Kombi-Namen: So heißen die Familienautos bei den Herstellern

Im Zeitalter von sportlichen Geländewagen, Multifunktions-Minivans mit 7 Sitzen und Kleinwagen mit Schiebetüren haben es die Kombis nicht leicht. Trotzdem sind diese mit einer üblicherweise großen Ladefläche ausgestatteten Otto-Normal-Autos aus unserem Straßenverkehr nicht wegzudenken. Der VW Passat wird zum Beispiel mehrheitlich mit steiler Heckklappe verkauft. Und hier gelangt Ihr zu den Angeboten inklusive der attraktiven Neuwagen-Rabatte:

Autobauer lassen sich ja gerne besondere Namen für ihre Schätze einfallen. Und so heißen auch die Kombi-Varianten jeder Marke anders. BMW hat den Touring, VW den Variant, Opel den Sports Tourer (früher Caravan). Mercedes nennt seine Kombis T-Modell, die von Peugeot heißen SW, die von Audi Avant und die von Alfa Romeo Sport Wagon. Das "Sport" in vielen Namen drückt aus, dass sich die Optik und der Fahrspaß im Vergleich zum Original nicht sonderlich zum Nachteil entwickeln sollte. Und das ist die gute Nachricht - das tun sie auch nicht, zumal man viele hochgezüchtete PS-Boliden, wie den Audi RS6 eben auch als Avant ordern kann. Man stelle sich vor: 560 PS in einem Kombi!

So viel muss es aber gar nicht sein. Das erste Argument, sich für einen Combi (Skoda), Tourer (Honda) oder Turnier (Ford) zu entscheiden, ist nun mal der Platz. Während die Limousinen aller Fahrzeugklassen sich recht schwer tun mit dem Transport eines neuen Energiespar-Kühlschranks, so sind die vergrößerten Kollegen mit einer solchen sinnvollen Anschaffung nicht überfordert. Gleichzeitig bieten sie aber einen guten Luftwiderstands-Wert und damit einen besseren Verbrauch, als zum Beispiel die Sport Utility Vehicles (SUV) oder die Minivans.

Für diese Autoklassen sprach früher das Argument, dass man oft auch bequem sechs weitere Personen mitnehmen könnte. Kaum ein Hersteller, der ein SUV nicht mit 7 Sitzen anbietet. Doch auch schon einige - wenige - Kombis gibt es bereits mit 7 Sitzen. Für große Familien, die komfortabel verreisen wollen ist das nach wie vor ein Thema.

Das, was den Kombinationskraftwagen so praktisch macht, wenn man viel Platz braucht, ist oft auch sein Nachteil: ER braucht viel Platz. Parkplätze sind in modernen Städten ein rar gesätes Gut. Hier ist eine Einparkhilfe eine clevere Sache, zumal dank der besonders "sportlichen" Erscheinung der Kombis das Heckfenster meist immer kleiner wird. Vergleicht man die Länge von Kombis indes mit der von Limousinen, so stellt man überrascht fest: Die Unterschiede sind oft marginal, wenn überhaupt. Volvo S60 und V60 (die Kombivariante) sind genau gleich lang. Bei der Mercedes E-Klasse ist der Kombi nur 2,6 Zentimeter länger, beim Opel Astra sind es gerade mal 4 Zentimeter Unterschied.

Egal welche Fahrzeugklasse, ob Renault Clio Grandtour im Kleinwagensegment oder Skoda Superb Combi in der Oberklasse, diese Fahrzeugvariante ist und bleibt der praktische Begleiter, mit dem man eigentlich nichts falsch machen kann. Und das ist wohl das schlagendste Argument dafür. In Deutschland liegt der Anteil der Kombis bei den Neuwagen bei 20 Prozent. Das ist Weltspitze.

Und so heißen die Kombis bei den einzelnen Automobilherstellern:

Marke Name
VW Variant
Opel Sports Tourer (ehemals Caravan)
Focus Turnier
Kia SW (Sportswagon)
Hyundai Kombi
Mazda Kombi
Skoda Combi
Seat ST (Sports Tourer)
Audi Avant
BMW Touring
Mercedes T-Modell
Peugeot SW (Station Wagon)
Renault Grandtour
Citroen Tourer
Toyota Touring Sports
Chevrolet Station Wagon
Honda Tourer

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