Deutsche Autobauer sind bei Start-Stopp die Nummer eins
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Zwei Drittel aller derzeit angebotenen Fahrzeuge mit Start-Stopp-Technologie stammen von deutschen Automobilherstellern. Die meisten Modelle sind laut ADAC von BMW, Audi und Volkswagen.
Von Tanja Albat (mid)
02.03.2010 - Zwei Drittel aller derzeit angebotenen Fahrzeuge mit Start-Stopp-Technologie stammen von deutschen Automobilherstellern. Die meisten Modelle sind laut ADAC von BMW, Audi und Volkswagen.
Bislang können Autokäufer unter 248 Neuwagen mit Start-Stopp-System wählen. BMW hat 55 Modelle im Angebot, gefolgt von Audi mit 49 und VW mit 31 Modellen. Fiat nimmt mit 20 Modellen den vierten Platz ein und auf Rang fünf thront Mini mit 15 Modellen. Im internationalen Vergleich haben die deutschen Autobauer mit 164 Modellen die Nase vorn, dahinter folgen Automarken aus Italien mit 25 Modellen, aus Korea mit 22 und England mit 16 Modellen.
Eine Start-Stopp-Automatik funktioniert folgendermaßen: Sobald das Fahrzeug steht, zum Beispiel bei einer Rotlichtphase an der Ampel, wird der Motor abgeschaltet. Der Schalthebel muss dazu auf Leerlauf stehen und das Bremspedal gedrückt werden. Der Antrieb springt wieder an, sobald das Kupplungspedal getreten wird oder das Bremspedal losgelassen wird. Die elektrischen Systeme wie Radio und Heizung arbeiten auch bei abgeschaltetem Motor weiter. Fahrzeuge mit Start-Stopp-Funktion erreichen im ADAC Eco Test zum Beispiel im reinen Kurzstreckenbetrieb Verbrauchsvorteile von bis zu 15 Prozent. Die Technologie ist jedoch nicht ganz billig, oftmals müssen Neuwagenkäufer dafür einen hohen Aufpreis bezahlen.
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