Mazda CX-5 EU-Neuwagen oder eine Alternative?

Der CX-5 ist ein SUV (Sport Utility Vehicle) der Mittelklasse des japanischen Automobilherstellers Mazda. Er wurde erstmals im Jahre 2011 auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt am Main vorgestellt. Nur wenige Monate später, seit April 2012, ist er auf dem deutschen Markt erhältlich. Er ist das erste Fahrzeug von Mazda im neuen KODO Design, welches den Ausdruck von Kraft und Dynamik verkörpern soll. Als Vorbild diente beispielsweise die elegante und kraftvolle Anmut von Raubkatzen in freier Wildbahn. Der Mazda ist für den deutschen Markt in vier Ausstattungsvarianten (Prime-Line, Center-Line, Sendo und der höchsten Ausstattungsvariante Sports-Line) erhältlich. Die neue SKYACTIV-Antriebstechnologie leistet ein 15 Prozent höheres Drehmoment bei gleichzeitiger Kraftstoffersparnis um 15 Prozent. Nicht nur der Motor wurde neu gestaltet, auch diverse andere Bauteile wie Karosserie und Getriebe gehören zum SKYACTIV-Design.  udem überzeugt der Mazda CX-5 durch seine beeindruckend gute Bewertung im Crashtest. Für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Mazda CX-5 zu kaufen, gibt es die Möglichkeit sich für ein neues Auto aus Deutschland oder einen Mazda CX-5 EU-Neuwagen zu entscheiden. Doch welche Unterschiede sowie Vor- und Nachteile gibt es dabei?

Wer nach einem Mazda CX-5 Neuwagen im Internet sucht, findet auch Angebote von EU-Importeuren, die mit hohen Rabatten werben. Hierbei handelt es sich um Modelle, welche speziell für andere Länder gebaut wurden und den Anforderungen des jeweiligen Marktes angepasst sind. Da die Steuerabgaben und die Marktpreise anderer Länder sehr verschieden sind, werden dort Autos zum Teil günstiger verkauft. Auch wenn es auf den ersten Blick wie ein Sonderangebot aussieht, kann der Schein trügen. Da große Ausstattungsunterschiede der einzelnen Modell-Pakete bestehen können, ist ein Vergleich fast völlig unmöglich. Wo auf dem deutschen Markt beispielsweise Scheibenbremsen verbaut sind, werden bei EU-Neuwagen teilweise nur Trommelbremsen angeboten. Zudem können unterschiedliche Ausstattungen und Motorisierungen problematisch bei der Beschaffung von Ersatzteilen sein. Wer die Auswahl eines deutschen Autohändlers schätzt, wird bei der Mehrzahl der EU-Importeure enttäuscht sein, da es kleinere Unternehmen sind, bei denen sich der Käufer nur sehr wenige Fahrzeuge vorher ansehen kann.

Hinzu kommt die juristische Problematik, dass die EU-Händler allgemein rechtlich unabhängig sind und eine geleistete Anzahlung im Fall einer Insolvenz verloren sein könnte. Bei einer Gewährleistung muss der Verkäufer eintreten. Da im Allgemeinen in Deutschland die EU-Importeure nur als Schaltzentrale fungieren, muss der tatsächliche Verkäufer in dem Land gefunden werden, aus dem das Auto importiert wurde. Somit sind rechtliche Ansprüche nur schwer durchzusetzen und der Fahrtweg in ein anderes Land ist zusätzlich mit Kosten verbunden. Eventuell könnte auch eine geringere Erfolgschance bei Reparaturen auf Kulanzbasis bestehen. Der Garantiebeginn muss beachtet werden, da die Fahrzeuge bereits in einem anderen Land zugelassen wurden, auch die Garantiezeiträume können von Land zu Land unterschiedlich sein. Allgemein gelten die Garantiezeiten des Verkaufslandes. Die eventuelle Kostenersparnis wird meist durch den geringeren Wiederverkaufswert wieder aufgehoben. Da deutsche Autohändler sich auf die Marktverhältnisse eingestellt haben, sind bei Neuwagen individuelle Rabatte möglich, sodass sich auch ein EU-Reimport nicht mehr lohnen würde.

Somit ist die Anschaffung eines Neuwagens die beste Variante. Wer sich Rabatte sichern möchte, der kann beispielsweise das Fahrzeug bar zahlen. In diesem Fall gewähren die Händler vielfach Preisnachlässe. Auch durch die Ausstattungsvariante lässt sich der Preis steuern. Mazda bietet noch viele weitere attraktive Modelle, wie den Mazda3 oder den Mazda6, an.

 
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