Dieselabgase: Dikussionen um blaue Plakete

14.04.2016 Alle News

In Städten mit hoher Luftverschmutzung hätten künftig nur noch Diesel-Fahrzeuge mit blauer Plakete fahren sollen. Bundesverkehrsminiter Dobrindt sprach sich nun dagegen aus.

Diskussion um die blaue Umweltplakette geht weiter


AutobahnschildUmweltminister plädierten in letzter Zeit verstärkt für blaue Plaketten an Fahrzeugen, welche primär in Städten mit hoher Luftverschmutzung hätten fahren dürfen. Der Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt lehnte den Vorschlag jetzt entschieden ab:
"Die Pläne sind vollkommen unausgegoren und mobilitätsfeindlich. Das Ergebnis wäre ein faktisches Einfahrtverbot für Dieselfahrzeuge."

Autos mit niedrigem Schadstoff-Ausstoß wären mit einer blauen Plakete versehen worden und wären die einzigen Fahrzeuge, die in besonders verschmutzte Städte Einfahrt erhielten. Alle Fahrzeuge, die nicht der Schadstoffnorm Euro 6 entsprächen, würden somit in die Röhre gucken. Davon seien vor allem Gewerbetreibende betroffen, aber wie das Umweltministerium mitteilt, hätte kein Fahrer zwei Plaketten gebraucht. Mit einer blauen dürfe man auch in eine Zone für grüne Plaketten fahren.

Darüber hinaus soll Diesel-Kraftstoff nicht teurer werden, indem man Steuervorteile aberkennt. Dagegen sprachen sich Niedersachen und Bayern aus.

Sobald das Gesetzt aber verabschiedet wird, werden die Hersteller die Dieselmotoren dahingehend verändern, dass die neue Norm eingehalten wird. Da sich kein Hersteller nach dem VW Dieselgate Skandal mehr traut illegale Wege zu gehen, können Sie als Neuwagenkäufer davon ausgehen, dass die Motoren die Grenzbestimmungen einhalten.

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Autor: Fabian Thomas

 
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