ADAC veröffentlicht Winterreifentest 2015

30.09.2015 Alle Ratgeber

ADAC hat den Winterreifentest für 2015 veröffentlicht. 35 Modelle in zwei Größen kamen auf den Prüfstand. Jedes Jahr testet der Automobilclub die neusten Modelle der Hersteller auf Fahr- und Bremsverhalten und andere Faktoren. Der neuste Test ist der aus dem Jahr 2016, in dem kein Reifen die Note "sehr gut" erreicht hat.

Fünf sind gut - Vier sind durchgefallen


Die kälteste Jahreszeit steht vor der Tür, Zeit für ADAC die Winterreifen auszupacken. Im großen Test mussten sich 35 Modelle der Prüfung unterziehen, wobei lediglich fünf mit dem Urteil "gut" ausgezeichnet wurden. 25 Modelle mussten sich mit "befriedigend" zufrieden geben, vier Reifen wurden mit "ausreichend" gewertet. Gänzlich "mangelhaft" waren ebenfalls vier Modelle.

Die Gewinner-Reifen


ADAC Winterreifentest 2015 Infografik Untere MittelklasseZu den diesjährigen Gewinnern gehören der Goodyear UltraGrip 9 sowie der Michelin Alpin A4 in der Dimension 165/70 R14T. Ersterer erhält die Bestnote im Bereich Nässe und punktet mit einem geringen Verbrauch, während der Michelin die höchste Laufleistung erreicht. Ebenfalls "gut" kommt der Dunlop Winter Response 2 daher, der seine Klasse auf Schnee und Eis beweist. Alle Reifen kommen in beim Kleinwagen wie dem VW Polo zum Einsatz.
Gute Ergebnisse erzielten auch der Continental ContiWinterContact TS 850 sowie Yokohama W.drive V905, die in der Mittelklasse Verwendung finden. Ersterer kommt gut auf Schnee und bei Nässe zurecht, während letzterer auf trockener Fahrbahn zulegt.


Viele Modelle sind nur Durchschnitt


Mit "befriedigend" schnitten 25 Modelle ab. Reifen wie der Goodyear UltraGrip 9, der Barum Polaris 3, der Michelin Alpin 5, der Semperit Speed-Grip 2 und der Viking SnowTech II verlieren Punkte auf trockener Fahrbahn, der Nokian WR D3, der Firestone Winterhawk 3, der Fulda Kristall Control HP, der BF Goodrich g-Force Winter, der Sava Eskimo HP, der Kumho WinterCraft WP51, der

ADAC Winterreifentest 2015 Winterreifen

Kleber Krisalp HP 2 und der Toyo Snowprox S953 wurden im Bereich Nässe abgewertet. Auch das Fahrverhalten war beim Bridgestone Blizzak LM 001 nicht optimal, der Falken Eurowinter HS449 und Vredestein Snowtrac 5 verschleißt zu schnell.
Bei den Kleinwagen liegen der Fulda Kristall Montero 3, Barum Polaris 3 und Firsteone Winterhawk 3 im Mittelfeld. Schwächen zeigen der Continental ContiWinterContact TS 850, der Uniroyal MS plus 77 sowie der Semperit Master-Grip 2 auf Eis.

Vier Winterreifen haben Probleme mit Nässe


Auf den hinteren Plätzen rangiert der Matador MP54 Sibir Snow, welcher mit ausreichend gewertet wurde. Ganz abgeschlagen sind der Aeolus Snowace AW02, der Linglong Green-Max Winter HP, der Mentor M200 sowie der Avon Ice Touring ST, welche alle "mangelhaft" erhielten. Sie zeigen Probleme beim Verhalten bei Nässe auf.

Probleme der Hersteller


ADAC Winterreifentest 2015 schneefahrt

Für den Sicherheitstest berücksichtigt ADAC Kriterien wie das Fahr- und Bremsverhalten, winterliche Straßenverhältnisse und Aquaplaning sowie der Geräuschpegel, Kraftstoffverbrauch, Höchstgeschwindigkeit und Verschleiß. Insgesamt wurden 35 Winterreifen in den Größen 205/55 R16H und 165/70 R14T untersucht.
Aktuell kämpfen Reifenhersteller mit dem Problem einer ausgewogenen Kombination zweier Ziele. Reifen sollen bei Nässe bestmöglich abschneiden, gleichzeitig allerdings auch bei anderen Leistungsmerkmalen punkten. Beispielsweise sorgen längliche Rillen bei Nässe für Halt, für Schnee sind aber Querrillen gefragt. Das Ergebnis sind also Reifen ohne Leistungsspitzen bei einzelnen Punkten, sodass alle Werte im Mittelfeld angesiedelt sind.

Mit unserem Bericht vom ADAC Winterreifentest 2014 können sich ein Bild machen, was sich verändert hat. Damals waren noch 8 Modell als gut bewertet worden.

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Autor: Fabian Thomas

 
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