Die zehn größten Autofahrer-Irrtümer bei Eis und Schnee

09.12.2015 Alle Ratgeber

Der ADAC hat die zehn größten Autofahrer-Irrtümer bei Eis und Schnee aufgelistet. Im schlimmsten Fall drohen Bußgeld und Punkte.
  1. ADAC Tipps für den Winter 2015 recht_schnee_Mit Guckloch fahren: Wer mit einem Guckloch fährt, ohne die Scheibe vollständig freizukratzen, riskiert eine Strafe von 10 Euro. Zudem sollte die Scheibenwischanlage mit Frostschutzmittel gefüllt sein.
  2. Eingeschneite Verkehrsschilder missachten: Verkehrsschilder sind aufgrund von Schnee oft nicht optimal zu erkennen. Gerade Stopp- oder Vorfahrtschilder laden häufig zu Unfällen ein. Fehlende Lesbarkeit schützt beim Verstoß nicht vor Strafe.
  3. Schnee auf dem Autodach: Vor der Fahrt muss das Dach von Schnee und Eis befreit werden, damit nachfolgender Verkehr nicht behindert wird. Gerade bei großen Fahrzeugen wie Transportern oder LKWs gilt Vorsicht vor herabfallenden Eisplatten.
  4. Motor laufenlassen: Den Motor beim Eiskratzen laufen zu lassen ist nicht nur ineffektiv, sondern verursacht Lärm und Abgase. Wer erwischt wird muss mit einem Bußgeld von 10 Euro rechnen.
  5. ADAC Tipps für den Winter 2015 winterjacke crashWintermantel am Steuer:Wintermäntel am Steuer verhindern, dass sich Gurte optimal an den Körper legen. Bei einem Crash mit 16 km/h schneidet sich das Gurtband tief in den Bauch, was in inneren Verletzungen resultieren kann.
  6. Bremsweg unterschätzen: Teuer wird es, wenn man im Winter mit einer falschen Bereifung unterwegs ist. Sind keine Winterreifen aufgezogen, liegt das Bußgeld bei 60 Euro und sogar ein Punkt in Flensburg ist fällig. Wer zusätzlich den Verkehr behindert muss 20 Euro mehr zahlen. Zudem steigt der Bremsweg um etwa eine Fahrzeuglänge.
  7. Räum- und Streufahrzeuge überholen: Schneeschaufeln eines Räumfahrzeugs sind meist breiter als das Fahrzeug selbst, weshalb entgegenkommenden Fahrzeugen Platz gemacht werden sollte. Von Überholmanövern rät der ADAC ab, da es vor Streufahrzeugen glatt sein könnte.
  8. Recht auf Winterdienst: Nicht alle Straßen können zu jeder Zeit geräumt und gestreut sein. Da Autofahrer keinen Rechtsanspruch auf freie Fahrbahnen haben, muss die Fahrweise an die jeweilige Situation angepasst werden.
  9. Auto am Straßenrand abstellen: Das Abstellen seines Wagens (mit abgelaufenem Saisonkennzeichnen) auf öffentlichen Plätzen oder Straßen, kostet 40 Euro, einen Punkt und die Kosten fürs Abschleppen.
  10. ADAC Tipps für den Winter 2015 recht_vollgeladenUnsicheres Wintergepäck: Wintergepäck kann gefährlich werden: Ski bohren sich in Rückenlehnen oder Skistiefel treffen Köpfe. Trifft ein 20 Kilogramm schwerer Koffer bei Tempo 50 auf einen Körper, entspricht das einer Wucht von bis zu einer Tonne. Ungesicherte Ladung kann mit 75 Euro und einem Punkt geahndet werden.



Zuletzt berichteten wir über den großen Dachboxentest des ADAC. Überraschend fiel das zweitteuerste Modell durch. Im Winter sind die Winterreifen meist nicht nur nützlich, sondern tragen auch zur Sicherheit bei. Deshalb hat der ADAC auch in diesem Jahr die Winterreifen getestet.

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Autor: Fabian Thomas

 
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