa summarum käme der nagelneue Skoda Octavia Combi G-tec Ambition so auf einen Preis von rund 18.000 Euro.
Das klingt nach einem ausgesprochen fairen Angebot. Um in den Genuss dieses Angebots mit Umwelt- und Zukunftsprämie zu kommen, haben die Schneiders bis zum 31.12.2017 Bedenkzeit.Die Entscheidung aber fällt schon am nächsten Tag. Über MeinAuto.de wird bei einem Händler nahe Leverkusen wird der Octavia Combi g-tec Ambition bestellt. Dort kann er Ende März 2018 abgeholt werden. Der alte Kangoo muss frühestens vier Wochen vor der Zulassung und spätestens vier Wochen nachher zertifiziert verschrottet werden. Der Händler wird das dankenswerterweise übernehmen.

Resümee: der kleine Diesel-Gipfel und sein höchst erfreuliches Ergebnis

familie-schneider (2)Eine Woche nach dem ersten innerfamiliären Diesel-Gipfel sitzen wir wieder mit Familie Schneider am Gartentisch. Inzwischen ist es zwar etwas kälter geworden. Die Stimmung der Schneiders aber hat sich merklich aufgehellt.Die Sorgen um die mobile Zukunft sind einer Zufriedenheit und Vorfreude gewichen. Zufriedenheit, weil man statt der mühsamen Gebrauchtwagenverkaufs mit bescheidenen Aussichten nun bald einen Neuwagen fahren wird, der um gut 10.000 Euro günstiger kommt als gelistet. Und Vorfreude, weil die Familie in einem halben Jahr mit einem riesigen Erdgas-Kombi sauber und günstig unterwegs sein wird. Die hat mittlerweile auch die jüngste Tochter, die sechsjährige Leonie, ergriffen. Angeblich soll im neuen Auto jeder seine Lieblingsmusik vom Handy oder USB-Stick abspielen können. Wenn das stimmt ... das Autofahren wäre endlich nicht mehr so langweilig.

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Bildquellen: MeinAuto.de Redaktion, ©Kzenon-fotolia.com, ©pattilabelle-fotolia.com




Autor: Fabian Thomas

 
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