Auto mit Einparkhilfe: Informationen und Preise

Das Einparken eines Fahrzeugs kann teilweise sehr nervig sein, bei engen Parklücken ist der Abstand zu Blumenkübeln, Fahrrädern oder anderen Autos manchmal nicht richtig einzuschätzen. Schnell ist eine Schramme verursacht und das Reparieren von Kotflügel und Stoßfänger ist nicht immer billig. Selbst langjährige Autofahrer sind vor Parkremplern nicht geschützt. Heute muss keiner mehr beim Rangieren zweifeln, inzwischen gibt es Einparkhilfen und Rückfahrkameras, die rechtzeitig warnen, wenn ein Hindernis naht. Wer genau nachrechnet, stellt fest, dass sich eine Nachrüstung lohnt, wenn man an die eingesparten Kosten für die Reparatur denkt.

Einparkhilfen sind Systeme, welche das Einparken mit Fahrzeugen erleichtern sollen. Dabei wird zwischen verschiedenen Ausführungen unterschieden. Passive Einparkhilfen sind Orientierungspunkte am Fahrzeug, welche das Erkennen der Position leichter machen. Diese wurden früher an LKWs an der vorderen Stoßstange oder den Kotflügeln vorne angebracht. Dabei handelt es sich um flexible Peilstangen, welche dem Fahrer als Orientierung dienten. die Enden des Lastwagens konnte er dabei aus seinem Führerhaus nicht sehen. Mercedes verbaute im Jahr 1991 in seiner S-Klasse solche Peilstäbe aufgrund der großen Fahrzeugabmessungen. Diese waren im hinteren Kotflügel versenkt. In den sechziger Jahren wurden in Luxusfahrzeugen Heckflossen integriert, welche zusätzlich als Orientierungspunkt dienten.

In modernen Fahrzeugen greift man auf die aktive Einparkhilfe zurück, die so genannte Park-Distance-Control. Dabei wird zwischen zwei Messverfahren unterschieden. Bei beiden Systemen wird die Distanz, je nach Hersteller, akustisch oder akustisch und optisch angezeigt. Die akustische Version erzeugt Warntöne, die je nach Distanz schneller werden bzw. zum Dauerton wechseln. Die optisch-akustische Ausführung zeigt über eine LED-Anzeige oder Bildschirmgrafik die Annäherung an das Hindernis an. Bei einem Abstand von etwa 30 cm oder weniger kommen schnelle Warntöne hinzu. Inzwischen sind PDC-Systeme erhältlich, welche alle erforderlichen Lenkmanöver eigenständig ausführen. Bei manchen Herstellern erfolgt eine zusätzliche optisch Anzeige mit farbigen LEDS oder einem Display. VW bezeichnet diese Variante als optisches Parksystem. Hier wird die Park-Distance-Control nur aktiv, wenn der Fahrer den Rückwärtsgang eingelegt hat. Bei Mercedes werden Hindernisse über LEDs angezeigt, der Warnton erfolgt erst, wenn die Situation kritisch wird.

Eine weitere Variante der Einpark-Helfer sind Ultraschall-Sensoren, die in der Stoßstange des Fahrzeugs integriert sind. Dabei kommen Sechs-, Vier- oder Zwei-Kanal-Systeme zum Einsatz. Je mehr Sensoren eingebaut sind, umso sicherer ist das Ergebnis der Messung. Diese senden Ultraschall-Signale und geben die Daten an ein Steuergerät ab, dadurch wird die Distanz zum Hindernis errechnet. Radar-Basierte Systeme arbeiten identisch wie die Ultraschall-Sensoren, jedoch durch Auswertung der Radarsignale. Sie sparen Gewicht, Technik und Kosten, da es keine sichtbaren Sensoren mehr gibt und Radar unempfindlicher ist gegen Störungen als Ultraschall. Zusätzlich zur Abstands-Anzeige werden moderne Fahrzeuge mit Parklenkassistenten ausgerüstet. Diese übernehmen das notwendige Lenkmanöver beim Einparken selbständig. Als Basis dient eine aktive Einparkhilfe sowie eine elektromechanisch Servolenkung und eine Mess-Sensorik, welche quer zur Fahrtrichtung ausgerichtet ist. Teilweise benötigen die Systeme eine Rückfahrkamera, der Fahrer wählt vor dem Parkmanöver die Parklücke auf dem Bildschirm der Kamera aus. Ein Mensch fühlt sich mit einem Bild meist wohler als durch eine akustische Warnung. in LKWs und Bussen werden schon seit Jahren Rückfahrkameras eingebaut, inzwischen finden sie auch bei immer mehr PKWs ihre Verwendung. Ihr Vorteil gegenüber Einparkhilfen, welche mit Radar oder Ultraschall arbeiten ist, dass sie auch niedrige Hindernisse erkennen. Sie erleichtern auch das Ankuppeln z.B. eines Anhängers.

Das Angebot der Einparkhilfen ist vielfältig und je nach Fahrzeughersteller unterschiedlich. Von der akustischen Warnung der PDC bis hin zum scharfen Kamerabild einer Rückfahrkamera, alles ist möglich. Bei Neufahrzeugen stellt sich die Überlegung an, gleich auf einen Parkassistenten zurückzugreifen, so kann das Parken im Parkhaus ganz dem Fahrzeug überlassen werden.

Hier gibt es einen Auszug aus unserem Bedarfskonfigurator - dort zeigen wir eine kleine Auswahl an Fahrzeugen mit Einparkhilfe. Diese reicht von Ford über Opel bis VW. Wer eine größere Übersicht möchte, klickt am Ende der Liste auf den grünen Button.

  • Renault Twingo
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  • Toyota AYGO
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  • Dacia Sandero
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  • Citroën C1
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  • Opel Corsa
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