Zu den erfolgreichsten Autobauern Japans gehört auch die Daihatsu Motor Co. Ltd. Auch in Deutschland sind Modelle wie der Cuore oder der Altis bestens bekannt. Traditionell ist Daihatsu insbesondere im Bereich der Kleinstwagen und Kleinwagen unterwegs. Doch auch in anderen Fahrzeugklassen wie bei den SUV oder Geländewagen lässt sich der Hersteller aus Japan finden. Zahlreiche Fahrzeuge finden sich auch in der japanischen Fahrzeugklasse der Kei-Cars.
Geschichte des Autobauers Daihatsu
Das Unternehmen wurde bereits im Jahr 1907 gegründet. Damals ging der Autobauer noch als Hatsudoki SeizoCompany an den Start. Die Gründung erfolgte damals durch Professoren an der Universität Osaka in Japan. Zu Beginn der Geschäftstätigkeit erfolgte die Konzentration auf die Entwicklung und den Verkauf von Gasmotoren. So erblickte als erstes Produkt des Unternehmens ein 6 PS starker Gasmotor das Licht der Welt. Über die Fertigung von Dieselmotoren entwickelte sich Daihatsu dann unter dem ursprünglichen Namen zum Autobauer weiter. 1930 wurde das erste Fahrzeug gebaut, ein Nutzfahrzeug mit Benzinmotor und drei Rädern. Dieses Gefährt nannte sich Typ HA, ehe 1933 der Daihatsu GO folgte - ein dreirädriger Personenwagen.
Im April des Jahres 1937 schließlich erblickte das erste KFZ mit vier Rädern der Japaner das Licht der Welt: der Lieferwagen FA. Nach dem Zweiten Weltkrieg startete zunächst der Verkauf von Nutzfahrzeugen mit drei Rädern. Seit dem 14. Mai 1949 ist der Fahrzeughersteller an der Börse von Osaka zu finden, zwei Tage später begann auch der Handel an der Tokioter Börse. Der erste nach dem Krieg produzierte PKW war der Bee. Das dreirädrige Fahrzeug mit zwei Zylindern wurde seit 1951 angeboten. Im gleichen Jahr erfolgte auch die Umbenennung in Daihatsu. In den nachfolgenden Jahren erfolgte die Produktion von Wagen wie dem Midget, dem Vesta, dem Hijet oder dem Taft. Seit dem Jahr 1998 besitzt der japanische Autobauer Toyota, der schon seit 1967 Kooperationspartner war, die Aktienmehrheit.
In Deutschland entwickelte sich Daihatsu seit dem Jahr 1977. Damals nämlich startete das Unternehmen Inthelco aus München mit der Einfuhr der Fahrzeuge aus Japan. Der erste Wagen war dabei nicht etwa ein für das Unternehmen typischer Kleinwagen, sondern der Geländewagen Taft. Dieser wurde hierzulande als Wildcatverkauft. In den nachfolgenden Jahren folgten weitere Modelle wie der Cuore, der Charmant, der Rocky (Wildcat GL), der Hijet, der Charade oder der Sirion. Ende Januar 2013 wird das europäische Vertriebsnetz des Unternehmens eingestellt.
Die Modelle von Daihatsu
Beim Blick auf die Modellpalette wird ebenfalls schnell klar, dass sich der japanische Autobauer vor allem im Segment der Kleinstwagen und Kleinwagen bewegte, jedoch auch in anderen Fahrzeugklassen erfolgreich war. So war der Kleinstwagen Bee 1951 das erste Modell von Daihatsu, gefolgt vom Hijet und Fellow in den 1960er Jahren. Begleitet wurden die Kleinfahrzeuge vom Geländewagen Midget, dem Cabrio Compagno Spider und dem Nutzfahrzeug Vesta. Bis zum heutigen Tage waren es insbesondere die Kleinstwagen Cuore, Esse, Move, Sonicaoder Tanto, die weltweit für die Bekanntheit von Daihatsu sorgten. Ebenso stand auch der Kleinwagen Charadestets für die Marke Daihatsu. Das japanische Unternehmen war auch in anderen Fahrzeugklassen wie der Mittelklasse (Altis), den Vans (Gran Move), Cabrios (Copen), SUV (Terios) oder Geländewagen (Rocky/Wildact/Hijet) unterwegs.