Opel Adam 2013: kleines Auto, großer Name

Opel Adam 2014Opel Adam, ein Großer Name für ein kleines Fahrzeug. Ende 2012 präsentierte der Autohersteller Opel seinen neuen Kleinstwagen und schickte ihn Anfang 2013 in den Verkauf. Das Fahrzeug wurde nach dem Firmengründer benannt, weil Opel mit dem Adam wieder so erfolgreich sein will wie zu Gründerzeiten. Eine Herausforderung, die der kleine Rüsselsheimer, der allerdings in Eisenach produziert wird, scheinbar mit Freude annimmt. Mit einer Größe von 3,7 Meter Länge und 1,7 Meter Breite ist der Adam sicherlich dem Segment der Kleinstwagen zuzurechnen. Daher gehören VW up!, Seat Mii, Fiat 500 und der Mini One zu seinen stärksten Konkurrenten. Das Kraftfahrt-Bundesamt hingegen sieht den Opel Adam eher der Klasse der Kleinwagen zugehörig. Im Konkurrenzkampf setzt der Opel Adam auf Personalisierung. Mit einer schier unendlichen Zubehörliste kann der Wagen vom Käufer individuell nach seinen Wünschen und Vorstellungen ausgestattet werden. Ein besonderes Highlight ist ein Sternenhimmel aus vielen kleinen Lichtpunkten, der per Knopfdruck an die Dachverkleidung projetziert wird.

2013 soll das Adam-Jahr werden

Das Cockpit des Opel Adam 2013 ist modern und übersichtlich gestaltet. Das Platzangebot ist vorne recht gut, während es im Font des Fahrzeugs sehr eng zugeht. Der Kofferraum ist mit 170 Litern Fassungsvermögen kleiner als bei einigen Konkurrenten. Wird zusätzlich das Infinity-Musik-Klangpaket installiert, verringert sich der Kofferraum nochmals um 70 Liter. Die Infinity-Soundanlage kann mit Opels neuen Infotainmentsystem, dem IntelliLink verbunden werden. Der Opel Adam mit IntelliLink genießt den Vorteil fast alle Funktionen über ein 7 Zoll Touchdisplay steuern zu können. Die früher von Kunden oft bemängelte Vielzahl von Bedienknöpfen gehören damit der Vergangenheit an. Weitere Informationen hier: Opel Adam Zubehör

Der Opel Adam 2013 wird in drei Modell-Variationen angeboten, den sportlichen Adam SLAM, den glamourösen Adam GLAM und den farbenfrohen JAM. Zudem gibt es drei Motorvarianten. Das Basis Modell mit einem 1,2 Liter 70 PS Motor (5 Liter auf 100 km Kraftstoffverbrauch und 118 g/km CO2-Emission / Effizienzklasse C) und einem Drehmoment von 115 Newton Meter ist eher für die Stadt konzipiert. Wer es etwas flotter mag, kann zwischen einem Adam 1.4 Liter Motor mit 87 PS oder 100 PS wählen. Dabei liegt der Verbrauch der drei Benzinmotoren bei mittelwertigen 7,0 bis 7,3 Litern. Wer es etwas sparsamer Mag, kann bei den Adam Motoren zu den ecoFLEX-Varianten greifen. Laut Insiderinformationen soll 2014 eine Dreizylinder-Version mit Turbolader folgen. Auch ein OPC sowie ein Elektro- und Hybridauto sind denkbar.

Bereits auf dem Genfer Autosalon 2013 will Opel sein neuestes Schmuckstück vorstellen, den Adam Rocks mit Faltverdeck und ausgeprägten Offroad-Zusatzteilen. Per Knopfdruck am Innenspiegel fährt das Verdeck des Adam Rocks automatisch nach hinten. Eine innovative Neuheit bietet Opel mit einer Wetterschutz-App. Steht das Cabrio-Modell mit offenem Verdeck und es beginnt zu regnen, so soll dieses App das schlechte Wetter erkennen und das Verdeck automatisch schließen.

Allein im Mai 2013 wurde der Opel Adam 2.280 Mal verkauft und ist damit einer der meistverkauften und erfolgreichsten Kleinwagen. Außerdem wurde das noch junge Auto beim Innovationswettbewerb "Plus XAward" mit fünf Titeln und dem "Red-Dot-Design-Award" ausgezeichnet. Daher trägt der kleine Rüsselsheimer seinen Namen zu Recht. Auf sich aufmerksam machte der Kleinstwagen übrigens auch durch Germany's next Topmodel. Die Gewinner Lovelyn ist in der aktuellen Opel Adam Werbung zu sehen.

 
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