Jeep Reimport oder Neuwagen aus Deutschland?

Der Jeep ist der Klassiker unter den Geländewagen. Seit vielen Jahrzehnten schon hält er sich wacker ganz oben in der Beliebtheitsskala von Geländewagenfahrern. Dies ist im Grunde kein Wunder, denn durch eine große Vielfalt an Modellen, bietet er genau das Richtige für jeden Geschmack und jedes Bedürfnis. Ob Jeep Wrangler, Cherokee, Compass oder Renegade. Wer einen leistungsfähigen Geländewagen sucht, der zudem noch durch sein Design besticht, ist bei der Fiat Tochter gut bedient. Diese Neuwagen aus Deutschland sind somit sehr beliebt, stehen aber in direkter Konkurrenz zum Jeep Reimport.

Reimporte im Vergleich zu Neuwagen aus Deutschland

Importierte Autos erfreuen sich einer großen Beliebtheit in Europa. Autofans erhoffen sich so Ersparnisse beim Autokauf. Auf den ersten Blick ist dies tatsächlich oftmals der Fall, doch bei genauer Prüfung stellt man schnell fest, dass sich die Nebenkosten häufen und die Ersparnis dahin schwindet. Ein EU-Fahrzeug hat einen günstigeren Preis, weil es zu einem Netto-Verkaufspreis erworben wird. Die Mehrwertsteuer und eventuelle Zulassungskosten sind in dem Land zu zahlen, in dem das Auto letztendlich gefahren und zugelassen wird. Ein Nachteil der Reimporte im Vergleich zu Neuwagen aus Deutschland sind zudem völlig andere Ausstattungspakete. Während deutsche Ausstattungspakete auf die Trends und Vorlieben deutscher Autofans ausgerichtet sind, werden spanische Autos nach spanischen Vorlieben ausgestattet. Dies gilt ebenso für jedes andere EU-Land. Ein weiteres Problem, dass beim Kauf eines Jeep Reimport oftmals nicht bedacht wird ist, dass jegliche Schadensansprüche und Gewährleistungen aus dem Kaufvertrag beim Verkäufer geltend gemacht werden müssen. Sitzt der Verkäufer im Ausland, so ist der Gerichtsstand an seinem Wohnort. Für den Käufer kann dies natürlich problematisch und sehr kostspielig werden. Mit einem Neuwagenkauf in Deutschland ist man dahingegen auf der sicheren Seite, was rechtliche Belange angeht. Zudem sind in Deutschland sehr häufig ähnlich gute, wenn nicht gar bessere Preise zu erzielen, als im Ausland. Durch Online- und Händlerrabatte lässt sich durchaus eine Menge Geld sparen.

Was ist besser?

Wer beabsichtigt einen Jeep im Ausland zu kaufen, sollte sich im Gegenzug deutsche Angebote einholen und vergleichen. Jedoch sollten sämtliche Details miteinander verglichen werden und nicht nur der Endpreis. Bei dem Reimport sind zudem Nebenkosten, die zum Beispiel durch die Überführung anfallen, drauf zu rechnen. So erhält man einen guten Überblick, welches Angebot tatsächlich das günstigere ist. Ebenso muss bedacht werden, dass weitere Kosten entstehen können, wenn es zu einem Schadensfall kommt.

 
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